Wie die Blockchain den Techgiganten Cisco wieder nach vorne bringen soll

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Die Technologiefirma Cisco hat mit Einnahmeeinbußen zu kämpfen, da ihre Hardwareprodukte Schwierigkeiten haben mit dem Tempo der Digitalisierung mitzugehen. Entsprechend braucht es Veränderungen und Umstrukturierungen, die unter anderem die Blockchain-Technologie vorantreiben soll.

Das in Kalifornien ansässige Unternehmen versucht daher mit einer Reihe von Blockchain-Pilotprojekten neue Innovationskraft zu generieren. Vor allem das Thema “Identitäten auf der Blockchain” hat es Cisco, wie vielen anderen Hightech-Unternehmen, angetan.


Der Cisco Software-Ingenieur Robert Greenfield äußert dazu:

“Langfristig muss Cisco die Blockchain-Technologie beherrschen, da sie eine Brücke zwischen Hardware und der von Cisco angestrebten Softwaresicherheit herstellt.”

Das 1984 gegründete Unternehmen war das erste Mitglied des Hyperledger Konsortiums, welches von der Linux Foundation angeführt wird. Dennoch blieb es im Gegensatz zu anderen Mitgliedern still um Cisco. Dies soll sich durch dezentral gesteuerte Identitäten bzw. Anwendungen dazu ändern. Die digitalen Identitäten sollen vor allem dabei helfen die Transaktionen innerhalb einer Lieferkette besser zu steuern und zu überwachen.

Konkret heißt es dazu von Greenfield:

“Wir möchten Blockchain-ID-Anwendungsfälle erstellen, die verschiedene Schnittstellen (APIs) zwischen Organisationen bedienen und eine eigene Identität für interne Nutzer schaffen…Aber auch die Kunden bzw. Kundendaten sollen durch entsprechende Blockchain-IDs besser ausgewertet werden.”

Ein angestrebter Use Case besteht darin, dass die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu einer Blockchain-basierten Multi-Signature-Authentifizierung geupgraded wird. Laut Greenfield gibt es bei der Authentifizierung noch zu viele Angriffspunkte für Hacker, die das IT-Netzwerk manipulieren möchten. Gegenwärtig befindet sich das Projekt noch im so genannten Minimum Viable Product Stadium, also einem Entwicklungsstadium, bei dem das Produkt erst die minimalen Anforderungen und Eigenschaften erfüllt.

Weitere Anwendungen

Neben dezentralen Identitäten soll das Trusted IoT Alliance Projekt Ciscos Supply Chain auf eine Blockchain packen. In diesem Zusammenhang erforscht Cisco wie eine private Version der Ethereum-Blockchain genutzt werden kann, um Hardware, wie beispielsweise Router, zu tracken.

Am Ende sollen Smart Contracts direkt in die Hardware verbaut werden und so eine Blockchain- oder Machine-to-Machine-Kommunikation ermöglichen.

Neben der unternehmensbezogenen Blockchain-Forschung arbeitet Cisco auch mit mehreren Organisationen auf Non-Profit-Basis zusammen. So möchte es mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten, um ein besseres Identitätsmanagement zu ermöglichen.

BTC-ECHO

Englische Originalversion via CoinDesk

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