Wertspeicher Bitcoin manifestiert sich: Unbewegte UTXOs auf Allzeithoch

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 3 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Bitcoin

Quelle: Shutterstock

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Coin Metrics veröffentlicht den neuesten Bericht zum Status quo im Bitcoin-Netzwerk. Wichtigste Erkenntnis: Die Menge an unbewegten UTXOs ist höher als je zuvor.

Coin Metrics ist eine Daten-Analysefirma, die unter anderem von Bitcoin-Advokat Nic Carter gegründet wurde. Mit Fokus auf Bitcoin untersucht Coin Metrics verschiedene Blockchains nach Parametern wie dem Supply, unbewegte UTXOs und der Hash Rate. Nun hat das Unternehmen die neusten Zahlen zu BTC, ETH, XRP, LTC und BCH lanciert. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick.

Bitcoin wird zum Wertspeicher

Fangen wir mit den positiven Meldungen an: Bitcoin scheint tatsächlich zu einem Store of Value zu werden. Denn wie Coin Metrics zeigt, erreicht die Menge an BTC (gemeint sind hier freilich UTXOs), die seit mindestens fünf Jahren unbewegt sind, erreicht ein neues Allzeithoch.

Die Menge an Bitcoin, die seit mindestens fünf Jahren unangetastet ist, erreichte kürzlich ein Allzeithoch. Dies deutet möglicherweise darauf hin, dass BTC zunehmend zu einem Wertspeicher wird und nicht mehr zu einem Tauschmittel.

Knapp vier Millionen Coins (21,6 Prozent des Gesamtsupply) haben demnach seit über fünf Jahren nicht mehr die Adresse gewechselt. Dafür sind mehrere Erklärungen denkbar. Zunächst dürfte die Hypothese, dass BTC nach und nach zu einem Wertspeicher wird, nicht gänzlich von der Hand zu weisen sein. Auf der anderen Seite dürfte eine beträchtliche Menge der unberührten BTC zu den Coins gehören, die etwa durch den Verlust des Private Keys verlorengegangen sind.

Hash Rate nimmt ab


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Nun die weniger erfreulichen Daten. Während so mancher BTC bereits auf seiner Reise in Richtung Allzeithoch sah, hat die Realität Fakten geschaffen; mittlerweile konsolidiert der Kurs lediglich bei 10.000 US-Dollar. Die Verluste der letzten Wochen haben sodann auch zu einem Einbruch etwa der Hash Rate geführt. Im Siebentagesmittel beträgt die Veränderung der Hash Rate zwar null Prozent. Die in US-Dollar gemessenen Mining-Erlöse sinken jedoch um 14 Prozent. Auch die Anzahl der Transaktionen nahm innerhalb der letzten Woche um vier Prozent ab.

Des Weiteren nimmt Coin Metrics auch die Performance der Altcoins unter die Lupe. Hier bestätigt sich, was sich bereits seit Längerem abgezeichnet hat: Die BTC-Dominanz steigt weiter. Denn im Vergleich zu seinen kleinen Geschwistern performt Bitcoin überdurchschnittlich. Während BTC auf den Monat gerechnet auf nur Minus zwei Prozent Wachstum kommt, schneiden die Altcoins deutlich schlechter ab. Ethereum etwa verzeichnet Kursverluste von 28 Prozent, Litecoin von 32 Prozent und der EOS-Kurs sinkt sogar um 44 Prozent gerechnet auf einen Monat.

Makro-Ausblick stimmt bullish

Zuletzt gewährt der Bericht einen Ausblick auf das makroökonomische Umfeld. So stünden die vier großen Zentralbanken (FED, EZB, Bank of Japan und die Chinesische Volksbank) vor weiteren Zinssenkungen. Dies dürfte auf eine bevorstehende globale Rezession hindeuten. Für Bitcoins Wachstum, so die Autorinnen und Autoren, sei das tendenziell eine gute Nachricht.

Obwohl die empirischen Erkenntnisse über die Reaktionsfähigkeit von Bitcoin auf Veränderungen in der künftigen Geldpolitik und die Wachstums- und Inflationserwartungen gemischt sind, sollte dieser Faktor die Bitcoin-Preise weiter langfristig stützen.

Das gesamte Papier findet ihr hier.


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