Welternährungsprogramm der UN: Millionen-Spende für Blockchain-Projekt

Quelle: Refugees living in tents in the center relocation Diavata waiting to continue their journey the border between Greece and FYROM and from there to europe via Shutterstock

Welternährungsprogramm der UN: Millionen-Spende für Blockchain-Projekt

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Standard1″>Belgien unterstützt das Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen (UN) mit einer Spende von 2 Millionen Euro. Damit werden zwei Projekte gefördert, die eine gerechtere und effizientere Verteilung von Hilfsgütern zum Ziel haben. Dies kündigte das WFP am 19. April an.

Die geförderten Projekte setzen auf neue Technologien. Zum einen sollen unbemannte Luftfahrzeuge Aufklärungsarbeit in Krisengebieten leisten. Die Drohnen liefern hochauflösende Bilder und ermöglichen so eine schnellere Analyse von Schäden und dem Bedarf an Hilfslieferungen. Zum anderen fördert Belgien mit der Spende ein blockchain-basiertes Projekt für Flüchtlingscamps in Jordanien. Das Projekt mit dem Namen „Building Blocks“ ermöglicht eine transparentere und effizientere Zahlung von Hilfsgeldern an 100.000 bedürftige Syrer. Die Ausweitung des Projekts auf weitere Länder ist geplant.

Wie hilft eine Blockchain Geflüchteten?

Das Blockchain-Projekt der UN wurde im Mai 2017 als Pilot-Projekt gestartet. Immer mehr Geflüchtete in jordanischen Flüchtlingscamps erhalten seitdem kryptografisch gesicherte Gutscheine. Mit diesen können sie in Geschäften Hilfsgüter erwerben. Dazu ist kein Smartphone notwendig, stattdessen identifizieren sich die Geflüchteten über einen Augen-Scanner. Das Ziel des Projektes ist es, Spendengelder effizienter zu nutzen. Gemäß dem Motto „mehr für weniger“ soll mehr Menschen geholfen werden, ohne dafür auf höhere Spendeneinnahmen angewiesen zu sein. Realisiert wird das Projekt der UN über die Ethereum-Blockchain.

Alexander de Croo, belgischer Vizepremier und Minister für Entwicklungszusammenarbeit, kommentiert die 2-Millionen-Spende wie folgt:

„Innovation rettet Leben. Dieses Jahr benötigen mehr als 128 Millionen Menschen auf der ganzen Welt humanitäre Unterstützung und Schutz. Das sind drei Mal so viele wie vor drei Jahren. Nur indem wir bessere Wege finden, Hilfslieferungen zu verteilen, werden wir die Lücke zwischen dem Bedarf und der Hilfe vor Ort schließen können. Belgien lobt die Bemühungen des WFP, sich neue Lösungen auszudenken, um mehr Leben zu retten und mehr Menschen in Not zu helfen.“

Fortschritt bei den UN

Die Vereinten Nationen zeigen sich immer wieder offen für Blockchain-Projekte. So wurde bereits 2016 die Nutzung der Blockchain-Technologie zur Verringerung des Handels mit „Blut-Diamanten“ diskutiert. Im November 2017 folgte die Ankündigung der UN, im Kampf gegen Kinderhandel auf die Blockchain zu setzen. Diese Projekte zeigen, dass Blockchains mehr sind als der technische Hintergrund für riskante Geldanlagen. Es ist erfreulich, dass die Vereinten Nationen das erkannt haben. Auf diese Weise gehen Blockchain-Adaption und karitative Tätigkeiten Hand in Hand.

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