Washington Post unterstützt Brave Browser und Basic Attention Token (BAT)

Fabian Kaul

von Fabian Kaul

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Fabian Kaul

Fabian Kaul hat Neuere Deutsche Literatur in Göttingen studiert. Seit März 2018 schreibt er als freier Redakteur für BTC-ECHO. Sein Hauptinteresse gilt den Chancen und Risiken, die sich aus dem Themenkomplex Blockchains und Kryptowährungen für die Gesellschaft ergeben.

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Quelle: Pe3k / Shutterstock.com

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Der Brave Browser und der zugehörige Basic Attention Token (BAT) konnten mit der Washington Post einen weiteren etablierten Partner gewinnen. Dies belegt ein Reddit-Post vom 14. März. Leser können die Washington Post nun mit Spenden in Form von BAT unterstützen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 11:07 Uhr von Andre Winterberg

Die zu Amazon gehörende Zeitung Washington Post ist nicht die erste Medienplattform, die mit dem Brave-Browser zusammenarbeitet. Auch die Vice und der Guardian (UK) kooperieren mit Brave und BAT. Dazu kommen namhafte Youtuber wie PewDiePie, Casey Neistat und Philip DeFranco.


Gegründet wurde der Brave Browser vom ehemaligen Mozilla-CEO und Javascript-Mitentwickler Brendan Eich. Das Ziel von Brave ist es, Probleme bei der digitalen Werbung zu lösen. Dazu gehören die ungerechte Verteilung von Werbeeinnahmen und die Manipulation von Klickzahlen durch Bots. Dies soll durch ein neues Bezahlmodell, basierend auf dem Basic Attention Token, geschehen. Die Werbeeinnahmen werden dabei nicht nur an die Webseitenbetreiber, sondern auch an die Nutzer ausgezahlt. Einen weiteren Anteil der Werbeeinnahmen sichert sich Brave selbst.

Wie funktionieren Brave und BAT?

Als Besucher einer Website steht man mit dem Brave-Browser vor der Wahl, Werbung entweder mit dem integrierten Ad-Blocker zu blockieren oder sich für das Betrachten der Anzeigen mit BAT bezahlen zu lassen. Die eingenommenen Token kann man für bestimmte Dienste auf den teilnehmenden Seiten ausgeben oder an Seitenbetreiber spenden. Den Nutzer für das Betrachten von Werbung zu entlohnen, hat verschiedene Vorteile.

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Zum einen werden Werbeanzeigen weniger aufdringlich, wenn der Nutzer frei entscheiden kann, ob er diese überhaupt ansehen möchte. Zum anderen erleichtert die freiwillige Entscheidung für Werbeanzeigen es den Anbietern, ihre Werbung an das richtige Publikum zu richten. Dass zu Werbezwecken Daten über Internetnutzer gesammelt werden, lässt sich auch mit Brave nicht verhindern. Der Nutzer wird auf diese Weise aber zumindest für seine Daten bezahlt.

Das Konzept wusste zu begeistern, so dass im ICO hinter dem BAT-Token insgesamt 35 Millionen US-Dollar in kürzester Zeit eingesammelt werden konnten.

Zurzeit wird BAT ausschließlich vom Brave-Browser unterstützt. Das Team um Brendan Eich arbeitet aber daran, den Basic Attention Token auch für andere Browser verfügbar zu machen. Wenn das gelingt und weitere namhafte Partner gewonnen werden können, steht eine kleine Revolution der Internetwerbung bevor. Die Akzeptanz seitens der Washington Post ist ein erster Schritt in diese Richtung.

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