Volatilität: Krypto und Fiat im Vergleich

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Eines der beliebtesten Argumente, das Gegner des Bitcoin und anderer Kryptowährungen hervorbringen, ist das der zu hohen Volatilität. So seien die teilweise extremen Kursschwankungen am Kryptomarkt eine große Hürde für die Massenadaption von Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Doch sind Kryptowährungen wirklich so viel volatiler als manche Fiatwährungen, die ganz selbstverständlich als Zahlungsmittel eingesetzt werden?

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 01:07 Uhr von Andre Winterberg

Die Volatilität einer Kryptowährung ist zugleich dessen Fluch und Segen. Ein Segen deshalb, weil sie vor allem kurzfristig handelnden Daytradern hohe Gewinnmargen ermöglicht. Fluch hingegen, wenn es um verlässliche und planbare Zahlungen, wie z. B. Gehaltszahlungen oder nicht spekulative Einkäufe geht. Ein stabiler Außenwert ist obligatorisch für eine Währung, um ein volkswirtschaftlich effizientes Wirtschaften zu ermöglichen.

Volatilität auch bei Fiatwährungen ein Thema

Volatilität wird immer relativ gemessen. Das bedeutet, eine Währung – ob Krypto oder Fiat – verhält sich volatil zu einer anderen Währung. Nur so errechnet sich der Außenhandelswert einer Währung. Nicht nur Kryptowährungen, auch Fiatwährungen werden gegeneinander gehandelt – mit einem weitaus größeren Volumen. Der Devisenmarkt ist mit rund fünf Billionen US-Dollar Tagesumsatz der größte Markt der Welt, der Kryptomarkt liegt in derselben Zeit bei gerade einmal 15 Milliarden US-Dollar.


Natürlich trägt die höhere Liquidität des Devisenmarkts dazu bei, dass dieser – im Vergleich zum Kryptomarkt – viel weniger volatil ist. Die Stabilität des Devisenmarkts als Ganzes bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch Landeswährungen mit einer extrem hohen Volatilität gibt.

Gleiches gilt im Umkehrschluss für den etwas volatileren Kryptomarkt. Hier kann es Kryptowährungen geben, die sich über einen längeren Zeitraum verhältnismäßig stabil zeigen. Entscheidend sind hierbei nicht nur die einzelnen Kryptowährungen selbst, sondern vor allem die allgemeine Marktstimmung.

Volatilität: Auch ein Thema im Kryptokompass

Doch wie schlägt sich Bitcoin in puncto Volatilität im Vergleich zu Fiatwährungen? In der aktuellen Ausgabe des Kryptokompasses haben wir verschiedene Landeswährungen unter die Lupe genommen und die Kursentwicklungen analysiert. Wer wissen möchte, was das für die eigene Investmentstrategie bedeutet, sollte sich die Analysen genau anschauen. Bei einem Abonnement gibt es zudem die erste Ausgabe gratis!

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