Visa erweitert Blockchain-Lösung

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Visa Blockchain-Technologie Connect B2B Bitcoin

Quelle: Shutterstock

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Das zahlungspflichtige Visa-Netzwerk Visa B2B Connect verkündet seine Erweiterung auf 32 neue Länder. Statt in 30 existiert der Service damit nun in 62 Ländern. Weiterhin wird das Netzwerk mit Infosys FinTech Dienstleistungen kooperieren. Im Juni diesen Jahres ging Visa B2B Connect online.

Der Kreditkarten-Gigant Visa meldet eine Expansion seiner Geschäftskunden-Lösung Visa B2B Connect. Demnach existiert der kostenpflichtige Blockchain-Service zukünftig in 32 neuen Ländern und ist damit insgesamt in 62 Staaten weltweit aktiv. In der Pressemitteilung auf der Unternehmens-Homepage vom 20. September verkündet das Unternehmen außerdem die Integration von Infosys. Das Unternehmen mit Sitz im indischen Bangalore ist ein weltweit tätiger IT-Konzern, der unter anderem Finanzinfrastruktur anbietet.

Bereits im Juni 2019 startete Visa B2B Connect in 30 Handelsregionen. Damals schlossen sich namhafte Partner wie IBM dem Blockchain-Service an. Die Idee der Dienstleistung war, Überweisungen zwischen Banken und Geschäftskunden zu beschleunigen. Insbesondere der Wegfall einiger Zwischenschritte gilt hierbei als Vorteil der Technologie, der Bitcoin zum Ruhm verhalf. Denn schließlich können sich digitale Identitäten über B2B Connect fälschungssicher zwischen den Akteuren bewegen.

Visa B2B Connect will weiter wachsen

Ursprünglich strebte Visa B2B Connect 90 aktive Länder an. Nun passte Visa die Ziele an und steigerte sie auf 100 Staaten im Jahr 2020. Dabei können die Akteure die Adaption entweder direkt über Visa oder über einen der offiziellen Partner des Netzwerkes durchführen. Zu diesen gehört jetzt auch Infosys.

Infosys freut sich auf die Partnerschaft mit Visa, um neue Zahlungswege für kommerzielle Partner zu erschaffen. Wir glauben, dass wir durch dieses Engagement die Möglichkeit bekommen, zusammen eine große Anzahl von Banken zu erreichen und ihre grenzüberschreitenden Bedürfnisse zu erfüllen,

sagte Narayan Sivaram, Vice-President und Leiter der Abteilung Karten und Bezahlung bei Infosys.

Bitcoin-Technologie auf dem Vormarsch

Auch Konkurrent MasterCard arbeitet an internationalen Zahlungsoptionen auf Basis der Blockchain. Im Juli dieses Jahres verkündete das Unternehmen gemeinsam mit dem bahrainischen Bankennetzwerk BENEFIT ein blockchainbasiertes Bezahlsystem im Mittleren Osten. Die Implementierung von Lösungen auf Grundlage der Technologie von Bitcoin & Co. geht im internationalen Finanzsektor also mit schnellen Schritten voran. Die großen Zahlungsdienstleister sind an einem hohen Marktanteil interessiert, zumal Facebooks Libra ihnen den Rang streitig zu machen droht. Projekte wie Visa B2B Connect zeigen, dass die Blockchain als Technologie längst auch bei den großen Namen in der Finanzbranche etabliert ist.

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