Verschnaufpause für Quadriga: Gericht räumt Bitcoin-Börse mehr Zeit ein

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Es ist bloß eine Gnadenfrist: Die kanadische Krypto-Börse QuadrigaCX hat nun 45 Tage mehr Zeit, nach den verschwundenen Krypto-Millionen ihrer Kunden zu suchen. Dies entschied das zuständige Gericht in Nova Scotia und setzte den nächsten Verhandlungstermin für den 18. April fest.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 10. Juli 2019 01:07 Uhr von Andre Winterberg

Man brauche mehr Zeit. So lautet die Begründung der Anwälte der angezählten Bitcoin-Börse Quadriga für ihr Plädieren auf eine Verlängerung des Gläubigerschutzes. Diesem Antrag stimmte der vorsitzende Richter Michael Wood während des letzten Verhandlungstermins zu. Solange Gläubigerschutz besteht, können die Gläubiger keine Ansprüche geltend machen; die Börse erkauft sich also etwas mehr Zeit.

Den Kryptos auf der Spur

Grund für die Genehmigung dürften neue Fortschritte in puncto Wiederbeschaffung der verschollenen Coins sein. So stellte sich durch einen Bericht von zerononcense heraus, dass der mutmaßlich verstorbene Quadriga-Chef Gerald Cotten, anders als bisher angenommen, das Kundenvermögen nicht im Cold Storage ablegte, sondern auf anderen Exchanges lagerte. Kraken war eine der möglichen Exchanges.

Diese Wendung könne man indes so nicht bestätigen, heißt es seitens Kraken-CEO Jesse Powell. Denn bisher konnte man entgegen des zerononcence-Berichts keine Ether-Adressen ausfindig machen, die mit Quadriga in Zusammenhang stehen könnten. Im Zuge dessen lobte Powell für Hinweise in der Sache eine Belohnung in Höhe von 100.000 US-Dollar aus.

CRO eingesetzt

Für Richter Wood schienen die Fortschritte indes stichhaltig genug zu sein, um den Gläubigerschutz bis zum nächsten Gerichtstermin zu verlängern. Ferner stimmte er dem Vorschlag zu, einen sogenannten Chief Restructuring Officer (CRO) einzusetzen. Dieser soll die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY) im Hinblick auf die Wiederbeschaffung des Krypto-Vermögens überwachen.

Richter Wood pessimistisch

Ob dieser die entscheidende Wende in der Causa Cotten bringen kann, bezweifelt indes sogar Richter Wood:

Das ist keine Umstrukturierung mehr, sondern ein Anspruchs- und Liquidationsprozess […] es wirkt wie eine Abwicklung.

Nach Zuversicht klingt das nicht. Quadriga vermisst Krypto-Vermögen im Gesamtwert von umgerechnet 140 Millionen US-Dollar.

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