Venezuela: Regierung gibt (missglückten) Startschuss für Petro

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der stellvertretende Wirtschaftspräsident der venezolanischen Regierung gab auf Twitter den offiziellen Startschuss für den Petro. Laut Website kann man die staatliche Kryptowährung gegen Bitcoin und Ethereum erwerben. Doch ein Versuch zeigt: Mit der Technik funktioniert es noch nicht wie geplant.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Gerade zu Beginn des Jahres beherrschte das Thema die Newsspalten rund um Bitcoin, Blockchain & Co. Zunächst kündigte der venezolanische Präsident den Petro an – die erste staatlich herausgegebene Kryptowährung. Zugleich sollte das System den ersten staatlichen ICO darstellen – mit Pre-Sale und allem was dazu gehört.

Dann kamen Meldungen auf, dass es sich beim Petro lediglich um ein cleveres Manöver von Staatspräsident Maduro handelt, um US-amerikanische Strafzölle zu umgehen. Vermutungen gingen gar soweit, dass die russische Regierung an der Aktion rege beteiligt sei, um dem angeschlagenen Staat zu helfen, gegen die USA zu handeln.

Petro für alle?

Das Land, das in einer tiefen wirtschaftlichen Krise steckt, wollte (und will) sich also durch einen staatlichen Token aus der Misere ziehen. Auf Twitter gab der stellvertretende Präsident für Wirtschaft nun bekannt, dass der Coin nun offiziell erworben werden kann:

https://twitter.com/ViceEconomia/status/1056930786379739137

„Man kann den Petro als juristische und natürliche Person über die Website petro.gob.ve erwerben.“

Doch der Token, der angeblich durch die Erdölreserven des Landes gedeckt und damit – der Theorie nach – ein Stable Coin ist, kann man auf der Website der Regierung tatsächlich noch nicht erwerben. Will man sich nämlich registrieren, erhält man die Meldung, dass sich die Seite derzeit in Wartung befinde. Selbiges gilt für die Petro-App bzw. -Wallet, auch diese befindet sich derzeit noch in Wartung.

Angeblich soll man die staatliche Kryptowährung – vermutlich bald – gegen Bitcoin und Ethereum kaufen können. Dass sich das inflationsgeplagte Land damit die Staatskassen aufbessern will, dürfte kaum zu bezweifeln sein. Ob das Volk später tatsächlich davon profitiert und ob die technische Infrastruktur besteht, darf vorerst bezweifelt werden.

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