Kik Token Sale USA: Blockchain Association fordert Präzedenzfall

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Das District Gericht in New York City wo der Fall zwischen US-Börsenaufsicht und dem Token-Projekt Kik ausgehandelt wird

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Die Blockchain Association hat sich auf die Seite des kanadischen Messenger-Dienstes KIk geschlagen. Das Unternehmen kämpft seit vergangenem Jahr mit der US-Börsenaufsicht um seine Rechte.

Die US-Blockchain Association hat einen Amicus Curiae Brief am für den Kik-Fall zuständigen New Yorker Gericht eingereicht. Das Krypto-Unternehmen KiK muss sich dort derzeit verantworten. Die US-Börsenaufsicht hatte KiK bezichtigt, im Zuge ihres Kin Token Sales einen nicht lizenzierten Verkauf von Wertpapieren betrieben zu haben.


Die Blockchain Association kritisiert nun, dass die SEC die selben Maßstäbe wie im Telegram-Fall ansetze. Damit behandle sie Kryptowährungen pauschal gleich, ohne die unterschiedliche Ausgestaltung der jeweiligen Projekte zu beachten. Mit einem solchen Vorgehen, so die Bedenken der Non-Profit-Organisation, bremse sie technologische Innovationen aus.

Daher fordert die Blockchain Association das zuständige Gericht auf, die Forderung der Securities and Exchange Comission (SEC) abzulehnen.

Kik: Wertpapier oder nicht?

Die SEC hatte angemahnt, dass Kik in seinem ICO unerlaubt Token, die ihrer Meinung nach unter die Rubrik der Wertpapiere (Securities) fallen, anzubieten.

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Die Blockchain Association argumentiert nun, dass der Verkauf der Kin-Token, wie von der SEC argumentiert, nicht die US-Wertpapiergesetze verletzt habe. Das Pre-Sale-Modell von Kik habe vielmehr den SEC-Richtlinien entsprochen. Die Non-Profit-Organsisation mahnt vielmehr an, dass die US-Börsenaufsicht mit ihrem Vorgehen gegen KiK ihren eigenen Ausgaben zu Pre-Sales bezüglich ICOs widerspreche.

Die US-Börsenaufsicht habe es indes versäumt, eindeutige Richtlinien herauszugeben. In der Bewertung des Kin Tokens als Wertpapier habe sie zu pauschal gehandelt und entscheidende Eigenschaften des Token Sales missachtet. Obwohl der PreSale und die tatsächliche Herausgabe der Token inklusive Genussrechte faktisch zwei verschiedene Fälle darstellten, habe die SEC Private Sale und Public Sale gleich bewertet.

So liege es nun am Gericht, einen Präzedenzfall zu schaffen, aus dem hervorgeht, wann digitale Assets als Wertpapiere einzustufen sind.

Momentan herrsche hier noch regulatorische Unklarheit. So heißt es im offiziellen Schreiben:

Innovatoren, Investoren, Anwender und Regulierungsbehörden werden alle die Entscheidung des Gerichts genau analysieren, die die Entscheidungen in einer Hundertmilliarden-Dollar-Industrie beeinflussen wird, die tausende von Amerikanern mit Arbeitsplätzen versorgt. Aufgrund der potenziellen Auswirkungen des Falles und der Neuartigkeit der vorgestellten Themen sollte das Gericht den Fall genau und auf der Grundlage der etablierten Pfeiler des bestehenden Wertpapierrechts entscheiden.

Zuletzt hatte Kik im September 2019 den Rückzug der eigenen Messaging-App angekündigt. Seitdem war es still um den Messaging-Anbieter geworden.


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