Kik App kündigt Rückzug an

Alexandra Kons

von Alexandra Kons

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Alexandra Kons

Alexandra Kons hat Orient- und Asienwissenschaften, Deutsch als Fremdsprache und Arabistik studiert. Seit einigen Jahren widmet sie sich hauptberuflich dem Thema Kryptowährungen.

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Kik App kündigt Rückzug an

Quelle: Shutterstock, Bearbeitung: BTC-ECHO

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Das kanadische Social-Media- und Messaging-App-Unternehmen Kik erwägt, die Kik-Messaging-App zu schließen. Im Zuge dessen reduziert das Unternehmen seine Belegschaft auf 19 Mitarbeiter. Die rund 70 entlassenen Mitarbeiter sollen von einem Unternehmen aus der Krypto-Branche übernommen werden. In der Zukunft konzentriert sich das Kik-Team wieder stärker auf die Entwicklung des Kin Tokens (KIN). Gute Nachrichten für Kin-Investoren?

Die Kik-Messaging-App wird es bald nicht mehr geben. Das Kik-Unternehmen hat nicht nur in Sachen Belegschaft einen Gang zurückgeschaltet, sondern auch im Messaging-App-Bereich. Dafür steht jetzt wieder die Entwicklung des Kin Tokens im Vordergrund. Nach Aussagen des Unternehmens soll Kin die am häufigsten verwendete Kryptowährung der Welt sein. In einem Blogbeitrag heißt es:

Wenn es um die Akzeptanz beim Verbraucher geht, ist Kin die am häufigsten verwendete Kryptowährung der Welt. […] Nach 18 Monaten Zusammenarbeit mit der SEC war die einzige Wahl, die sie uns gaben, entweder Kin ein Sicherheitslabel zu geben oder vor Gericht zu kämpfen. Die geforderte Sicherheit würde die Benutzerfreundlichkeit jeder Kryptowährung beeinträchtigen und einen gefährlichen Präzedenzfall für die Branche schaffen. Da die SEC daran arbeitete, fast alle Kryptowährungen als Wertpapiere zu charakterisieren, trafen wir die Entscheidung, vorwärtszugehen und zu kämpfen.

Für die Kik App fehlen jetzt Ressourcen

Das Kin-Unternehmen wehrt sich also gegen die voranschreitende regulatorische Veränderung der hauseigenen Coins. Ganz ähnlich passiert es momentan bei Ripple. Auch Ripple muss sich vor Gericht verantworten, da die XRP Coins große Ähnlichkeit zu Wertpapieren aufweisen sollen. Der Gerichtsprozess gegen die SEC hat das Kin-Unternehmen viele wichtige Ressourcen gekostet:

Obwohl wir bereit waren, vor Gericht gegen die SEC anzutreten, haben wir deren angewendete Taktiken unterschätzt. Sie rissen unsere Zitate aus dem Zusammenhang, um die Öffentlichkeit zu manipulieren und uns als schlechte Akteure darzustellen. Sie brachten die Börsen dazu, Kin nicht zu listen. Und sie machten den Prozess lang und teuer, um unsere Ressourcen zu erschöpfen.

Die Folge des aufwändigen Prozesses ist eben die Schließung der Kik App, die Reduktion der Mitarbeiterzahl und der verschärfte Fokus auf die Weiterentwicklung der Kin Coins.

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