Schnitzeljagd Uralte Bitcoin wurden verschoben – War Satoshi Nakamoto selbst am Werk?

Dana Hajek

von Dana Hajek

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Dana Hajek

Dana absolviert ihr Masterstudium in Journalismus, Medien und Globalisierung an der City University in London. Sie ist überzeugt, dass Blockchains ein gewaltiges Nutzungs- und Transformationspotenzial aufweisen und in nur wenigen Jahren die Welt auf den Kopf stellen werden.

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Halb verschüttete, rostige Bitcoin-Münze
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Am 11. Oktober wurden 1000 Bitcoin, die seit ihrem Mining Anfang 2009 in einer Wallet lagen, plötzlich transferiert. Damit rückt wieder mal eine Bitcoin-Transaktion ins Rampenlicht. Ist Bitcoins Schöpfer, Satoshi Nakamoto, wieder zurückgekehrt?

Die Frage nach der wahren Identität Satoshi Nakamotos, das wohl größte Mysterium hinter Bitcoin, erhitzt bis heute die Gemüter. Am Sonntag, dem 11. Oktober, wurden nach über einem Jahrzehnt der Inaktivität Bitcoin im Wert von 11,3 Millionen US-Dollar an eine Reihe unbekannter Adressen überführt. Dies lässt die Frage aufkommen wem diese Bitcoin gehören. Ob Satoshi hinter der Transaktion stecken könnte?

Will Satoshi auf sein Bitcoin-Vermögen zugreifen?


Einige Krypto-Analysefirmen und unabhängige Analysten haben versucht, diese Bitcoin-Bewegungen im Frühstadium mitzuverfolgen, um festzustellen, ob diese Bitcoin wirklich Nakamoto zuzuordnen sind. Da die Coins 2009 „geschürft“ worden sind, also nur gut einen Monat nach dem Start des Netzwerks, legt dies die Vermutung nahe, dass der seit Jahren untergetauchte Satoshi plötzlich zurückgekehrt ist. Und auf seinen sagenhaften Schatz von angeblich einer Million Bitcoin zugreifen will.

Block passt nicht ins Patoshi Pattern

Doch deuten die Untersuchungen darauf hin, dass es unwahrscheinlich ist, dass wirklich Satoshi Nakamoto dahinter steckt. Der geminte Block passt nämlich nicht in das sogenannte „Patoshi-Pattern“. Dieses Muster entdeckte Sergio Demian Lerner im Jahr 2013. Durch Schwächen im frühen Bitcoin-Code sind die Coins aus dieser Zeit auf ihre Miner zurückverfolgbar.

Wallet aus Satoshi-Ära ist leer

Nichtsdestotrotz hat eine anonyme Person knapp 1.000 Bitcoin Sonntag zum ersten Mal seit 2010 bewegt. Die Bitcoin-Einheiten stammen folglich aus einer Zeit, als Satoshi Nakamoto noch in der Krypto-Community aktiv war. Zudem geht aus den Daten der Krypto-Analysefirmen hervor, dass die Wallet vollständig durch eine Reihe von Transaktionen im Wert von jeweils 10 BTC geleert wurde. Mit Ausnahme einer Transaktion in Höhe von 200 Bitcoin.

Die verbleibenden 50 Bitcoin aus der Satoshi-Ära, die ebenfalls am Sonntag verschoben wurden, wanderten nach Angaben von BitInfoCharts in eine Wallet mit Bitcoin im Wert von über 22 Millionen US-Dollar.

Der dritte Transfer in 2020: Ein Zeichen?

Diese Transaktion ist bereits die dritte Bewegung von Coins aus der Saroshi-Ära, die in diesem Jahr stattgefunden hat. Anfang dieses Monats transferierte jemand 50 aus dem Mai 2010 geschürfte Bitcoin zu Bitfinex. Und schon im Mai diesen Jahres wurden 50 Bitcoin aus dem Jahr 2009 an zwei Wallets transferiert.

Die Satoshi-Ära-Bitcoin bezieht sich auf Coins, die gemint wurden, als der pseudonyme Schöpfer noch mit der Krypto-Welt kommuniziert hat. Seit 2010 ist er untergetaucht und seine Identität bleibt immer noch ein Mysterium.

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