Update: Krypto-Werbeverbot auf Twitter schon in zwei Wochen?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Quelle: Digital composite of Futuristic business icons technology interface and scam text via Shutterstock

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Die Meldungen, dass die Werbung für Kryptowährungen bei Twitter eingeschränkt werden könnten, werden konkreter. Wie Sky News berichtet, soll es bereits in den nächsten zwei Wochen eine neue Werberichtlinie geben. Damit will man Krypto-Werbung besser kontrollieren.

In der vergangenen Woche berichteten wir über die Ankündigung von Twitter, auf seiner Plattform zukünftig stärker gegen Scams aus dem Krypto-Bereich vorzugehen. Damit folgt der Mikroblogging-Dienst dem Vorbild von Facebook und Google, die ihre Werbung im Krypto-Bereich ebenfalls stark einschränken möchten oder dies bereits getan haben.

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Jetzt wird erstmals auch ein konkreter Zeitrahmen genannt. So heißt es, die neue Handhabung von Krypto-Werbung solle im Laufe der nächsten beiden Wochen durchgesetzt werden. Dies berichtet die Nachrichtenseite Sky News.

Ziel dieser besonderen Maßnahmen gegenüber Werbungen für Kryptowährungen ist eine stärkere Kontrolle der Inhalte. So will man einen Betrug der Investoren verhindern. Die Zensur soll sich zudem nicht nur auf Kryptowährungen beschränken. Auch Posts, die für Initial Coin Offerings oder sonstige Blockchain-Projekte werben, werden künftig unter die Lupe genommen. Werbung für Hardware-Produkte wie Wallets fällt ebenfalls in dieses Feld.

Es ist nicht ganz klar, inwiefern es sich bei diesen Maßnahmen um ein generelles Verbot von Krypto-Werbung handelt oder ob eine differenzierte Auswahl getroffen werden soll. Ein stärkeres Aussieben qualitativ hochwertiger Kryptowährungen und ICOs könnte einen positiven Effekt auf den Markt als Ganzes haben. Stellt man Kryptowährungen jedoch unter Generalverdacht, so könnte man der Glaubwürdigkeit der Branche schaden. Wie in der letzten Woche bereits geschrieben, gilt es also, die Entwicklungen abzuwarten.

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