Schweiz Uni Basel weckt den Forschergeist im Blockchain-Ökosystem

Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Moritz Draht

Moritz Draht hat Deutsche Literatur und Philosophie an der Universität Konstanz studiert. Sein Krypto-Engagement widmet sich den Zusammenhängen zwischen soziokulturellen und technischen Entwicklungen.

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Quelle: Shutterstock

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Die Universität Basel hat eine Blockchain Challenge veranstaltet, bei der innovative Lösungen für praxisbezogene DLT-Anwendungen von Studenten gesucht wurden. Die vielversprechendsten Projekte wurden nun prämiert.

Smart Contracts? Tokenisierung? Banane? Blockchain ist für viele noch immer ein Mysterium. Der Technologie haftet ein Vokabular an, das das Verständnis von den Funktionsweisen und alltäglichen Anwendungsmöglichkeiten oftmals verschleiert. Die Universität Basel hat sich daher der Erforschung von praxisrelevanten Fragestellungen in den Bereichen FinTech, Digital Banking und Innovative Finance verschrieben und bereits durch entsprechende Förderungen hervorgetan. Im Geiste der Blockchain-Aufklärung organisierte das Center for Innovative Finance der Uni Basel folglich eine Blockchain Challenge. Das Ziel: Studenten sollen branchenspezifische Blockchain-Konzepte entwickeln. Am letzten Donnerstag, dem 12. Dezember, wurden die besten Projekte vorgestellt und die Gewinner prämiert.


Ausgehend von bestimmten Fragestellungen haben insgesamt acht Teams konkrete Blockchain-Anwendungen erarbeitet. Eine Jury, die sich aus Vertretern der Praxispartner und Experten aus dem Blockchain-Bereich zusammensetzte, hat die jeweiligen Business Cases prämiert. Die Studenten haben Cases der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), BearingPoint, Credit Suisse Asset Management (Schweiz), innoQ, Novartis, Port of Switzerland, Sympany und des Vereins Vorsorge Schweiz behandelt. Die präsentierten Anwendungsfelder sollten das Innovationspotenzial der Blockchain aufzeigen und praxisbezogene Einblicke in eine abstrakte Technologie veranschaulichen. Die Studierenden haben dahingehend Konzepte und Smart Contracts entwickelt sowie Prototypen und Blockchain-Anwendungen erstellt. Dabei haben Unternehmen und Studierende gleichermaßen von der fruchtbaren Arbeit profitieren können. „Die Unternehmen haben interessante Impulse gewinnen und die Studierenden erlernte Grundlagen in einer praxisorientierten Umgebung anwenden können“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Die Gewinner

Im Rennen um das Fördergeld belegte das „Team BearingPoint“ den dritten Platz. Das Team entwickelte eine Plattform für eine transparente Ausschreibung von Bauprojekten. Den zweiten Platz ergatterte indessen das „Team Port of Switzerland“ mit einem Digitalisierungskonzept zur Dezentralisierung und Automatisierung bestehender Hafeninfrastrukturen. Die Blockchain Challenge für sich entscheiden konnte indes das „Team Novartis“. Die Blockchain-Anwendung von Team Novartis ermöglicht die Authentifizierung von Zertifikaten von Zulieferern zweiten Grades, ohne dass diese ihre Identität preisgeben müssen. Neben wertvollen Praxiserfahrungen und Kontakten durften die Teams zudem ein Preisgeld in Höhe von 3.000, 6.000 und 10.000 CHF entgegennehmen.

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