Überflieger: Norwegische Fluglinie akzeptiert Bitcoin

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Überflieger: Norwegische Fluglinie akzeptiert Bitcoin

Bitcoin soll nun von der norwegischen Fluggesellschaft Norwegian Air akzeptiert werden. Die Anbieter von Billigfliegern sorgen dafür für ein kleines Plus an Adaption der Kryptowährung mit der größten Marktkapitalisierung.

Bitcoin und Fliegen passt – zumindest vom Narrativ gesehen – gut zusammen. Startet der Bitcoin-Kurs etwa durch, bemüht die Community nur allzu gerne die Mond-Metapher. „To the moon“ heißt es folglich, wenn die BTC-Rakete so richtig abhebt. (Wann das der Fall ist, daran scheiden sich aktuell die Geister).

Bitcoin im Flugzeug

Die norwegische Billigfluggesellschaft Norwegian Air nimmt die Kryptowährung nun jedoch tatsächlich mit in die Lüfte. Denn laut lokalen Medienberichten will das Unternehmen Zahlungen in Bitcoin akzeptieren. Die Akzeptanz kommt dabei nicht von ungefähr. Denn der Sohn des Inhabers der Gesellschaft, so heißt es weiter, ist bekennender Investor, hat er doch offenbar im Jahr 2017 in die Kryptowährung investiert. Die Investition soll dabei umgerechnet 400.000 US-Dollar stark gewesen sein.

Technische Hürden bremsen Bitcoin-Adaption

Bis es zur tatsächlichen Akzeptanz kommt, muss Norwegian Air jedoch noch einige technische Hürden umgehen. So will die Fluggesellschaft zunächst eine eigene Exchange gründen, über die die Zahlungen dann abgewickelt werden sollen. Mit dieser soll der Kundenkreis anschließend erheblich erweitert werden. So will man die Möglichkeit offenbar auch auf umliegende Länder ausbreiten.

Über Norwegian Air

Norwegian Air hat sich billige Flüge auf die Flügel geschrieben. Mit gebrauchten Boeings begann sie zunächst, den norwegischen Markt zu übernehmen, um dann anschließend bestehende Unternehmen zu schlucken. Um Personalkosten zu umgehen, habe sie laut Berichten außerdem eine Filiale in Bangkok eröffnet.


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Das Konzept schien bislang jedoch nicht ganz aufzugehen. So musste Norwegian Air im Januar dieses Jahres einige Basen schließen. Grund dafür seien rote Zahlen. Die international tätige Gesellschaft schloss dahingehend Basen in Palma de Mallorca, Gran Canaria und Teneriffa. Weitere Kurz- und Mittelstreckenflüge in Rom fielen darüber hinaus weg. Außerdem schloss das Unternehmen die Niederlassungen am New York Stewart International Airport und Providence in den USA. Die Akzeptanz von Bitcoin und die Gründung der eigenen Exchange sollen weitere Bruchlandungen nun offenbar verhindern.

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