Brüssel nimmt die MiCA-Verordnung erneut unter die Lupe. Mit zwei neuen Konsultationen will die EU prüfen, ob Europas Krypto-Regeln noch zum globalen Markt passen.
Brüssel nimmt die MiCA-Verordnung erneut unter die Lupe. Mit zwei neuen Konsultationen will die EU prüfen, ob Europas Krypto-Regeln noch zum globalen Markt passen.
Neue Regeln, höhere Kosten, mehr Auflagen: Der Regulierungsdruck trifft die Krypto-Branche mit voller Wucht. Jetzt ziehen die ersten Unternehmen die Reißleine.
Polen macht bei MiCA den nächsten Schritt. Das Parlament verabschiedet ein neues Krypto-Gesetz, doch der Zondacrypto-Skandal und ein möglicher Präsidenten-Veto halten den Druck hoch.
Europas digitale Infrastruktur bleibt anfällig für Ausfälle und externe Eingriffe. Neue Regulierung greift zu kurz. Ein Experte verrät, was jetzt wichtig wird.

Mit Verstärkung durch ehemalige FMA-Regulierer und Bank-Profis baut KuCoin EU seine Compliance-Strukturen am Standort Wien massiv aus.

Europa will mehr Euro-Stablecoins und weniger Abhängigkeit von USDT und USDC. Der eigene MiCA-Regulierungsrahmen könnte den Markt jedoch eher bremsen. Warum das für Banken und Europas digitale Souveränität heikel ist.
Am 18. und 19. Mai trifft sich in Wien die internationale Krypto-Branche. Diese Themen stehen bei der Vienna Blockchain Week auf dem Programm.
Die Banque de France drängt auf schärfere MiCA-Vorgaben für Stablecoins. Frankreich bringt zusätzlich neue Meldepflichten für Krypto-Wallets auf den Weg.
Tether will mit KPMG und PwC mehr Transparenz schaffen. Warum die angekündigte Wirtschaftsprüfung für USDT ein heikler Härtetest wird.
Die Börse Stuttgart Group baut ihr Digital- und Krypto-Geschäft weiter aus. CEO Dr. Matthias Voelkel erklärt im Interview, welche Rolle die Tradias-Übernahme, die Abwicklungsplattform Seturion und das DLT-Pilotregime für die EU-Expansion spielen.

Die Genehmigung in Frankreich ebnet den Weg für die rechtssichere Expansion im gesamten DACH-Raum.

Der US-Verwahrer bringt seine Infrastruktur in den Europäischen Wirtschaftsraum. Fintechs erhalten damit Zugang zu regulierten digitalen Anlageklassen.

Neben den bereits verkauften 50.000 Bitcoin stehen weitere 57.000 BTC im Raum. Wem könnte dieser mutmaßliche Krypto-Schatz zustehen – und fließen am Ende Milliarden in die Staatskasse?
Politischer Druck auf Trump, milliardenschwere ETF-Investments und neue Weichenstellungen für Regulierung und Stablecoins bewegen den Markt.
Kurz vor der EU-Frist blockiert Präsident Nawrocki erneut das polnische MiCA-Gesetz. Die Krypto-Branche gerät dadurch ins Hintertreffen.
Zwei der größten europäischen Krypto-Infrastrukturanbieter planen den Zusammenschluss unter dem Dach der Boerse Stuttgart Group. Ein voll regulierter One-Stop-Shop für Banken und Broker soll entstehen.
AllUnity plant einen vollständig MiCAR-konformen Stablecoin auf Schweizer Franken-Basis. Der Marktstart ist für Februar 2026 vorgesehen.
Die Krypto-Börse Bitget holt Oliver Stauber von KuCoin und plant Wien als EU-Zentrale. Ziel ist eine MiCAR-Lizenz in Österreich.
MiCA regelt drei Kategorien von Krypto-Akteuren. Erstens: Token-Emittenten, die vor einer Ausgabe ein standardisiertes Whitepaper bei der zuständigen nationalen Behörde anmelden müssen. Zweitens: Emittenten von Stablecoins, die eine Zulassung als E-Geld-Institut (für Dollar- oder Euro-gebundene Token) oder als Emittent von Asset-Referenced Tokens benötigen. Drittens: Crypto-Asset-Service-Provider (CASPs), also Börsen, Walletanbieter, Verwahrdienstleister und Broker, die in einem EU-Land zugelassen werden müssen. Eine Zulassung in einem Mitgliedstaat gilt dank des EU-Passes EU-weit.
MiCA gilt nicht für alle Kryptoformen. Bitcoin selbst und andere dezentralisierte Kryptowährungen ohne identifizierbaren Emittenten unterliegen nicht den Emittentenpflichten von MiCA, da es keinen rechtlich verantwortlichen Herausgeber gibt. Für nicht-fungible Token (NFTs) gilt MiCA grundsätzlich nicht, es sei denn, sie werden serienmäßig ausgegeben und ähneln wirtschaftlich einem Finanzinstrument. DeFi-Protokolle (Decentralized Finance) werden von MiCA nicht explizit erfasst. Die Europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat angekündigt, Leitlinien zu DeFi zu erarbeiten. Krypto-Börsen und Verwahrdienstleister brauchen hingegen in jedem Fall eine CASP-Lizenz.
Die Stablecoin-Regeln von MiCA hatten unmittelbare Marktauswirkungen. Tether, Emittent des weltweit größten Stablecoins USDT, beantragte keine Zulassung als E-Geld-Token nach MiCA. Infolgedessen delisteten führende europäische Kryptobörsen USDT im Dezember 2024. Circle hingegen erhielt für seinen USDC-Stablecoin frühzeitig eine EU-Zulassung als E-Geld-Institut. USDC ist damit einer der ersten großen Stablecoins mit MiCA-konformer Struktur in der EU und profitiert in Europa von einem regulatorischen Wettbewerbsvorteil gegenüber USDT.