Die Sparkassen starten den Handel mit Bitcoin und vier weiteren Kryptowährungen. Damit vollzieht Deutschlands größte Finanzgruppe eine bemerkenswerte Kehrtwende.
Die Sparkassen starten den Handel mit Bitcoin und vier weiteren Kryptowährungen. Damit vollzieht Deutschlands größte Finanzgruppe eine bemerkenswerte Kehrtwende.

Millionen an zusätzlichen Steuereinnahmen erhofft sich die Bundesregierung durch die geplante Reform. Ob sich der Aufwand dafür überhaupt lohnt, ist allerdings umstritten.
Der geplante Euro-Stablecoin von Qivalis nimmt weiter Gestalt an. Nach einer wichtigen Zulassung rückt die Einführung näher.
Deutschland führt bei den neuen MiCA-Zulassungen in Europa. Vor allem Banken drängen auf den Krypto-Markt.

Wer noch USDT auf einer Krypto-Börse liegen hat, sollte jetzt genau hinschauen. Bald dürfen Börsen den Stablecoin nicht mehr aufbewahren.
Seit Juni ruht der Handel. Jetzt steht fest, dass die futurm bank Bitcoin.de vorerst nicht als Krypto-Dienstleister betreiben darf. Wie geht es jetzt weiter?
Wer in der EU Krypto-Dienstleistungen anbieten will, braucht eine MiCA-Lizenz und muss dafür teils Hunderttausende Euro aufbringen. Ein Blick auf die Kosten zeigt, warum vor allem kleinere Plattformen an dieser Hürde scheitern.

Zwei Jahre nach Einführung der MiCA-Regeln fordert Circle gezielte Anpassungen bei den Reserveanforderungen für Stablecoins. Warum die EU-Kommission handeln sollte.
Die MiCA-Konsultation ist beendet. Die Rückmeldungen zeigen: Bei Europas Krypto-Regeln gibt es erheblichen Nachbesserungsbedarf.
Mehr als 50.000 Menschen fordern von der EU-Kommission eine Lockerung der Regeln für Stablecoin-Rewards. Europas Zentralbanken drängen jedoch in die entgegengesetzte Richtung.
Eine Ausnahmeregelung erlaubt Binance Krypto-Dienste in Europa anzubieten, ohne eine passende Lizenz zu haben. Das könnte sich jetzt ändern.
Aus der bisherigen Peer-to-Peer-Marktplatz Bitcoin.de soll eine Krypto-Broker werden. Warum der geplante Neustart vorerst auf Eis liegt.
Die Regeln stehen, jetzt geht es um die Durchsetzung: Die europäische Wertpapieraufsicht legt fest, worauf sie bei Krypto-Dienstleistern ab 2027 besonders achten will.
Stablecoin-Anbieter müssen einen Teil ihrer Reserven derzeit bei Banken halten. Die EZB und Europas Zentralbanken wollen diese Vorgabe aus MiCA streichen.

Griechenland sollte für Binance zum Tor nach Europa werden. Stattdessen endete der Antrag vorzeitig und wirft nun Fragen über politischen Einfluss auf.
MiCA trennt Kundenbestände vom Vermögen der Anbieter. Cryptonow-CEO Pachta-Rayhofen erklärt, welche Risiken auch bei regulierten Dienstleistern bestehen bleiben.
Stablecoins werden für Zahlungsanbieter immer wichtiger. Revolut integriert mit EURR nun einen digitalen Euro-Token in seine App.
Weil Binance nicht rechtzeitig eine MiCA-Lizenz bekam, musste sie Europa verlassen. Doch offenbar bietet die Krypto-Börse ihre Dienste weiterhin an.
MiCA regelt drei Kategorien von Krypto-Akteuren. Erstens: Token-Emittenten, die vor einer Ausgabe ein standardisiertes Whitepaper bei der zuständigen nationalen Behörde anmelden müssen. Zweitens: Emittenten von Stablecoins, die eine Zulassung als E-Geld-Institut (für Dollar- oder Euro-gebundene Token) oder als Emittent von Asset-Referenced Tokens benötigen. Drittens: Crypto-Asset-Service-Provider (CASPs), also Börsen, Walletanbieter, Verwahrdienstleister und Broker, die in einem EU-Land zugelassen werden müssen. Eine Zulassung in einem Mitgliedstaat gilt dank des EU-Passes EU-weit.
MiCA gilt nicht für alle Kryptoformen. Bitcoin selbst und andere dezentralisierte Kryptowährungen ohne identifizierbaren Emittenten unterliegen nicht den Emittentenpflichten von MiCA, da es keinen rechtlich verantwortlichen Herausgeber gibt. Für nicht-fungible Token (NFTs) gilt MiCA grundsätzlich nicht, es sei denn, sie werden serienmäßig ausgegeben und ähneln wirtschaftlich einem Finanzinstrument. DeFi-Protokolle (Decentralized Finance) werden von MiCA nicht explizit erfasst. Die Europäische Wertpapieraufsicht ESMA hat angekündigt, Leitlinien zu DeFi zu erarbeiten. Krypto-Börsen und Verwahrdienstleister brauchen hingegen in jedem Fall eine CASP-Lizenz.
Die Stablecoin-Regeln von MiCA hatten unmittelbare Marktauswirkungen. Tether, Emittent des weltweit größten Stablecoins USDT, beantragte keine Zulassung als E-Geld-Token nach MiCA. Infolgedessen delisteten führende europäische Kryptobörsen USDT im Dezember 2024. Circle hingegen erhielt für seinen USDC-Stablecoin frühzeitig eine EU-Zulassung als E-Geld-Institut. USDC ist damit einer der ersten großen Stablecoins mit MiCA-konformer Struktur in der EU und profitiert in Europa von einem regulatorischen Wettbewerbsvorteil gegenüber USDT.