Thailand: Mit Blockchain gegen Steuerhinterziehung

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Regierung in Thailand kündigte an, künftig ein Blockchain-System zu nutzen, um damit das Problem der Steuerhinterziehung anzugehen. So verwendet die thailändische Regierung die Technologie, die unter Bitcoin und anderen Kryptowährungen liegt, zum finanziellen Schutz des Staates.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Phillip Horch

Steuerhinterziehung und Geldwäsche sind zwei Argumente, die Bitcoin-Gegnern oft schnell einfallen, wenn es darum geht, gegen die Kryptowährung zu argumentieren. Schließlich sei es die dezentrale (und damit in gewissem Sinne staatenlose) Struktur, die die Technologie für solche Vergehen besonders attraktiv mache. Dabei wird allzuoft übersehen, dass die Bitcoin Blockchain tatsächlich nicht anonym ist – vielmehr ist sie pseudo-anonym, die Transaktionen sind gar transparent. Letztlich kann jeder offiziell einsehen, wann und in welcher Höhe Transaktionen auf der Blockchain stattgefunden haben. Lediglich die Urheber sind nicht ganz so leicht zu identifizieren, doch auch das ist möglich.

Blockchain-Lösung für Steuern soll Kosten sparen

Die Blockchain-Technologie bietet sich per se also gut an, um alles zu verwalten, was Verwaltung braucht – und das bei erhöhter Effizient und Einsparung von Kosten. Das erkannte nun auch die Regierung in Thailand: Sie will mithilfe der Blockchain-Technologie künftig gegen Steuerhinterziehung vorgehen. Wie die thailändische Bangkok Post berichtet, soll eine Blockchain-Lösung den Behörden künftig dabei helfen, Geld- und Steuerflüsse nachzuvollziehen. Mit Zuhilfenahme von maschinellem Lernen wolle man außerdem besser nachverfolgen, mit welchen Strategien Bürger versuchen, Steuerzahlungen zu umgehen.

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Die Blockchain-Lösung soll also letztlich dazu dienen, dass alle Seiten nachverfolgen können, ob und von wem Steuern zu welcher Zeit gezahlt worden sind. Die Behörden wollen dafür eng mit den Banken zusammenarbeiten. Einen ersten Prototypen plant die Regierung für den 1. Januar des kommenden Jahres.

Thailand in Sachen Bitcoin & Co. recht kulant

Auch im Bereich Kryptowährungen gibt sich Thailand relativ kulant. Wer in Thailand mit Kryptowährungen handelt, muss eine Steuer in Höhe von 15 Prozent zahlen. Herausgeber neuer Kryptowährungen müssen sich in Thailand zudem bei der Finanzaufsichtsbehörde melden, bevor sie ihren Betrieb aufnehmen. Zudem entwickelt die Zentralbank eine eigene Kryptowährung.

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