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Studie: Deutscher FinTech-Markt gewinnt an Fahrt

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der deutsche Start-up-Markt konnte im Bereich der Finanztechnologien im vergangenen Jahr an Fahrt gewinnen und wird das auch weiterhin tun. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor und bestätigt damit die BTC-ECHO-Studie vom vergangenen Jahr.

Die deutsche FinTech-Landschaft breitet sich langsam aus. Und das obwohl sich die Bundesregierung bisweilen schwer damit tut, zügig einen regulierten Boden dafür zu schaffen.

So konnten deutsche FinTech-Unternehmen in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 insgesamt 477 Millionen Euro einsammeln. Das geht aus einer aktuellen Studie vor. Unter dem Namen „Germany FinTech Landscape: FinTech beyond borders – cross-border FinTech-activity“ veröffentlichte das Unternehmen EY die Ergebnisse der Studie, die den deutschen FinTech-Markt unter die Lupe nahm. Dabei fand das Unternehmen heraus, dass der Markt für Finanztechnologien zwar nach wie vor wachse. Im Vergleich zu den Jahren 2016 und 2017 habe das Wachstum jedoch abgenommen.

Diese Erkenntnisse decken sich mit der BTC-ECHO-Studie. Dabei fanden wir heraus, dass die Unternehmensgründung im Blockchain-Bereich im Jahr 2017 ihren bisherigen Boom hatte. In Deutschland gründeten sich zur Zeit der Bitcoin-Hochphase insgesamt 34 Blockchain-Unternehmen.

Nicht alle FinTech-Unternehmensgründungen verliefen erfolgreich

Wie EY nun zusätzlich herausfand, verliefen nicht alle dieser Gründungen erfolgreich. Dahingehend mussten in den Jahren 2016-2018 insgesamt zwölf Unternehmen ihren Betrieb zugleich wieder aufgeben. Zehn davon, so kann man der Studie weiter entnehmen, mussten Insolvenz anmelden. Das Jahr 2018 stellte mit insgesamt vier gescheiterten FinTech-Unternehmen ein Viertel der erfolglosen Start-ups bereit. Der Großteil von ihnen wollte Lösungen anbieten, die im Bereich Business-to-Customer anzusiedeln sind. Diese wollten also in jene Segmente vordringen, in denen Unternehmen mit Kunden kommunizieren und bei denen es bereits etablierte große Player gibt.

Dem begegnete die etablierte Finanzelite wohl vor allem mit Erfahrung. Denn wie man der Studie von EY weiter entnehmen kann, reagierten Großunternehmen wie Banken indes, indem sie direkt damit begonnen, eigene Projekte ins Leben zu rufen.

Die Top-Performer im Jahr 2018

Die Studie von EY stellt außerdem ein Ranking der erfolgreichsten Unternehmen in Finanzierungsfragen bereit. Zu diesen zählen:

  1. N26 – 130 Millionen Euro
  2. Deposit Solutions – 88 Millionen Euro
  3. solarisBank – 57 Millionen Euro
  4. smava – 55 Millionen Euro
  5. Liqis – 33 Millionen Euro

BTC-ECHO

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