Security Token Offering made in Germany: Neue Details zum Bitbond STO

Quelle: Bitbond

Security Token Offering made in Germany: Neue Details zum Bitbond STO

Für den anstehenden Security Token Offering (STO) hat sich Bitbond nun mit der solarisBank zusammengeschlossen. Neben einer BaFin-Zulassung und der Bankenlizenz der solarisBank ist nun alles bereit für den ersten deutschen STO.

Die Ära der Initial Coin Offerings (ICOs) scheint sich ihrem vorläufigen Ende zu neigen. Die große Welle aus 2017 ist weitestgehend abgeebbt, nur wenige stabile Projekte konnten den Hype bisher überleben. In Anlehnung an die Dotcom-Blase der späten 90er-Jahre könnte man sagen: Nun beginnt die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Doch wenn man denkt, dass nichts mehr geht, steht schon das nächste Anlagevehikel in den Startlöchern: Security Token Offerings – kurz: STO.

Denn diese versprechen mehr Sicherheit. Im Gegensatz zu den Coins der ICOs müssen sie nämlich keinen vorgeschobenen (und oft doch nicht vorhandenen) Use Case vorweisen, sondern stehen für tokenisierte Schuldverschreibungen. Bitbond gilt nun als erstes Unternehmen, das von der BaFin die Erlaubnis bekam, einen STO ins Leben zu rufen.

Details zum STO

In einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, gibt Bitbond nun Details bekannt. So schloss sich das Krypto-Kredit-Unternehmen zunächst mit der solarisBank zusammen. Wie man der Mitteilung weiter entnehmen kann, werden alle Token-Inhaber vierteljährliche variable Zusatzzahlungen bekommen sowie festgelegte jährliche Ausschüttungen. Der Bitbond Token habe ferner eine Gültigkeit von insgesamt zehn Jahren. Das bedeutet, dass Bitbond dazu verpflichtet ist, die BB1-Token zu seinem ursprünglichen Wert von 1 Euro zurückzukaufen.

Anzeige


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Erwerben kann man die Token nun mit Fiatwährungen, Stellar Lumens, Bitcoin sowie Ether. Wie das Unternehmen weiter verspricht, erhalten alle Investoren eigene Accounts, auf die das Unternehmen die Zusatzausschüttungen regelmäßig auszahlt.

Finanzierungsmodell von Bitbond

Wer es schafft, in die erste Finanzierungsrunde zu kommen, dem winkt laut offizieller Homepage bereits ein Investitionsvorteil (den er freilich erst nach zehn Jahren ausgeschüttet bekommt). Die Staffelung ist wie folgt:

  • 1. Finanzierungsrunde: 11.3. bis 1.4. (oder bis 1 Million Euro): 0,70 Euro (30 Prozent Rabatt)
  • 2. Finanzierungsrunde: 2.4. bis 8.4. (oder bis 3 Millionen Euro): 0,90 Euro (10 Prozent Rabatt)
  • 3. Finanzierungsrunde: 9.4. bis 15.4. (oder bis 5 Millionen Euro): 0,95 Euro (5 Prozent Rabatt)
  • 4. Finanzierungsrunde: 16.4. bis 22.4. (oder bis 9 Millionen Euro): 0,97 Euro (3 Prozent Rabatt)
  • Reguläre Finanzierung: 23.4. bis 10.5. (oder bis 100 Millionen Euro): 1,00 Euro (regulärer Preis)

Der jährliche Zinssatz, den Bitbond verspricht, liegt bei vier Prozent – ausgezahlt in der Kryptowährung Stellar Lumens (XLM). Zusätzlich gibt es indes die variable Ausschüttung von 60 Prozent des Nettogewinns des Unternehmens.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Bitcoin

Auf der Binance-Futures-Plattform schwankte der Bitcoin-Kurs am 16. September erheblich. Der vermeintliche Grund löste eine Tweet-Serie des Geschäftsführer Changpeng Zhao aus. Und zeigte die mangende Reife der weltweit größten Krypto-Börse.

Ripple-Chef ist „long on Bitcoin“: Das Meinungs-ECHO
Ripple-Chef ist „long on Bitcoin“: Das Meinungs-ECHO
Bitcoin

Brad Garlinghouse ist ein Bitcoin Fan. Zumindest, wenn es um dessen Qualität als Wertspeicher geht. Der Bitcoin-Krawattenmann Tim Draper hält selbst einen Bitcoin-Kurs von 250.000 für konservativ, während Vitalik Buterin zur Vorsicht bei DeFi-Investments mahnt. Das Meinungs-ECHO

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Deutsche Bank macht winterfest – und tritt JPMorgans Blockchain-Netz IIN bei
Deutsche Bank macht winterfest – und tritt JPMorgans Blockchain-Netz IIN bei
Blockchain

Als jüngstes Mitglied tritt die Deutsche Bank dem Interbank Information Network (IIN) vom Branchenkonkurrenten JPMorgan bei. Über den Austausch von Transaktionsdaten soll das Blockchain-Netz internationale Überweisungen schneller und günstiger gestalten. JPMorgan erhofft sich von dem Beitritt weiteren Zuwachs vonseiten großer Geldhäuser. Die derzeit strauchelnde Deutsche Bank wiederum will sich mithilfe des Netzwerks auf das Zukunftsgeschäft im Bereich von Echtzeitüberweisungen einstellen.

Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Blockchain

Das Medienunternehmen Warner Music Group unterstützt das neue Projekt der Entwickler des Ethereum-Projekts CryptoKitties. Auf „Flow“ sollen einzigartige digitale Sammelgegenstände geschaffen und getauscht werden können.

BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
Blockchain

Bienen, die auf Blockchain-Basis sozialen Mehrwert generieren? Das gab es dieses Wochenende auf der Berlin Art Week zu sehen. Eine Kooperation verschiedener Künstlerkollektive in Berlin lancierte eine eigene Kryptowährung namens „BeeCoin“. Das Besondere daran: Über Sensoren erfassen die Netzwerkknoten das Wohlergehen der Bienen und wandeln die Parameter in Ethereum-basierte Assets um. Diese nutzen die Künstler für die Finanzierung gemeinnütziger Projekte.

Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Bitcoin

Auf der Binance-Futures-Plattform schwankte der Bitcoin-Kurs am 16. September erheblich. Der vermeintliche Grund löste eine Tweet-Serie des Geschäftsführer Changpeng Zhao aus. Und zeigte die mangende Reife der weltweit größten Krypto-Börse.

Angesagt

Marshallinseln: Vorverkauf des „Sovereign“
ICO

Die Marshallinseln halten an ihrem Vorhaben fest. Die nationale Kryptowährung Sovereign, kurz SOV, soll im nächsten Schritt in den Vorverkauf gehen. Warum dieser Schritt nötig ist, erklärte David Paul auf der Convention Invest: Asia.

Santander gibt Anleihe auf Ethereum Blockchain aus
Blockchain

Blockchain, die Technologie unter Bitcoin & Co., hat vor allem im Finance-Bereich disruptives Potential. Schließlich handelt es sich beim Geldgeschäft um den wohl bekanntesten Use Case der Blockchain. Dennoch konnte die Banco Santander die Grenze zwischen dem traditionellen Bankgeschäft und der Krypto-Welt jüngst ein klein wenig mehr einreißen. Denn sie vergab nun vermeintlich erstmals eine Blockchain-Anleihe.

Bundesrat muss Klarheit bei Bitcoin-Regulierung schaffen – Das Regulierungs-ECHO
Regulierung

Der Bundesrat muss Klarheit in Fragen der Bitcoin-Regulierung schaffen, damit der Standort Deutschland auch für ausländische Unternehmen attraktiv wird. Das und was ihr sonst noch in der vergangenen Woche verpasst habt, im Regulierungs-ECHO.

Ripple-Chef ist „long on Bitcoin“: Das Meinungs-ECHO
Bitcoin

Brad Garlinghouse ist ein Bitcoin Fan. Zumindest, wenn es um dessen Qualität als Wertspeicher geht. Der Bitcoin-Krawattenmann Tim Draper hält selbst einen Bitcoin-Kurs von 250.000 für konservativ, während Vitalik Buterin zur Vorsicht bei DeFi-Investments mahnt. Das Meinungs-ECHO

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: