Technische Analyse statt Geopolitik? 

XRP-Analyst: Der Iran-Krieg lenkt Anleger vom echten Signal ab

Ein Krypto-Analyst erkennt im XRP-Chart Hinweise auf die nächste Marktphase. Warum geopolitische Schlagzeilen in die Irre führen könnten.

Tobias Zander
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Eine physische XRP-Münze ruht auf einer Oberfläche, die ein digitales Candlestick-Diagramm mit roten und grünen Balken anzeigt, das die Trends auf dem Kryptowährungsmarkt für XRP und Bitcoin hervorhebt.

Beitragsbild: Shutterstock

| XRP gelingt weiterhin kein Ausbruch über 1,40 US-Dollar

Seit dem US-israelischen Angriff auf den Iran am vergangenen Wochenende dominiert das Geschehen im Mittleren Osten die mediale Berichterstattung. Auch im Krypto-Sektor versuchen viele Experten, die Konsequenzen des Krieges für die Marktentwicklung zu prognostizieren. Hingegen richtet der Krypto-Analyst “EGRAG Crypto” seinen Fokus auf die Struktur des XRP-Kurses.

In seinem neuen X-Post argumentiert er, dass langfristige Marktzyklen wichtiger seien als tägliche Schlagzeilen zur Geopolitik. Seine kritische Frage an die Investoren: “Seid ihr immer noch abgelenkt von den Kriegsnarrativen?”

Langfristiger XRP-Chart von EGRAG Crypto I Quelle: X-Post

Zentrum der Analyse ist ein langfristiger Chart, der die Entwicklung des XRP-Kurses seit 2014 abbildet. Laut EGRAG befindet sich der Ripple-Coin derzeit in einer Konsolidierungsphase nahe einer wichtigen Unterstützungslinie, die seit dem Bärenmarkt von 2018 und 2019 aufwärts verläuft. Diese Zone könnte den Bereich markieren, in dem sich der nächste langfristige Boden bildet. Im Moment des Schreiben notiert XRP bei 1,36 US-Dollar, ein Kursrückgang von 2,4 Prozent gegenüber dem Vortag.

Ripple-Coin vor der nächsten Kursrallye?

Für eine Bestätigung eines neuen Aufwärtstrends müsse der XRP-Kurs jedoch zunächst eine wichtige Widerstandszone überwinden. Der Krypto-Analyst verweist auf den Bereich zwischen rund 1 und 1,40 US Dollar. Sollte dieser nachhaltig durchbrochen werden und sich anschließend als Unterstützung etablieren, könnte laut seiner Einschätzung eine mehrjährige Aufwärtsphase beginnen, die langfristig deutlich höhere Kursziele eröffnet.

Ob XRP diese charttechnischen Marken tatsächlich überwinden kann, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden. Noch ist nicht absehbar, ob der Krypto-Winter passend zum Kalenderjahr in einen Frühling überwechselt, oder ob Anleger eine längere Durstrecke vor sich haben. Wenn es nach den Top-KI-Modellen geht, könnte der Ripple-Coin in einem pessimistischen Szenario sogar vom jetzigen Level stark korrigieren. Mehr dazu lest ihr in diesem Artikel: “Wie tief XRP im Worst Case fallen könnte“.

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