- Die US-Regierung hat einen Teil der 30.175 Bitcoin (Gegenwert 2,1 Milliarden US-Dollar), die aus der Beschlagnahmung des Darknet-Marktplatz Silk Road stammen, an ein Coinbase Wallet transferiert.
- Die Krypto-Analysefirma Arkham Intelligence enthüllt, dass die verschobenen Bitcoin direkt von den Konten stammen, die mit dem berüchtigten Darknet-Marktplatz in Verbindung stehen.
- Im Juli 2023 hat das Justizministerium bereits einen Teil seiner Bitcoin-Bestände – über 9.861 BTC – zu Geld gemacht. Die daraus resultierenden 216 Millionen US-Dollar fluteten die Staatskasse, eine Summe, die nur einen Bruchteil des jetzt zur Debatte stehenden Vermögens darstellt.
- Der On-Chain-Analyst ZachXBT stellte fest, dass ein Teil der Bestände – 1.999 BTC (Gegenwert knapp 140 Millionen US-Dollar) – als Testüberweisung an eine Krypto-Wallet, die direkt mit Coinbase verbunden ist, transferiert wurden.
- Es scheint wahrscheinlich, dass ein Verkauf dieser BTC unmittelbar bevorsteht.
- Erfahrungen aus der Vergangenheit lehren jedoch, dass solche Verkäufe, obwohl sie kurzfristig für Volatilität sorgen können, langfristig in die breitere Marktstruktur eingebettet werden.
- Das Justizministerium und der U.S. Marshals Service haben bisher keine Stellungnahme zu den jüngsten Transaktionen oder den Verkaufsabsichten abgegeben. Doch die On-Chain-Daten sprechen eine klare Sprache: Ein weiterer Abschnitt in der Saga der Silk Road-Bitcoin-Verkäufe scheint wahrscheinlich.
- Ein solcher Verkauf wäre keine große Überraschung und auch der Betrag nicht groß genug, um den Bitcoin-Kurs nachhaltig unter Druck zu setzen. So ist bekannt, dass von den rund 30.000 verbleibenden BTC aus der Silk-Road-Beschlagnahmung Verkäufe über das Jahr verteilt geplant sind.
- Wie viele Bitcoins die US-Regierung insgesamt besitzt, erfahrt ihr hier.
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