In der vergangenen Woche traf sich die US-Regierung rund um Donald Trump mit Vertretern der chinesischen Regierung. Nun kam es zu einem neuen Abkommen zwischen beiden Ländern. Beide Seiten erklärten, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen dürfe. Zudem sprachen sich die USA und China für eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus aus und lehnten die Erhebung von Mautgebühren durch Staaten oder Organisationen ab.
Für die Finanzmärkte ist die Annäherung ein wichtiges Signal. Vor allem 2025 war stark vom Zollkonflikt zwischen den USA und China geprägt. Nun scheint sich die Lage zumindest teilweise zu entspannen. China soll unter anderem wieder verstärkt Sojabohnen aus den USA kaufen. Anleger hoffen damit auf eine Stabilisierung der globalen Handelsbeziehungen. Trotzdem bleibt die Unsicherheit an den Märkten hoch.
Krypto-Markt rutscht weiter ab – Hyperliquid trotzt dem Trend
Am Krypto-Markt dominieren rote Zahlen. Bitcoin fällt innerhalb von 24 Stunden um 1,45 Prozent auf 77.000 US-Dollar. Ethereum verliert noch deutlicher und notiert nach einem Rückgang von 2,9 Prozent bei 2.123 US-Dollar. Auch XRP sinkt um 1,54 Prozent auf 1,49 US-Dollar. Solana verliert ebenfalls 1,5 Prozent und handelt aktuell bei 85 US-Dollar.
Eine Ausnahme bildet Hyperliquid. Der Token stemmt sich gegen den breiten Abwärtstrend und steigt innerhalb eines Tages um sieben Prozent. Damit gehört das Projekt aktuell zu den wenigen Gewinnern am Markt.
Auch die traditionellen Märkte reagieren negativ auf die aktuelle Lage. Sowohl die Futures des S&P 500 als auch des Nasdaq notieren im Minus. Anleger bleiben vorsichtig und warten auf weitere Signale aus der Geldpolitik sowie aus den geopolitischen Verhandlungen.
Für zusätzlichen Druck sorgen die Bitcoin Spot ETFs in den USA. Nachdem die ETFs zuvor wochenlang starke Zuflüsse verzeichnet hatten, beliefen sich die Abflüsse in der vergangenen Woche auf rund eine Milliarde US-Dollar.
Spannend bleibt in dieser Woche vor allem, welche Neuigkeiten es rund um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran geben wird. Donald Trump verschärfte zuletzt erneut seinen Ton gegenüber Teheran und erklärte sinngemäß, dass die Zeit für den Iran bald abgelaufen sei.
