Nach Absturz Terraform Labs meldet Insolvenz an

Der Terra-Gründer, Do Kwon, wartet derweil in Montenegro auf seine Auslieferung in die USA. Dort wird er wegen Betruges von der SEC verklagt.

Johannes Macswayed
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Terra LUNA

Beitragsbild: Picture Alliance

| Terras Sturz zieht noch immer Folgen nach sich: die Firma hinter dem Projekt meldet nun Insolvenz an
  • Laut Unterlagen des Insolvenzgerichts in Delaware, USA, hat Terraform Labs am 21. Januar Konkurs angemeldet. Demnach zähle die Frima Verbindlichkeiten von bis zu 500 Millionen US-Dollar.
  • Terraform Labs war mit der Entwicklung des algorithmischen Stablecoins UST beauftragt. Als dieser im Mai 2022 seine Bindung an den US-Dollar verlor, setzte das eine Teufelsspirale in Gang, die zum Untergang des Schwesterprojekts Terra (LUNA) und somit auch des Stablecoins führte.
  • Der Terra-CEO, Do Kwon, flüchtete im Zuge des Kollapses, wurde jedoch in Montenegro wegen Passfälschung verhaftet. Dort wartet er nun auf seine Auslieferung in die USA, wo er sich des Betruges verantworten muss.
  • Seit Februar vergangenen Jahres läuft ein Verfahren der US-Börsenaufsicht gegen Terraform Labs und Do Kwon. Wegen schlechten Witterungsbedingungen in den USA wurde dieses jedoch erst kürzlich vertagt. Auch in Singapur steht dem Unternehmen ein Prozess bevor.
  • Nach Kwons Flucht hatte sich das Projekt gespalten. Das Terraform-Team führte LUNA in neuer Form weiter. Der ursprüngliche Coin wurde zu “LUNA Classic” (LUNC).
  • LUNA, LUNC sowie der Stablecoin UST sahen im Verlaufe der Entwicklungen immer wieder Kurssprünge, die einigen Anlegern Hoffnung auf eine Wiederbelebung machten.
  • Seit der Nachricht um die Insolvenz sind LUNC uns LUNA jedoch um fünf Prozent eingebrochen.
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