- Nutzer des Zahlungsdienstleisters Stripe sollen ab Sommer wieder Krypto-Zahlungen tätigen können. Das geht aus einer Ankündigung des Gründers John Collison hervor.
- Demnach sollen Nutzer demnächst über den Stablecoin USDC Transaktionen senden und empfangen können. USDC ist eine Kryptowährung, die stets an den Wert eines US-Dollars geknüpft ist.
- Zudem kündigte Avalanche heute eine Integration mit Stripe an. Diese soll es Nutzern der Core-Wallet ermöglichen, AVAX-Token direkt zu kaufen, ohne eine Börse nutzen zu müssen.
- Damit beginnt der Bezahldienst wieder damit, sich in den Krypto-Sektor zu begeben, nachdem er Bemühungen in dieser Hinsicht für sechs Jahre auf Eis gelegt hatte.
- 2018 stellte der Anbieter so Zahlungen mit Bitcoin ein, da die Kryptowährung nach eigenen Angaben zu starken Schwankungen unterlag.
- “Krypto als Zahlungsmittel ergibt endlich wieder Sinn” erklärte der Stripe-Gründer seinem Publikum daher bei einer kürzlichen Live-Vorführung der neuen Zahlungs-Funktion. Diese sieht vor, Transaktionen on-chain auszuführen und automatisch in Fiat-Geld zu konvertieren.
- Dafür will Stripe auf die Blockchains von Solana, Ethereum und Polygon zurückgreifen. Bei der Demonstration nutzte Collison die “Highspeed-Blockchain” Solana, um den Ablauf eindrucksvoll zu zeigen.
- Bereits 2014 war Stripe mit der Einführung von Bitcoin-Zahlungen eines der ersten Unternehmen, das Krypto kommerziell nutzte. Die Leitwährung des Sektors sei jedoch als Zahlungsmittel “schrecklich ungeeignet” gewesen, wie der Stripe-Gründer erklärte.
- Der neueste Vorstoß des Unternehmens folgt auf Bemühungen seines Konkurrenten PayPal, der in den USA neben einer Krypto-Integration einen eigenen Stablecoin, PYUSD, lancierte.
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