Die japanische Finanzgruppe SBI Holdings und die Solana Foundation wollen gemeinsam einen On Chain-Finanzmarkt aus Japan aufbauen. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft beteiligt sich die Solana Foundation an SBI R3 Japan. Die Gesellschaft soll künftig unter dem Namen SBI Solana Global auftreten und gemeinsam mit SBI Holdings sowie der Sumitomo Mitsui Financial Group den weiteren Ausbau des Geschäfts vorantreiben.
Über die neue Gesellschaft sollen Stablecoins wie JPYSC ausgegeben und vertrieben werden. Dazu kommen tokenisierte reale Vermögenswerte wie Unternehmensanleihen, Fonds und Immobilien. Geplant ist außerdem eine Infrastruktur für grenzüberschreitende Zahlungen, die auf der Solana-Blockchain aufbaut.
Solana treibt Japans On-Chain-Markt voran
SBI zählt zu den größten Finanzkonzernen Japans und engagiert sich seit Jahren im Blockchain- und Krypto-Sektor. Die Kooperation mit der Solana Foundation soll dazu beitragen, klassische Finanzmärkte stärker mit der Blockchain-Technologie zu verbinden.
SBI Solana Global will auch On Chain-Finanzdienstleistungen für institutionelle Anleger anbieten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer Zahlungsinfrastruktur für KI-Agenten, über die automatisierte Transaktionen auf der Blockchain abgewickelt werden sollen.
Die Ankündigung folgt wenige Wochen nach der Einführung von JPYSC. Dabei handelt es sich nach Angaben von SBI um den ersten Yen-Stablecoin Japans, der durch eine Treuhandbank gedeckt ist. Ab dem 16. Juli sollen Anleger zudem Zugang zu einem zwölfwöchigen Kreditprodukt erhalten, das eine jährliche Rendite von drei Prozent auf JPYSC-Einlagen bietet.
Mit der Partnerschaft erweitert SBI sein Angebot rund um Stablecoins und tokenisierte Vermögenswerte. Für Solana eröffnet sich damit die Chance, bei institutionellen Finanzanwendungen in Japan eine größere Rolle zu spielen.
