Laut Bericht Antragsfrist auf Verschiebung des Prozesses von Sam Bankman-Fried läuft morgen ab

Um den ehemaligen FTX-CEO mehr Zeit bis zu seiner Gerichtsverhandlung zu verschaffen, können seine Anwälte noch bis zum 1. September Anträge einreichen. Der Prozessauftakt ist derzeit auf Oktober terminiert.

Tim Reindl
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Sam Bankman-Fried

Beitragsbild: Picture Alliance

| Im Fall einer Verurteilung drohen SBF 115 Jahre Gefängnis
  • Laut einem Beitrag von Inner City Press schließt sich das Zeitfenster für Anträge auf eine Verschiebung des Prozesses von Sam Bankman-Fried am morgigen 1. September.
  • “Wenn der Angeklagte das Gefühl hat, dass er einen Aufschub benötigt, kann er darum bitten”, sagte der zuständige Richter Kaplan dem Bericht zufolge, bei einer Anhörung gegenüber den Anwälten. “Ich sage nicht, dass ich es unbedingt gewähren würde. Sie müssten einen Bedarf nachweisen und nicht nur die Anzahl der Dokumente aufzählen”.
  • Bislang ginge ein solcher Antrag noch nicht beim Gericht ein. Eine Einreichung in letzter Sekunde sei aber nicht ausgeschlossen, da die Verteidigung angeblich Probleme beim Zugang zu relevanten Dokumenten vorbrachte.
  • Die Anhörung am gestrigen 30. August konzentrierte sich auf Anträge der SBF-Anwälte, die eine vorübergehende Freilassung des ehemaligen FTX-CEO forderten, um sich auf seinen Strafprozess am 3. Oktober vorzubereiten.
  • Das Anwaltsteam argumentiert, dass der fehlende kontinuierliche Zugang zum Internet und zu Dokumenten im Zusammenhang mit seinem Fall für die Vorbereitung des Prozesses unzureichend sei.
  • Bankman-Fried ist in 12 Punkten angeklagt. Darunter Verschwörung zum Bankbetrug. Es drohen bis zu 115 Jahre Haft.
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