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Do Swidanja Bitcoin? Die russische Zentralbank fordert Krypto-Bann

Die Bank Rossii hat einen vollumfänglichen Krypto-Bann gefordert. Zudem schlägt die russische Zentralbank auch ein Verbot für Mining vor.

Daniel Hoppmann
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Russische Zentralbank

Beitragsbild: Shutterstock

  • Die russische Zentralbank hat am Donnerstag einen Bericht veröffentlicht, in dem der Währungshüter ein Komplettverbot für Kryptowährungen auf dem eigenen Staatsgebiet fordert.
  • Die Bank Rossii begründet ihre Bedenken mit einer Gefahr für die finanzielle Stabilität und die Souveränität der Geldpolitik des Landes. Zudem seien Bitcoin und Co. volatil und größtenteils ein Finanzmittel für illegale Zwecke.
  • In Russland gilt bereits ein Verbot für Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Die Zentralbank beabsichtigt nun, dieses Verbot auszuweiten. Als Alternative schlägt man die Verwendung einer eigenen digitalen Zentralbankwährung vor.
  • Finanzdienstleistern in Russland empfahl die Zentralbank, Krypto-Geschäfte zu verhindern. Außerdem müsse ein genereller “Mechanismus” entwickelt werden, der den Umtausch von Fiat- in Kryptowährungen unterbinde.
  • Dabei solle auch das digitale Schürfen untersagt werden. Beim Bitcoin Mining ist die Russische Föderation aktuell der drittgrößte Player, mit einem Hashrate-Anteil von über 11 Prozent.
  • In den Augen der Zentralbank verursache Mining “einen unproduktiven Stromverbrauch”, der die Energieversorgung von Wohngebäuden, sozialer Infrastruktur und Industrieobjekten sowie die Umweltagenda Russlands unterminiere.
  • Wie die Politik in Russland auf den Vorschlag reagiert, bleibt abzuwarten. Nach dem Krypto-Bann in China sprach sich der stellvertretende Finanzminister Alexey Moiseev im Oktober letzten Jahres gegen einen ähnlichen Schritt aus.
  • Präsident Wladimir Putin zeigte sich Anfang Dezember zu der Thematik zwiegespalten. Einerseits plädierte er für “die Neujustierung einiger regulatorischer Stellschrauben”, andererseits dürfe die Wirtschaftlichkeit nicht unter den neuen Regeln leiden, so der 69-Jährige.
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