Kooperation mit Onafriq Ripple gibt neue Expansionspläne bekannt – Bald 400 Mio. neue Nutzer?

Ripple geht eine Partnerschaft mit dem afrikanischen Zahlungsdienstleister Onafriq ein und erschließt damit neue Zahlungskorridore zwischen 27 afrikanischen Staaten, Australien, Großbritannien und den Golf-Staaten.

Sven Wagenknecht
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Ripple und XRP

Beitragsbild: Shutterstock

| Der Bankencoin vom Unternehmen Ripple polarisiert.
  • Auf seiner Jahreskonferenz in Dubai gab Ripple neue Produktverbesserungen, Lizenzvorstöße und vor allem eine Partnerschaft mit Onafriq bekannt. Das Blockchain-Abwicklungssystem des Unternehmens erschließt damit neue Zahlungskorridore in diversen Regionen.
  • Bei Onafriq handelt es sich um ein Fintech-Schwergewicht, das vor allem in Afrika aktiv ist und über 400 Millionen Mobile Wallets verwaltet. Die gigantische Nutzerzahl erschließt sich vor allem durch die hohe Remittance-Nutzung in Afrika, da viele Menschen dort kein Bankkonto besitzen.
  • Ripple setzt damit seine Strategie fort, vor allem in die Regionen vorzudringen, die über keine gut ausgebaute Banking-Infrastruktur verfügen. Gleichzeitig erhalten Arbeitsmigranten, die beispielsweise in den Golf-Staaten oder Großbritannien arbeiten, die Möglichkeit, via Ripple-Technologie Überweisungen in ihr Heimatland vorzunehmen. Angesichts der teils horrenden Gebühren von Platzhirschen wie Western Union oder Money Gram ein durchaus attraktiver Markt.
  • Konkret wird Onafriq die Blockchain-Technologie von Ripple Payments in Zusammenarbeit mit drei Partnerunternehmen nutzen. Zazi Transfer wird Überweisungsdienste nach Australien anbieten, PayAngel wird das Vereinigte Königreich bedienen, und Pyypl wird die Mitgliedsstaaten des GCC (Gulf Cooperation Council) Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate unterstützen.
  • Ripples Kryptowährung XRP scheint aktuell von den vielen guten Nachrichten stark zu profitieren. So befindet sich XRP auf Wochensicht über 15 Prozent im Plus. So hatte Ripple erst diese Woche die Zulassung durch die Dubai Financial Services Authority (DFSA) erhalten. Damit darf der Token ab sofort am Dubai International Financial Centre (DIFC) gehandelt sowie in Finanzdienstleistungen eingebettet werden.
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