- Der Krypto-Asset-Manager möchte sein Fonds-Angebot auf Polkadot ausweiten. Die Börse Nasdaq hat hierfür im Namen Grayscales bei der U.S. Securities and Exchange Commission einen formellen 19b-4-Antrag eingereicht, um Anteile des Grayscale Polkadot Trust (DOT) zu notieren und zu handeln.
- Mit der Einreichung beginnt eine 45-tägige Frist, innerhalb derer die Aufsichtsbehörde die Einreichung bestätigen muss. Die SEC kann den Antrag genehmigen, ablehnen oder den Prüfungszeitraum verlängern.
- Das Formular 19b-4 ist ein wichtiger regulatorischer Antrag, der für Börsen erforderlich ist, um die Notierung und den Handel von neuen Wertpapieren wie Krypto-Spot-ETFs zu ermöglichen.
- Grayscale bietet bereits Bitcoin- und Ethereum-ETFs an. In den letzten Wochen hat der Assetmanager bei der SEC beantragt, seinen XRP-Trust in einen börsengehandelten Fonds umzuwandeln. Auch einen Antrag für die Notierung eines Cardano-ETFs hat das Unternehmen schon eingereicht.
- Unter der kryptofreundlichen Trump-Administration schießen neue ETF-Anträge aktuell wie Pilze aus dem Boden. Die Bloomberg-Analysten James Seyffart und Eric Balchunas schätzten kürzlich, dass Litecoin-ETFs dabei die höchsten Chancen auf Zulassung (90 Prozent) haben, gefolgt von Dogecoin (75 Prozent), Solana (70 Prozent) und XRP (65 Prozent). “Altcoin-ETFs werden kommen”, prophezeite Seyffart am Dienstag auf X.
- Grayscale kündigte 2021 die Gründung mehrerer neuer Krypto-Trusts an, darunter den Grayscale Polkadot Trust. Mit der Einreichung schließt sich das Unternehmen von CEO Peter Mintzberg dem Krypto-Asset-Manager 21Shares an, der Ende letzten Monats ebenfalls einen Spot-Polkadot-ETF bei der SEC einreichte.
- Tuttle Capital beantragte derweil zehn gehebelte Krypto-ETFs, darunter einen, der Polkadots Kursperformance abbildet.
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