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Piccolini Pizzabäcker investiert Firmenvermögen in Bitcoin

Ein Pizzabäcker aus Alabama zeigt, dass sich ein Bitcoin-Investment auch für ein KMU lohnen kann.

Christopher Klee
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Bitcoin-Münze neben einer geschnittenen Pizza

Quelle: Shutterstock

Spätestens seitdem Großunternehmen wie Tesla oder Twitter einen Teil ihrer Cash-Reserve in BTC umgeschichtet haben, ist es schwierig, bei Bitcoin noch von einer Graswurzelbewegung sprechen. Doch im Schatten der Großkonzerne darf nicht übersehen werden, dass auch kleinere Firmen dabei sind, ihre Kriegskasse mit Bitcoin zu füllen.

Ein Beispiel: Greg Hathorn, der eine Pizzeria namens “Sam & Greg” im US-Bundestaat Alabama besitzt. Hathorn hat 200.000 US-Dollar seines Firmenvermögens in das digitale Gold geparkt. Das hat der Gastronom bereits Ende Februar verkündet – treffender Weise unter einem Tweet von MicroStrategy CEO Michael Saylor, einem der Pioniere in Sachen Corporate Bitcoin. “Ich bin nur ein kleiner Pizzaladenbesitzer, aber ich habe 200.000 Dollar aus meiner Bilanz in Bitcoin transferiert. Ich frage mich, wie viele andere private Unternehmen etwas Ähnliches tun werden? Es gibt eine Menge von uns”, antwortete Hawthorn auf Saylors frohe Kunde vom zweiten Bitcoin-Investment des FinTechs Square.

“Bitcoin löst diese Probleme”

Gegenüber dem Krypto-Portal Cryptopotato hat Hawthorn nun aus dem Nähkästchen geplaudert. Danach hat der Gastronom bereits im April 2020 damit angefangen, in BTC zu investieren. Dabei scheint die Befürchtung einer coronabedingten Inflation des US-Dollars maßgeblichen Anteil an der Entscheidung gehabt zu haben.

Die einfache Antwort ist, dass ich hart gearbeitet habe, um Geld zu sparen, und ich mag es nicht, wenn es respektlos behandelt und entwertet wird. Ich mag es auch nicht, wenn Politiker und Zentralbanken den Wert des amerikanischen Arbeiters auf die Geschwindigkeit eines Druckers reduzieren. Bitcoin löst diese Probleme.

Hawthorn gibt ferner an, sein Investment über den Bitcoin Trust des Investment-Unternehmens Grayscale (GBTC) getätigt zu haben. Er wollte sich nicht selbst mit Krypto-Börsen und der Aufbewahrung von Private Keys herumschlagen und habe deshalb den Umweg über GBTC genommen. Insgesamt habe er seit April 2020 eine Rendite von 350 Prozent erzielt. Anstatt kompromisslos zu hodln wolle er Gewinne mitnehmen und bei Bitcoin-Dips reinvestieren, so Hawthorn weiter. Auch die Mitarbeiter von “Sam & Gregs” sollen von Hawthorns Bitcoin-Strategie profitieren. Er plane, einen Teil der mit Bitcoin erzielten Einnahmen in einen Pool fließen zu lassen, aus dem Mitarbeiter-Boni finanziert werden.

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