- Laut dem aktuellen Onchain Revenue Report des Venture-Capital-Unternehmens 1kx dürften die Onchain-Einnahmen im Krypto-Sektor in diesem Jahr rund 19,8 Milliarden US-Dollar erreichen – nach einem Rekordwert von 9,7 Milliarden US-Dollar allein in der ersten Jahreshälfte. Damit haben sich die Gebühren, die Nutzer für Transaktionen auf der Blockchain zahlen, seit 2020 mehr als verzehnfacht. Das Allzeithoch von 24,1 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2021 dürfte jedoch vorerst unerreicht bleiben.
- Die Einnahmen umfassen sämtliche Gebühren für Handel, Swaps, Gaming und Registrierungen auf Blockchain-Netzwerken. Dem Bericht zufolge seien sie der beste Indikator für den tatsächlichen Nutzen: „Mit zunehmender Reife der Protokolle und klareren Regulierungen wird die Fähigkeit, stabile Gebühreneinnahmen zu erzielen, belastbare Netzwerke von experimentellen Projekten unterscheiden“, heißt es.
- Die steigenden Onchain-Gebühren belegen zugleich die wachsende Akzeptanz von Blockchain-Anwendungen. Besonders starkes Wachstum verzeichnen Bereiche wie DeFi, die Tokenisierung realer Vermögenswerte (RWA), dezentrale physische Infrastrukturnetzwerke (DePINs) und Wallets.
- Die Tokenisierung realer Vermögenswerte entpuppt sich hierbei zunehmend als Wachstumstreiber: Der Onchain-Wert tokenisierter RWAs – ohne Stablecoins – ist bis zum dritten Quartal 2025 auf über 28 Milliarden US-Dollar gestiegen und hat inzwischen laut RWA.xyz die Marke von 35 Milliarden US-Dollar überschritten. Auch große Finanzinstitute wie JPMorgan, BlackRock und BNY Mellon investieren inzwischen in diesen Bereich.
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