Neuer Token-Standard? NFT-Marktplatz von 4ARTechnologies geht im Juli an den Start

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Moritz Draht

von Moritz Draht

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Quelle: 4ARTechnologies

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Der Schweizer Kunstdienstleister 4ARTechnologies drängt mit einer eigenen Handelsplattform auf den umkämpften NFT-Markt. Mit einem neuen NFT-Standard möchte das Unternehmen zudem das Urheberrecht von Künstlern absichern.

In die Start-up-Schublade passt 4ARTechnologies eigentlich nicht mehr. Das Unternehmen hat sich zu einem der größten Anbieter für die Digitalisierung und Vermarktung von Kunst entwickelt und es bereits auf eine recht üppige Unternehmensbewertung von immerhin 500 Millionen Euro gebracht. Der Erfolg gründet sich auf Lösungen, Kunst mittels Blockchain-Technologie vor Fälschungen zu sichern und am Kunstmarkt zu positionieren. Die gesamte Wertschöpfungskette, von Künstlern über Galeristen bis Sammlern, lässt sich so nicht nur abbilden und nachverfolgen. Sie verschlingt vor allem weniger Kosten als “analoge” Verfahren. Die jahrelange Erfahrung hat 4ARTechnologies in die Entwicklung eines eigenen NFT-Marktplatzes einfließen lassen, der im Juli seinen Vorhang öffnet.


NFT-Marktplatz mit Sicherheitsfokus

Der 4ART Marktplatz ermöglicht es, “NFTs mit wenigen Klicks zu erstellen und zu handeln” und soll dabei “den sichersten Weg für Künstler und Sammler” bieten, wie aus einer Pressemittelung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt. Um die Sicherheitsstandards zu erfüllen, können auf dem Marktplatz jedoch “nur von 4ART gemintete NFTs gehandelt werden”.

Im Juli erlebt die Plattform dann ihre Premiere. Zum Launch dabei sind zunächst sowohl 4ART Künstler als auch NFT-Kassenschlager wie die CryptoPunks. Im August ist der Markplatz schließlich für alle Nutzer verfügbar.

Unsere Technologie macht es für Künstler und Sammler sehr einfach und sicher, nicht fungible Token aus gesicherten Kunstwerken zu handeln.

Kai Zeh, CTO 4ARTechnologies

Zudem habe 4ARTechnologies mit NFT+ “die nächste Generation von NFT” entwickelt “mit unvergleichlicher Sicherheit und erweiterten Funktionen”. Diese sollen durch verifizierbare Metadaten das Copyright der digitalen Inhalte absichern. Kein unwichtiges Kriterium in einem so Copy-Paste-anfälligen Markt. Nähere Details dazu dürften in den kommenden Wochen mit Start des Marktplatzes bekannt gegeben werden.


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Newsticker Bitcoin ETFProShares Bitcoin ETF: Handelsstart steht fest

4 Stunden

Nach langer Wartezeit erobern Bitcoin ETF nun auch die USA. In unserem Newsticker könnt ihr die Entwicklungen in Übersee dabei live mitverfolgen.


18.10.2021 – 17:03
Daniel HoppmannDaniel Hoppmann
Bitcoin ETF: Handelsstart steht fest

Lange musste der Krypto-Space darauf warten, nun ist der Moment gekommen. Der erste Bitcoin ETF wird in den USA offiziell am 19. Oktober an den Start gehen. Das verkündete ProShares in einer Unternehmensmitteilung. Bereits heute Morgen kursierten Gerüchte über die Aufnahme der Handelsaktivitäten, nachdem das Investmentunternehmen zuvor eine aktualisierte Prospektversion bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht hatte.

Der Bitcoin Strategy ETF (BITO) werde einen Zugang für eine Vielzahl von Investoren bieten, die über konventionelle Finanzwege am Kursverlauf von Bitcoin profitieren wollen, meint ProShares CEO  Michael L. Sapir.

Auf Twitter löst die Nachricht derweilen Euphorie aus.

ZusammenschlussBakkt: Börsengang einer Bitcoin-Futures-Plattform

6 Stunden

Mit dem 18. Oktober können Bakkt-Stammaktien und -Optionsscheine an der New York Stock Exchange gehandelt werden.

Bakkt, die Bitcoin-Futures-Börse der Intercontinental Exchange (ICE) mit Krypto-Verwahrservice schließt ihre Zusammenführung mit VPC Impact Acquisition Holdings, Intercontinental Exchange (ICE), ab. Dies geht aus einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung hervor. Damit geht das Unternehmen, wie vereinbart am heutigen Montag, dem 18. Oktober 2021 an der New York Stock Exchange (NYSE) an den Start. In Zukunft sollen Anleger:innen unter der Ticker-Bezeichnung BKKT und BKKT WS Stammaktien und Optionsscheine erwerben können. Überdies, wie im Januar angenommen und von BTC-ECHO berichtet, beträgt der Marktwert des Unternehmens nun 2,1 Milliarden US-Dollar.

Ein Blick in die Vergangenheit von Bakkt

Damals gab die Intercontinental Exchange die planmäßige Zusammenführung von der in Chicago ansässigen Zweckgesellschaft VPC Impact Acquisition Holdings mit Bakkt bekannt. Die ICE hält nun circa 68 Prozent der Anteile des fusionierten Unternehmens. Aus diesem Zusammenschluss ergibt sich nun ein Bruttoerlös von ungefähr 448 Millionen US-Dollar für Bakkt. Dieser soll für den Ausbau weiterer Partnerschaften und der Fähigkeiten des Unternehmens genutzt werden.

Dass das Unternehmen in diesem Ausbau schon voll aktiv ist, zeigen die Entwicklungen der vergangenen Woche. Zur Erinnerung: In dieser gab Bakkt seine Kooperation mit Google Pay bekannt. Wie BTC-ECHO ausführlich berichtete, entsteht damit großes Potenzial für Bakkt. Denn durch die Partnerschaft sollen Google-Pay-Nutzer:innen mittels der App für ihre Güter und Dienstleistungen mit einigen Kryptowährungen wie Bitcoin bezahlen können. In Zukunft plant das Unternehmen mittels weiterer prominenter Partnerschaften das eigene Ökosystem zu erweitern:

Wir konzentrieren uns weiterhin darauf, ein breiteres Partner-Ökosystem aufzubauen, die digitalen Assets, die wir heute erfassen und anbieten, zu erweitern und durch Partnerschaften mit führenden Unternehmen aus verschiedenen Branchen wie Choice Hotels, Wyndham Rewards, Google, Finastra und Starbucks, um nur einige zu nennen, an Dynamik zu gewinnen.

Gavin Michael, CEO in Pressemitteilung

Dies wird in Kombination mit der im März veröffentlichte Zahlungs-App möglich. Mit dieser können interessierte Anleger:innen Kryptowährungen erwerben und verkaufen. Zuvor ermöglichte Bakkt einigen akkreditierten Anleger:innen bereits den Handel mit BTC-Futures-Kontrakten.

Grüne HeizungMintGreen: Bitcoin-Mining wird als Wärmeversorgung genutzt

2 Tagen

MintGreen möchte zurückgewonnene Energie zur Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in North Vancouver einsetzen. Rund 155.000 Einwohnern soll der Plan zugute kommen.

Die Bemühungen der Mining-Unternehmen um eine größere Umweltverträglichkeit und das Sparen von Ressourcen nehmen zu. MintGreen, ein in Kanada ansässiger Miner, wird sich mit der Lonsdale Energy Corporation zusammentun. Ab 2022 möchte man die Bewohner von North Vancouver in British Columbia mit Wärme versorgen. 

In einer Ankündigung vom Donnerstag spricht MintGreen von seinen “digitalen Heizkesseln”. Diese seien in der Lage, mehr als 96 Prozent des für das Bitcoin (BTC)-Mining verwendeten Stroms zurückzugewinnen. Die Vereinbarung mit North Vancouver soll verhindern, dass 20.000 Tonnen Treibhausgase pro Megawatt in die Atmosphäre gelangen. Die zurückgewonnene Energie wird für die Beheizung von 100 Wohn- und Geschäftsgebäuden in der kanadischen Stadt mit rund 155.000 Einwohnern verwendet. 

Angesichts der strengen kanadischen Winter sicherlich keine allzu schlechte Idee. Denn in North Vancouver, ganz im Westen Kanadas in der Nähe der Grenze zu den USA gelegen, sind Temperaturen von minus 20 Grad Celsius beileibe keine Seltenheit. So haben Krypto-Nutzer schon öfter versucht, Mining-Rigs zur Wärmegewinnung zu nutzen. MintGreen hat sich in der Vergangenheit überdies mit der Vancouver Island Sea Salt Anlage und der kanadischen Whiskey-Firma Shelter Point Distillery zusammengetan, um die beim BTC-Mining entstehende Abwärme zu verkaufen und damit Teile ihrer Betriebe zu versorgen. MintGreen plant, die Initiative im Jahr 2022 zu starten. 

BreakingBitcoin ETF steht kurz bevor – Nasdaq ruft SEC zur Genehmigung auf

3 Tagen

Die Zulassung eines Bitcoin ETF in den USA rückt immer näher. Nun erhält ein Eilantrag von Valkyrie Unterstützung von der Nasdaq.

In den USA geht es Schlag auf Schlag. Nachdem heute Morgen bereits Gerüchte über die Genehmigung eines Bitcoin ETFs durch die Securities and Exchange Commission (SEC) kursierten, gibt es nun den nächsten Hinweis auf eine baldige Zulassung. Wie aus einem Dokument der Nasdaq hervorgeht, hat die Börse bereits den Valkyrie Bitcoin Strategy ETF für die eigene Handelsplattform zugelassen und fordert nun die SEC auf, die Genehmigung für den entsprechenden Antrag zu erteilen. Genauer heißt es in dem Schreiben:

Wir bestätigen ferner, dass die oben beschriebenen Wertpapiere von der Börse zur Notierung und Registrierung nach offizieller Bekanntgabe der Emission genehmigt wurden. Uns ist bekannt, dass der Registrant eine sofortige Beschleunigung des Inkrafttretens der Registrierung beantragt, und wir schließen uns diesem Antrag hiermit an.

Nasdaq Vice President Eun Ah Choi

Die Nasdaq schließt sich damit dem Antrag von Valkyrie an, die zuvor nochmals ein Formular bei der SEC eingereicht hatten. Die Nachricht verbreitete sich wie ein Leuchtfeuer und sorgt für Verwirrung innerhalb der Anlegerschaft. Einige fassten die Meldung gar als Genehmigung des Bitcoin ETF durch die US-Börsenaufsicht auf. Die ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern. Die Nasdaq verstärkt mit dem Schreiben weiter den Druck auf die SEC. Valkyrie wartet bereits seit August auf die Genehmigung durch die Finanzbehörde. Ob sich das Warten für das Investmentunternehmen gelohnt hat, werden die kommenden Tage zeigen. In Valkyries Fall läuft die Entscheidungsfrist noch bis zum 25. Oktober.

Sollte dem Antrag stattgegeben werden, dürfte die SEC auch Bitcoin-ETF-Anträgen anderer Aspiranten grünes Licht geben. Ein Katalysator für Bitcoin und den restlichen Krypto-Space wäre es allemal.