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Neue Iran-Eskalation – Droht dem Krypto-Markt der nächste Rückschlag?

Nach neuen Angriffen in der Straße von Hormus steigt die Unsicherheit an den Märkten. Bitcoin gibt nach, doch ETF-Zuflüsse liefern ein Gegensignal.

Josip Filipovic
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Das Bild zeigt Donald Trump

Beitragsbild: picture alliance

| Anleger hoffen auf ein baldiges Kriegsende

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich erneut zu und sorgt auch am Krypto-Markt für Nervosität. Nach Angriffen auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus haben die USA ihre zuvor gewährte Ausnahmegenehmigung für iranische Ölexporte zurückgenommen. Die Eskalation ließ den Ölpreis auf 72,46 US-Dollar steigen und stellte einen der wichtigsten Handelswege der Welt wieder in den Mittelpunkt. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels werden über die Straße von Hormus abgewickelt.

Entscheidend wird nun sein, ob sich die Lage dauerhaft beruhigt oder der Konflikt weiter eskaliert. In den vergangenen Wochen war bereits mehrfach von möglichen Einigungen die Rede, die kurze Zeit später durch neue Angriffe wieder hinfällig wurden. Auch aus Teheran kamen wiederholt Vorwürfe, Donald Trump verbreite falsche Aussagen über angebliche Vereinbarungen.

Krypto-Markt gibt nach – ETFs senden positives Signal

Bitcoin konnte zwischenzeitlich noch über die Marke von 64.000 US-Dollar steigen, gab die Gewinne jedoch wieder ab. Die größte Kryptowährung notiert aktuell bei 62.705 US-Dollar und verliert damit 0,55 Prozent. Bei den größten Altcoins dominieren ebenfalls rote Vorzeichen. Ethereum fällt um 0,57 Prozent auf 1.756 US-Dollar, Solana verliert 2,82 Prozent auf 78,63 US-Dollar und XRP gibt 2,53 Prozent auf 1,09 US-Dollar nach.

Trotz der schwächeren Kursentwicklung gibt es bei den Spot ETFs erstmals wieder ein positives Signal. Die Bitcoin ETFs verzeichneten mit 21,44 Millionen US-Dollar den dritten Tag in Folge Nettozuflüsse, nachdem zuvor über Wochen hinweg Kapital aus den Fonds abgeflossen war. Auch die Spot Ethereum ETFs konnten mit Zuflüssen von 26,93 Millionen US-Dollar überzeugen.

Die Rückkehr der ETF-Zuflüsse deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger wieder vorsichtig Positionen aufbauen. Ob daraus eine nachhaltige Trendwende entsteht, dürfte jedoch maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Nahen Osten und der allgemeinen Risikostimmung an den Finanzmärkten abhängen.

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