US-Präsidentschaftskandidaten “Nein” zu CBDCs: Kennedy schließt sich Trump an

In einer Sache sind sich die US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Robert F. Kennedy Jr. einig: CBDCs unterstützen sie nicht.

Paol Hergert
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Robert F. Kennedy Jr.

Beitragsbild: Picture Alliance

| Robert F. Kennedy Jr. als Redner auf einer Demonstration der Querdenken-Bewegung in Berlin
  • Nachdem der ehemalige US-Präsident Donald Trump bereits in der vorletzten Woche im Zuge einer Wahlkampfveranstaltung verdeutlicht hatte, dass er die US-Regierung von der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung abhalten würde, sollte er erneut zum Präsidenten gewählt werden, schaltet sich nun auch sein Kontrahent Robert F. Kennedy Jr. ein.
  • In einer Diskussion mit Dr. Joseph Mercola sagte Präsidentschaftskandidat Kennedy: “Als Präsident werde ich die Bemühungen um eine CBDC beenden”, da die Etablierung einer solchen digitalen Zentralbankwährung die finanzielle Autonomie des US-amerikanischen Volkes untergrabe und der Regierung die Möglichkeit gebe, die Privatsphäre der Bürgerinnen und Bürger zu verletzen.
  • Jerome Powell, Chef der US-Zentralbank Federal Reserve (Fed), hat sich indessen bis dato eher vage bezüglich der Einführung einer CBDC geäußert. Die Entscheidung, ob und wie ein solcher digitaler US-Dollar eingeführt wird, läge allerdings noch Jahre in der Zukunft.
  • Die Europäische Union (EU) ist da schon einige Schritte weiter. Wie BTC-ECHO berichtete, sucht die Europäische Zentralbank (EZB) seit Anfang dieses Jahres mit fünf offiziellen Ausschreibungen nach Anbietern für die Entwicklung von Dienstleistungen rund um einen digitalen Euro.
  • Mehr als die Hälfte des bereitgestellten Budgets von 1,2 Milliarden Euro ist dabei für die Entwicklung von Offline-Zahlungen vorgesehen. Gesucht werden Anbieter für Risikomanagement, Informationssicherheit und nicht zuletzt auch eine Smartphone-App.
  • Der Wahlkampf in den USA spitzt sich unterdessen zu. Während die Demokraten am amtierenden Präsidenten Joe Biden festhalten, zeichnet sich bei den Republikanern immer deutlicher ab, dass wohl Donald Trump im November ins Rennen um den wichtigsten Posten des Landes geschickt wird.
  • Kennedy Jr., der als Impfgegner und Verschwörungstheoretiker Kritik auf sich zieht, amtiert indessen aktuell als unabhängiger Kandidat. Zwar sind seine Aussichten auf das Amt verschwindend gering, er könnte jedoch Trump und Biden wichtige Wählerstimmen kosten.
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