- MicroStrategy-Gründer Michael Saylor hat sich mit dem District of Columbia auf einen Vergleich in Höhe von 40 Millionen US-Dollar geeinigt. Die Staatsanwaltschaft spricht von der bisher größten Einkommenssteuernachzahlung in dem Bezirk.
- “Niemand im District of Columbia steht über dem Gesetz, egal wie reich oder mächtig er sein mag. Saylor hat nicht nur gegen das Gesetz verstoßen, er hat auch offen mit seiner Steuerhinterziehung geprahlt”, kommentiert Generalstaatsanwalt Brian Schwalb.
- Im August 2022 verklagte der District of Columbia Saylor mit der Behauptung, er habe in den mehr als 10 Jahren, in denen er dort lebte, keine Einkommenssteuern in Washington, D.C. gezahlt.
- “Florida ist auch heute noch mein Zuhause, und ich bestreite weiterhin die Behauptung, dass ich jemals im District of Columbia wohnhaft war”, stellt Saylor gegenüber der New York Times klar.
- Er erklärt: “Ich habe zugestimmt, diese Angelegenheit beizulegen, um Freunde, Familie und mich nicht weiter mit dem Rechtsstreit zu belasten.” Das Büro des Generalstaatsanwalts behauptete, Saylor hätte die Zahlung von 25 Millionen US-Dollar an Steuern versäumt.
- Die Aktie von MicroStrategy (MSTR) zeigte sich unbeeindruckt und legte am gestrigen Handelstag um 6,75 Prozent auf nun 1627 US-Dollar zu. Seit Jahresanfang bedeutet das einen Kurszuwachs von spektakulären 158 Prozent.
- “Dies war eine persönliche Steuerangelegenheit von Herrn Saylor. MicroStrategy war nicht für seine alltäglichen Angelegenheiten verantwortlich und überwachte nicht seine individuellen Steuerpflichten”, kommentiert ein Sprecher von MicroStrategy.
- Mit einem Bestand von 214.400 Bitcoin gehören MicroStrategy inzwischen mehr als ein Prozent aller jemals existierenden BTC. Die “Bitcoin-Entwicklungsfirma” von Michael Saylor schaffte aufgrund ihres Erfolges kürzlich auch die Aufnahme in den populären MSCI World Index.
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