Bitcoin-Maximalismus adé? 

Michael Saylor prophezeit Krypto-Renaissance

Eigentlich gilt Michael Saylor als “Bitcoin-Maxi” und scharfer Kritiker von Altcoins wie Ethereum. Doch nun blickt er positiv in die Zukunft des Krypto-Marktes.

Tobias Zander
Teilen
Michael Saylor

Beitragsbild: picture alliance

| Michael Saylor gilt eigentlich als Bitcoin-Maximalist
  • Update 6. Januar: Nach erneuter Betrachtung der Primärquelle, wurden Text und Überschrift dieser Schlagzeile an einigen Stellen angepasst.
  • Überraschende Worte von Bitcoin-Permabulle Michael Saylor. In einem neuen Interview blickt der MicroStrategy-Gründer nicht nur positiv in die Zukunft von Bitcoin – sondern auch in die des gesamten Krypto-Marktes.
  • Im vergangenen Frühling sagte Saylor, dass es “keine zweitbeste Alternative” zu Bitcoin gäbe – und erteilte damit Altcoins wie Ethereum eine Absage. Wegen des dreifachen Wahlsieges der Republikaner sei nun eine neue, Krypto-freundliche Ära angebrochen.
  • “Ich glaube tatsächlich, dass dies eine Krypto-Renaissance auslösen wird, und es gibt eine Menge Ideen, die gegen den Widerstand der Regulierungsbehörden ankämpften und die nun wieder an die Oberfläche kommen werden”, so der MicroStrategy-Gründer.
  • Mit den jüngsten Nachkäufen zählt die “Bitcoin-Entwicklungsfirma” 446.400 BTC im Gesamtwert von 43 Milliarden US-Dollar zu ihren Reserven. Das Software-Unternehmen soll zukünftig zu einer Bitcoin-Bank umfunktioniert werden. 
  • “Ich würde sagen, dass meine Prognose für Bitcoin nicht so anders ist […] Aber ich denke, dass die große Veränderung darin besteht, dass 500 Billionen US-Dollar an konventionellen Vermögenswerten tokenisiert werden”, erklärt der BTC-Permabulle seinen Sinneswandel. Welche Blockchain davon profitieren wird, beantwortet Saylor zwar nicht direkt.
  • Von dieser Entwicklung hin zu digitalen Vermögenswerten von Stablecoins bis zu tokenisierten Aktien könnte allerdings die zweitgrößte Kryptowährung profitieren. Auch BlackRock baut vor diesem Hintergrund zunehmend auf die Ethereum Blockchain.
  • Einige Krypto-Enthusiasten träumen bereits: “Das öffnet die Tür für ein ETH-Treasury-Playbook für Unternehmen, das die BTC-Strategie von MSTR ergänzt.” Dass Michael Saylor selbst Ether kaufen wird, darf vorerst allerdings wohl ausgeschlossen werden.
Das könnte dich auch interessieren