Gunst der Stunde Ledger: Start-up sammelt in Investorenrunde 380 Millionen US-Dollar ein

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Christian Stede

von Christian Stede

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Hardware Wallet Ledger in einem Maschendrahtzaun

Quelle: Shutterstock

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Krypto-Startups nutzen die Gunst der Stunde. So hat Ledger eine Finanzierung in Höhe von 380 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Das französische Unternehmen ist jetzt mehr als 1,5 Mrd. USD wert.

Das Start-up Ledger bietet Hardware und Software zur Sicherung von Kryptowährungen an. Nun ist es dem Unternehmen gelungen, 380 Millionen US-Dollar in einer neuen Finanzierungsrunde aufzubringen. Damit ist die Bewertung von Ledger auf mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar angestiegen. Als CEO des in Paris ansässigen Start-ups fungiert Pascal Gauthier. Er betonte, für die Investorenrunde den richtigen Zeitpunkt gewählt zu haben, da sich der Kryptomarkt seit vergangenem Oktober im Aufwind befindet, auch wenn die Kurse zuletzt wieder deutlich unter Druck gerieten.


10T Holdings, ein auf Krypto fokussierter Fonds, der kürzlich von Investor Dan Tapiero gegründet wurde, führt die Investorenrunde an. Weitere Unterstützung kommt überdies von Investoren wie Cathay Innovation, Draper Esprit, Draper Associates, Draper Dragon, DCG, Korelya Capital und Wicklow Capital.

Ledger hat die Hardware-Wallet Nano auf dem Markt

Ledger ist die marktführende sichere Schnittstelle für Investoren, die einen sicheren Zugang zur Welt der digitalen Vermögenswerte suchen. Zu den Produkten des Start-ups gehören die weltweit beliebteste Hardware-Wallet für Cryptocurrency-Assets Nano S. Mit dem Nano X ist mittlerweile ein Nachfolger auf dem Markt. Auch die derzeit wohl als benutzerfreundlichste und sicherste geltende Management-Plattform für Kryptowährungen sowie die laut Meinung vieler Experten beste Sicherheitslösung für digitale Assets für Finanzinstitute ist ein Werk des französischen Start-ups.



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ExpansionDapper Labs integriert Stablecoin FUSD in die Flow Blockchain

26 Minuten

Dapper Labs schickt einen eigenen Stablecoin für die Flow Blockchain ins Rennen. FUSD soll Zahlungsabwicklungen beschleunigen und neue Zielgruppen anbinden.


Die Cryptokitties-Macher Dapper Labs haben einen Stablecoin für die Flow Blockchain entwickelt. Seit gestern ist der eins zu eins durch US-Dollar gedeckte Flow USD (FUSD) für Entwickler verfügbar, heißt es in einem Blogeintrag. Der in Zusammenarbeit mit Prime Trust entwickelte Stablecoin soll das Onboarding an das Flow-Ökosystem vereinfachen und dadurch neue Zielgruppen erschließen.

Durch FUSD sollen laut Dapper Labs “Finanzinstitute und Wallet-Anbieter gleichermaßen in der Lage sein, dem breiten Flow-Ökosystem weltweit eine einfache Fiat-On-Ramp anzubieten”. Einige Wallets und dezentrale Börsen wie Blocto und Bloctoswap unterstützen FUSD demnach bereits im Testnet. Die Unterstützung im Mainnet stünde kurz bevor, heißt es von Dapper Labs.

Der Start von FUSD wird die plattformübergreifende Zusammenarbeit innerhalb des Flow-Ökosystems stärken, indem Transaktionen von Stablecoins frei über das gesamte Netzwerk fließen können.

Gleichzeitig soll FUSD das Ökosystem für neue Netzwerk-Teilnehmer:innen erschließen. Insbesondere sollen auch diejenigen, “die den nativen FLOW-Token nicht kaufen wollen oder können”, FUSD als Alternative nutzen können, “um an diesem stetig wachsenden Ökosystem teilzunehmen”.

++ Newsticker ++Der Internationale Währungsfonds reagiert auf El Salvadors Bitcoin-Vorstoß

1 Stunde

Lateinamerika probt den monetären Aufstand. Als erstes Land der Welt hat El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Hier berichten wir von den aktuellen Ereignissen.

11.06.2021 – 14:20
Paol HergertPaol Hergert
IMF reagiert auf El Salvadors Bitcoin-Pläne

Der Internationale Währungsfonds (IWF) reagiert Presseberichten zufolge auf die Vorstöße seitens El Salvadors, Bitcoin als national anerkanntes Zahlungsmittel in die Wirtschaft des mittelamerikanischen Landes mitaufzunehmen. Wie das Krypto-Portal Cointelegraph berichtet, möchte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen sich mit Vertretern El Salvadors treffen, um den Schritt der Adaption zu besprechen.

El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als Zahlungsmittel aufzunehmen, würde “legale und finanzielle Sorgen” bereiten, heißt es.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Internationale Währungsfonds (englisch: International Monetary Fund, kurz IMF) Sorgen über die Krypto-Adaption einzelner Nationen geäußert. So hatte die Organisation ähnlich reagiert, als die Marshall Islands ihren eigenen Stablecoin, SOV, lancierten.

10.06.2021 – 10:20
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador: Präsident Bukele will “Vulkan-Mining”

Bitcoin-Twitter hat ein neues Meme. Was Präsident Nayib Bukele zuerst in Nic Carters Twitter Space angekündigt hat, könnte schon bald Realität werden: Das Land will mit Geothermie ins Mining Game einsteigen. Wie der Präsident am 9. Juni auf Twitter geschrieben hatte, hat er den Vorsitzenden der nationalen Elektrizitätswerke angewiesen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten.

Da bei der Stromerzeugung mit Geothermie keine klimaschädlichen Treibhausgase entstehen, wäre das “Vulkan-Mining” eine nachhaltige Form des BTC Minings. “Günstig, 100 Prozent sauber und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien,” schreibt Bukele auf Twitter.

Die Vulkan-Emojis in den Twitter-Handles der Bitcoin-Community zeigen den Support für Bukeles Pläne.

09.06.2021 – 08:00
David ScheiderDavid Scheider
Historische Abstimmung: El Salvador beschließt Bitcoin-Gesetz

El Salvador macht Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. In einer historischen Abstimmung beschließt das Parlament in dem lateinamerikanischen Land mit absoluter Mehrheit, BTC rechtlich dem US-Dollar gleichzustellen. Damit besteht ab sofort Annahmezwang für Zahlungen in Bitcoin. Auch die Steuern dürfen Salvadorianer von nun an in BTC entrichten.

Damit ist El Salvador das erste Land der Welt, dass das “digitale Gold” nicht nur zulässt, sondern explizit gesetzlich fördert. Für den Ausbau der notwendigen digitalen Infrastruktur will die Regierung in San Salvador zudem einen Entwicklungsfonds bereitstellen.

Die ganze Story findest du hier.

08.06.2021 – 06:00
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador findet erste Nachahmer in Lateinamerika

Wird Mexiko das zweite El Salvador? Geht es nach Eduardo Murat Hinojosa, dann dürfte das der Fall sein. Der Parlamentsabgeordnete kündigte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an, eine Gesetzesvorlage ins mexikanische Unterhaus einzubringen, die sich in dem Bitcoin-Gesetz El Salvadors orientiert.

“Ich werde für einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen in Mexikos Unterhaus werben”, schrieb Hinojosa am Morgen des 8. Juni auf Twitter.

Ob das Vorhaben aber so weit geht, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, bleibt offen. Auch der Zeitrahmen ist unbekannt – dass Mexiko ein solches Gesetz ähnlich schnell wie der Kleinstaat El Salvador durchboxt, ist unwahrscheinlich.

Auf Twitter trägt Hinojosa seinen BTC-Support unterdessen mittels Laser-Augen zur Schau.

08.06.2021 – 04:27
David ScheiderDavid Scheider
Kolumbianischer Regierungsberater ist Bitcoiner

Jehudi Castro Sierra, seines Zeichens Berater der kolumbianischen Regierung in Fragen des digitalen Wandels, ist Bitcoiner. Bereits im April postete er einen Screenshot seines Umbrel Full Nodes. Ein Full Node ist ein Knotenpunkt im Bitcoin-Netzwerk, mit dem man Transaktionen verifizieren und die Einhaltung der Netzwerkregeln kontrollieren kann.

Zuletzt hatte Sierra indes BTC-Kritiker Peter Schiff aufgefordert, er möge die Spitzen gegen BTC doch bitte sein lassen und solle die Kryptowährung “einfach shorten”.

07.06.2021 – 15:33
Positive Signale aus Paraguay

Auch Paraguay bekundet Interesse an dem Krypto-freundlichen Kurs der salvadorianischen Regierung. Nationalkongress-Abgeordneter Carlitos Rejala warb für mehr Zukunftsfähigkeit in dem Land.

Wie ich schon vor einiger Zeit sagte, muss sich unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation weiterentwickeln. Die Zeit ist gekommen, unsere Zeit. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt zur Innovation Paraguays vor der Welt!

To the Moond 🚀#btc & #paypal

Es ist fast schon müßig zu erwähnen, aber auch Rejala zeigt sich mittels Laser-Augen mit den Idealen der Bitocoin-Community solidarisch .

Jack DorseyBitcoin Lightning-Network-Integration auf Twitter “nur eine Frage der Zeit”

5 Stunden

Jack Dorsey stellt eine Lightning-Integration in Twitter in Aussicht. Davon dürfte sowohl Twitter selbst als auch Bitcoin profitieren.

Twitter und Bitcoin – das passt die wie Faust aufs Auge. Schließlich geriert sich der Kurznachrichtendienst zum Informationsmedium Nummer eins. Politische Entscheidungsträger:innen, Forscher:innen sowie natürlich Thought Leader aus der Krypto-Szene versorgen ihre Followerschaft dort mit Content. Nur an der Monetarisierung krankt es. Es gibt zwar immer wieder Initiativen wie Tipping.me, ein Dritt-Dienst, der das Bezahlen von Trinkgeldern in Satoshi gangbar gemacht hat. Doch so richtig durchgesetzt hat sich davon keiner.

Doch das könnte sich bald ändern. Denn wie Twitter CEO Jack Dorsey bekannt gab, ist es “nur eine Frage der Zeit”, bis das Lightning-Netzwerk auf dem Kurznachrichtendienst angekommen ist. Es dann denkbar, dass Nutzer:innen ihren Content monetarisieren mittels Lightning monetarisieren können – etwa durch die Einnahme von Trinkgeldern.

Was ist das Lightning Network?

Das Lightning Network ist eine sogenannte Layer-Two-Skalierungslösung. Anstatt den Basis-Layer, also die Blockchain, etwa mit einer Vergrößerung der Blöcke zu skalieren, lagert man die Verbesserung des Transaktionsdurchsatzes auf eine weitere Anwendungsebene aus. Mithilfe von sogenannten Timelocked Off-Chain Payment Channels können Nutzer:innen Bitcoin fixieren und innerhalb der Channel-Struktur versenden. Die transferierten BTC müssen allerdings erst dann auf der Blockchain registriert werden, wenn der Lightning-Zahlungskanal geschlossen wird.

Das Verschicken von Sats via Lightning ist sowohl günstig als auch schnell. Daher ist es für viele der nächste logische Schritt in Richtung eines skalierbaren Zahlungssystems.

VerkaufssignaleCoinbase: Experte stuft Aktie herunter und rät zum Verkauf

7 Stunden

Die Coinbase-Aktie wird von der Investmentbank Raymond James mit “Underperform” bewertet und einer Verkaufsempfehlung versehen. Der Grund dafür ist laut dem Experten der steigende Konkurrenz- und Preisdruck.

Seit knapp zwei Monaten ist die Aktie der Kryptobörse Coinbase auf dem Markt. Wurde sie anfangs noch zu einem Preis von 328 US-Dollar gehandelt, ist der Preis mittlerweile auf 226 US-Dollar gesunken. Als äußerst ungünstig für den Kursverlauf erwies sich dabei eine Ankündigung der Administration des US-Präsidenten Biden, die Kapitalertragssteuer massiv zu erhöhen. Die bedeutungsschwangeren Tweets von Elon Musk und der Flash Crash aus der Mitte des vergangenen Monats taten ihr Übriges. 

Angesichts dieser Entwicklungen hat der in Florida ansässige Finanzdienstleister Raymond James die Aktie mit einem “Underperform”-Rating versehen. Er macht überdies darauf aufmerksam, dass durch höheren Konkurrenzdruck die transaktionsbasierten Gewinne des Unternehmens zurückgehen würden. “Underperform” bedeutet, dass die Aktie in den nächsten sechs bis zwölf Monaten voraussichtlich schlechter abschneiden wird als der S&P 500-Index und daher verkauft werden sollte.

Coinbase lebt von hohen Transaktionsgebühren

In einer Kundenmitteilung von diesem Mittwoch schrieb der Analyst Patrick O’Shaughnessy laut CNBC, dass ein Mangel an Eintrittsbarrieren den stärkeren Wettbewerb unter den Kryptobörsen unvermeidlich macht und die Einnahmen von Coinbase folglich sinken werden. Es ist das erste “Underperform”-Rating der Aktie, wie aus den von CNBC zitierten Daten hervorgeht. Die Einnahmen der Kryptobörse beruhen größtenteils auf Handelsgebühren. Diese sind im Vergleich zu Mitbewerbern bereits zwar schon recht hoch. Der Experte geht jedoch davon aus, dass der Konkurrenzdruck steigt und damit die Einnahmen von Coinbase sinken werden.