Streit zwischen Krypto-Minern Bitfarms fürchtet “feindliche Übernahme” durch Konkurrent Riot

Der Haussegen zwischen den Krypto-Minern Bitfarms und Riot hängt schief. Grund ist eine vermeintliche “feindliche Übernahme”. Alle Infos dazu.

Daniel Hoppmann
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Riot

Beitragsbild: Shutterstock

| Riot und Bitfarms gehören zu den größten Krypto-Minern weltweit
  • Dicke Luft im Krypto-Mining-Geschäft. Wegen einer vermeintlichen “feindlichen Übernahme” herrscht zwischen den Unternehmen Bitfarms und Riot eine angespannte Stimmung.
  • Letztere hatten in den vergangenen Monaten kräftig Aktienanteile von Bitfarms akquiriert, nachdem ein Übernahmeangebot abgelehnt worden war. Laut einem SEC-Dokument besitzt Riot derzeit 13,1 Prozent an dem Konkurrenzunternehmen.
  • Als Reaktion hat Bitfarms eine sogenannte “Poison Pill” ausgerufen. Dabei handelt es sich um eine Abwehrmaßnahme, die es bestehenden Investoren erlaubt, stark vergünstigte Anteile zu erwerben.
  • Durch den Schritt soll die feindliche Übernahme finanziell unattraktiv gemacht werden, indem die Anteile des potenziellen Erwerbers stark verwässert werden.
  • Im Fall von Bitfarms sollen die neuen Anteile ausgegeben werden, sobald eine Entität mehr als 15 Prozent am Unternehmen erworben hat.
  • “Diese Maßnahme ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich der Bitfarms-Vorstand festgebissen hat und die Interessen der Aktionäre missachtet”, schreibt Riot-CEO Jason Les in einer Stellungnahme.
  • Bitfarms schreibt ihrerseits in einer Presseerklärung: “Der Bitfarms-Vorstand und das Sonderkomitee haben die richtigen Schritte unternommen … Umgekehrt handelte Riot nicht in gutem Glauben, sondern hat gezeigt, dass es die Prüfung abkürzen will, um seinen unangemessenen Übernahmevorschlag für Bitfarms voranzutreiben.”
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