Premiere NFL-Profi erhält Jahresgehalt in Bitcoin

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Jacob Gleiss

von Jacob Gleiss

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NFL Footballer

Quelle: Shutterstock

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Bereits letztes Jahr verlangte Russel Okung, dass ihm sein Jahresgehalt in Bitcoin ausgezahlt wird. Nun hat er die BTC-Zahlung von seinem Verein erhalten.

Der US-amerikanische American-Football-Spieler Russell Okung erhielt die Hälfte seines Jahresgehalts in Bitcoin. Bei einem Gehalt von 13 Millionen US-Dollar ist der Offensivspieler der Seattle Seahawks nun um ungefähr 228 BTC reicher. Okung ist der erste Spieler der NFL, der jemals Zahlung in Kryptowährungen erhält.


Bereits Mai 2019 forderte er seinem Verein via Twitter dazu auf, ihn mit Bitcoin zu bezahlen. Am 29. Dezember vermeldete er in einem Tweet, nun endlich eine Bitcoin-Summe erhalten zu haben. Kurze Zeit später äußerte sich Okung zu den Vorteilen der Kryptowährung:

Wenn wir alle mit Bitcoin bezahlt werden, kann uns niemand sagen, was wir mit dem Wert tun sollen, den wir schaffen.

Indes machte Okung kritische Andeutungen gegenüber dem US-Dollar. Er sehe in Bitcoin eine sichere Alternative, sein Geld zu schützen:

Wenn Sie glauben, dass Wahlen manipuliert wurden, warten Sie, bis Sie etwas über den US-Dollar erfahren. Sie können ‘x’ pro Jahr verdienen und beobachten, wie es langsam mit der Inflation abnimmt

Die Bitcoin-Bezahlung des NFL Sportlers könnte der Startschuss für viele andere Sportler sein, diesem Beispiel zu folgen. So äußerte sich Jack Mallers, Gründer von Zap, dass auch Athleten der National Basketball Association (NBA) und der Major League Baseball (MLB) über eine mögliche Bezahlung mit Bitcoin nachdenken.

In Zeiten des Bitcoin-Allzeithochs dürfte die Zahlung für den NFL-Profi genau zum richtigen Zeitpunkt eingetroffen sein. Kryptowährungen scheinen somit nun auch im Bereich des Sports angekommen zu sein. Dies ist nur ein weiterer Beleg dafür, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen immer mehr ins Sichtfeld der breiten Öffentlichkeit rücken.


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Mehr als ModellversuchTesla: Bitcoin-Investment hat eine Milliarde USD an Wert gewonnen

19 Minuten

Der Autobauer Tesla hat mit seinen Bitcoin-Investitionen bereits eine Milliarde US-Dollar verdient – der Kauf hat sich also durchaus gelohnt und auch Nachahmer gefunden.


Der Bitcoin-Kurs ist aktuell wieder auf dem Weg nach oben und nimmt sogar die wichtige Marke von 60.000 US-Dollar in Angriff. Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung ist der Elektroautohersteller Tesla. Anfang des Jahres hat er ein 1,5-Milliarden-USD-Investment in Bitcoin getätigt. Obwohl es in der Folge zu einigen Turbulenzen durch Tweets des Firmenchefs Elon Musk gekommen ist, stieg der Wert dieser Investition mittlerweile um eine Milliarde US-Dollar.

Dem Analysedienst Bitcoin Treasuries zufolge besitzt Tesla derzeit rund 43.200 BTC. Bei den aktuellen Kursen sind diese nun 2,5 Milliarden Dollar wert. Im zweiten Quartal des Jahres verkaufte Tesla 10 Prozent der ursprünglich gekauften BTC zu einem gemeldeten Durchschnittspreis von rund 50.000 US-Dollar. Dieser Schritt wurde von vielen als Rückzug kritisiert. Elon Musk zeigte sich von der Kritik aber wenig beeindruckt.

Viele Unternehmen eiferten Tesla nach

Damals begann auch Tesla mit der Annahme von Bitcoin-Zahlungen, stellte diese aber kurz darauf wegen Umweltbedenken ein. Der CEO Elon Musk twitterte immer wieder über Kryptowährungen und unterstützte die von einem Meme inspirierte Kryptowährung Dogecoin maßgeblich. Auf jeden Fall haben seit dem Engagement Teslas auch viele weitere Firmen Bitcoin in ihre Bilanz aufgenommen. Dazu zählen etwa Jack Dorseys Unternehmen Square. MicroStrategy begann mit dem Kauf schon deutlich vor Tesla und hält derzeit laut Bitcoin Treasuries 114.041 BTC.

Mega FundingTradingView nach Investment mit 3 Milliarden USD bewertet

6 Stunden

Das soziale Netzwerk für Trader sicherte sich ein 298 Millionen US-Dollar schweres Investment. Demnach ist TradingView aktuell mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet.

Die Trading-Chart-Plattform konnte insgesamt 298 Millionen US-Dollar in einer neuen Funding-Runde aufbringen. Aus einer Pressemitteilung vom 14. Oktober geht hervor, dass TradingView durch das Investment von Tiger Global nun mit 3 Milliarden US-Dollar bewertet ist. Die Charting-Plattform ist unter anderem für die Abbildung des Preisverlaufes von Kryptowährungen bekannt.

Jüngst berichtete der Chart-Gigant mit einem Kundenstamm verteilt in über 180 Ländern ein starkes Wachstum während der letzten 18 Monate. Demnach stiegen die angelegten Benutzerkonten in diesem Zeitraum um 400 Prozent. Zudem erfuhr TradingView einen Anstieg der Plattform-Besucher, der mit 238 Prozent nicht gering ausfällt. Damit kann das Unternehmen mittlerweile 30 Millionen monatliche User ihrer Services verbuchen.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView, kommentierte das neue Funding. Er sagte, dass die neue Kooperation mit Tiger Global “wesentlich dazu beitragen” könne, “die Vision von TradingView vom informierten Finanzhandel und Investieren für die Welt voranzutreiben”. Außerdem erklärte er:

Wir haben dieses Unternehmen mit der Überzeugung aufgebaut, dass Menschen überall dasselbe wollen: die Kontrolle über ihre eigene wirtschaftliche Zukunft zu haben. Wir arbeiten darauf hin, indem wir ein Umfeld schaffen, in dem alle Trader und Investoren erst schauen und dann springen können. Unabhängig davon, wer Sie sind oder woher Sie kommen, haben Sie immer Zugang zu den besten Tools und den besten Erkenntnissen, um die richtigen Trading-Möglichkeiten zu finden und dann zu handeln.

Denis Globa, CEO und Mitbegründer von TradingView

Investments in Krypto

Neu an Bord der Trading-Plattform ist Tiger Global, eine Investmentgesellschaft mit Sitz in den USA. Dabei wird deutlich, dass bei dem Investor die Zeichen auf Krypto stehen. Vor kurzem machte das Unternehmen im Zusammenhang mit einem neuen Investment für MoonPay Schlagzeilen. Der junge Krypto-Zahlungsdienstleister sei dadurch mit einer überdurchschnittlich hohen Bewertung von 3,4 Milliarden US-Dollar davongekommen. Dabei bleibt es abzuwarten, was TradingView in Bezug auf den Krypto-Space in petto hat.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global, erklärte:

TradingViews globale Reichweite, starkes Produktangebot und engagierter Kundenstamm positionieren das Unternehmen als Standardplattform für soziale Netzwerke und Finanzanalysen, die von allen Händlern und Investoren genutzt wird.

Alex Cook, Partner bei Tiger Global

RekordverdächtigUS-Mining-Unternehmen gibt 350 Millionen USD für neue Miner aus

10 Stunden

Cipher Mining hat mit dem Blockchain-Entwicklungsgiganten Bitfury einen Rahmenvertrag über den Kauf von Bitcoin Mining Rigs abgeschlossen. Bei der Abnahme von allen 56.000 Einheiten entsteht ein Auftragsvolumen von 350 Millionen USD.

Das US-amerikanische Mining-Unternehmen Cipher Mining erweitert seine Flotte in großem Stil. 28.000 bis 56.000 Mining-Rigs der nächsten Generation wurden bei Bitfury bestellt. Durch einen Preis von 6.250 US-Dollar pro Gerät ergibt sich ein Gesamtinvestment von 350 Millionen US-Dollar. Dies gilt für den Fall, dass Cipher alle Geräte abnimmt. Damit dürfte der Auftrag einer der größten der Mining-Geschichte sein. Das Formular 8-K, welches die United States Securities and Exchange Commission (SEC) am Montag erhielt, enthält alle Einzelheiten. Die Gesamtbestellung wird in sieben monatlichen Chargen ab Sommer 2022 bis Dezember 2022 ausgeliefert. 

Stets vorbehaltlich des Abschnitts “Verzögerungen/Verfügbarkeit” wird Bitfury mindestens 4.000 Server pro Monat liefern und der Kunde wird mindestens 4.000 Server kaufen. Wenn die monatlich verfügbare Menge 4.000 Server übersteigt, wird Bitfury dies mitteilen

, heißt es in dem Formular.

USA werden zum Mining Hotspot

Im Rahmen des SEC-Antrags wird Cipher Mining innerhalb von drei Werktagen nach Abschluss der Vereinbarung eine Vorauszahlung in Höhe von 10 Millionen USD leisten, um die umfangreiche Bestellung in Gang zu setzen. Cipher Mining wird überdies von Investoren wie Fidelity Management and Research und der mit Morgan Stanley verbundenen Counterpoint Group unterstützt. Die USA gewinnen für Mining-Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Erst recht, nachdem in China die Politik immer repressiver wird. Nach den Daten des Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index entfallen auf die Vereinigten Staaten inzwischen mehr als ein Drittel (35,4 Prozent) der weltweiten BTC-Hash-Ratenverteilung. 

Mehr zu dem Thema könnt ihr hier nachlesen:

In eigener SacheBTC-ECHO holt Ex-BamS-Mann in die Chefredaktion

24 Stunden

Ex-BamS-Mann Stephan Schröter wechselt zum 1. November 2021 in die BTC-ECHO-Chefredaktion.

Berlin, 14. Oktober 2021 – BTC-ECHO, die reichweitenstärkste Medienplattform in den Bereichen Blockchain und Kryptowährungen im deutschsprachigen Raum, verstärkt ihr Führungsteam und holt mit Stephan Schröter (52) einen Medienprofi von Axel Springer an Bord.

Nach über 20 Jahren bei Bild am Sonntag (BamS) wird Schröter am 1. November 2021 als Stellvertreter des Chefredakteurs bei BTC-ECHO anfangen.
Stephan Schröter blickt auf eine 26-jährige Karriere in führenden Positionen bei Bild und Bild am Sonntag zurück. Insgesamt 22 Jahre war er als Ressortleiter, Chef vom Dienst, Fotochef sowie als Leitender Redakteur in der Bild-am-Sonntag-Chefredaktion maßgeblich am Erfolg von Deutschlands größter Sonntagszeitung beteiligt. Zuletzt hat er BamS digital neu aufgestellt und weiterentwickelt.

Stephan Schröter: “Blockchain-Technologien und Kryptowährungen werden unser Leben mittelfristig komplett verändern. Es gibt nichts Spannenderes für einen Journalisten, als einen solch lebensverändernden Prozess medial begleiten zu können. Ich freue mich sehr auf das tolle Team bei BTC-ECHO und das unglaubliche Fachwissen der Kollegen.”

BTC-ECHO-Gründer und -Geschäftsführer Mark Preuss: “Stephan Schröter ist ein absoluter Medienexperte. Er wird unser Team inspirieren, begeistern und weiterentwickeln. Wir wollen mit BTC-ECHO wachsen, uns redaktionell breiter aufstellen und unsere Position als Leitmedium für Blockchain und Kryptowährungen im deutschsprachigen Raum festigen und ausbauen. Dafür haben wir Stephan Schröter geholt. Seine Erfahrungen im digitalen und analogen Journalismus werden uns enorm bereichern.”