Jerome Powell “Stablecoins sind eine Form des Geldes”

Fed-Chef Jerome Powell will mehr Überwachung von Stablecoins. Denn: Die Zentralbank sei die “ultimative Quelle der Glaubwürdigkeit.”

Dominic Döllel
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Stablecoins

Beitragsbild: Picture Alliance

| Jerome Powell will mehr Einfluss auf Stablecoins
  • In einer halbjährigen Anhörung zur aktuellen Geldpolitik lobte der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Jerome Powell, Bitcoins “Durchhaltevermögen” als Anlageklasse und ging auf die Stablecoin-Aufsicht ein.
  • Demnach habe die Fed eine wichtige Rolle bei der Überwachung von Stablecoins. Tether (USDT) und Circle (USDC) zählen als US-Dollar-gedeckte Stablecoins zu den größten Werten am Kryptomarkt.
  • Konkret heißt es: “Wir betrachten Stablecoins als eine Form des Geldes. In allen fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist die Zentralbank die ultimative Quelle der Glaubwürdigkeit des Geldes.”
  • Es wäre ein Fehler, der US-Notenbank eine schwache Rolle bei der Überwachung von Stablecoins zuzuweisen und viel private Geldschöpfung auf staatlicher Ebene zuzulassen, so Powell weiter.
  • Inwiefern die Fed in Zukunft Einfluss auf die Entwicklung und Regulierung von Stablecoins nehmen wird, bleibt abzuwarten. Dass Powell mehr Macht über derartige Kryptowährungen haben möchte, die den US-Dollar abdecken, überrascht nicht.
  • Schließlich steht er als Chef der US-Notenbank hinter der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), die in direkter Konkurrenz zu USDT oder USDC stehen würde.
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