BTC-Reserve vorerst vom Tisch 

Japanische Regierung will nicht über Bitcoin sprechen

Der japanische Premier erklärt, dass seine Regierung sich nicht zu einer Bitcoin-Reserve äußern wolle. Ist die Kryptowährung doch zu volatil?

Tobias Zander
Teilen
Japan Bitcoin

Beitragsbild: Shutterstock

| Noch scheint die japanische Regierung nicht von Bitcoin überzeugt
  • Immer mehr Staaten ziehen eine “strategische Bitcoin-Reserve” in Erwägung. Doch im Land der aufgehenden Sonne wiegelt Premierminister Shigeru Ishiba nun ab und erklärt, dass es für seine Regierung schwierig sei, Ansichten diesbezüglich zu äußern.
  • Laut einer lokalen Medienagentur denkt der japanische Regierungschef, dass er “keinen ausreichenden Überblick” über die Entwicklungen in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern hinsichtlich der Einführung einer Bitcoin-Reserve habe.
  • Vor zwei Wochen hatte Senatsmitglied Satoshi Hamada die Regierung nach ihrer Haltung zum Aufbau einer nationalen Bitcoin-Reserve gefragt und sich dabei auf den internationalen Trend bezogen.
  • “Ich denke, Japan sollte dem Beispiel der Vereinigten Staaten folgen und erwägen, einen Teil seiner Devisenreserven in Kryptowährungen wie Bitcoin umzuwandeln”, sagte Hamada.
  • Insbesondere die Republikanerin Cynthia Lummis setzt sich in den USA dafür ein, dass die neue Trump-Regierung 1 Million BTC kaufen soll. Für die Finanzierung schlägt sie den Verkauf von Gold aus Fort Knox vor.
  • Hingegen meint der japanische Premierminister Ishiba, dass “Krypto-Assets nicht unter die Kategorie Devisen fallen”, welche vor allem sicher und liquide sein müssten. Offenbar schreckt Japans Regierung vor der Volatilität von Bitcoin zurück.
  • Unterdessen ziehen Christian Lindner und die FDP mit Plänen für eine Bitcoin-Reserve in den bundesdeutschen Wahlkampf. Deutschland brauche einen Krypto-freundlichen Richtungswechsel und dürfe den Anschluss an Innovationen nicht verlieren.
Das könnte dich auch interessieren