Bitcoin für die Welt Jack Dorsey: Erlöse aus Twitter-NFT sollen in Bitcoin gespendet werden

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Daniel Hoppmann

von Daniel Hoppmann

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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Twitter-Chef Jack Dorsey in Frankreich.

Quelle: Shutterstock

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Vor kurzem gab Twitter-Chef Jack Dorsey bekannt, den ersten Tweet seines sozialen Netzwerkes als NFT versteigern zu wollen. Nun schrieb der Tech-CEO, dass die Erlöse aus dem Verkauf wohltätigen Zwecken zugutekommen werden – und zwar mittels Bitcoin.

Nachdem Jack Dorsey vor Kurzem den ersten Tweet der Plattform als Non-fungible-Token (NFT) zur Auktion freigegeben hatte, verkündet der Twitter CEO wenige Tage später, dass er die Erlöse Ende März in Bitcoin umwandeln und “GiveDirectly” zugutekommen lassen wolle. Dabei handelt es sich um eine US-amerikanische Wohltätigkeitsorganisation, die elektronische Bezahlsysteme nutzt, um Armut durch direkte Geldtransferleistungen an bedürftige Menschen zu bekämpfen. Der Ertrag aus der Versteigerung soll dann in Corona-Projekte in Afrika fließen. Aktuell liegt das höchste Gebot bei 2,5 Millionen US-Dollar.


Generell gilt Jack Dorsey, der auch als CEO von Square tätig ist, als großer Verfechter von Kryptowährungen. Square gilt als eines der wenigen Unternehmen, die bereits Unsummen in Bitcoin und Co. investiert haben. Allein die BTC-Investments belaufen sich laut bitcointreasuries.org auf 220 Millionen US-Dollar.

Umso verwunderlicher erscheint da der Umstand, dass sich aktuell immer mehr Beschwerden aus der Krypto-Community auf Twitter häufen. So seien mehrere große Krypto-Seiten auf dem sozialen Netzwerk gesperrt worden, mit der Begründung, dass man gegen Twitter-Richtlinien verstoßen habe. Laut Twitter handle es sich dabei um ein Missverständnis. Der Plattform-Algorithmus habe die Profile fälschlicherweise als Spam eingestuft und daraufhin temporär gebannt. Mittlerweile ist ein Großteil der User wieder online. Einige beklagen sich jedoch, dass ihre Follower verschwunden seien. Twitter bat um Geduld, es könne eine Weile dauern, bis sich der Account vollständig wiederherstelle.

Vor allem soziale Netzwerke werden immer öfter als Plattform für Scams genutzt. Dort imitieren Fake-Profile bekannte Plattformen oder Persönlichkeiten des Krypto-Space und versuchen dann, naiven Nutzern mit vermeintlichen Gewinnspielen oder Verlosungen das Geld aus der Wallet zu locken. Beispielsweise gab sich ein Betrüger vor Kurzem als Elon Musk aus und versprach ein 5.000 BTC-Giveaway bei einer Einlage von 5 BTC. Ein Nutzer fiel darauf hinein und verlor so ein Vermögen.


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Nächstes IPO?Milliardenschwerer Investmentfonds stellt sich hinter Kraken

12 Stunden

Nach dem spektakulären Börsengang von Coinbase, nehmen auch andere Bitcoin-Börsen Anlauf für ein eigenes IPO. Darunter auch Kraken.

Der 5 Milliarden US-Dollar schwere Investmentfonds RIT Capital Partners hat sich bei der Bitcoin-Börse Kraken eingekauft. Die Höhe der Beteiligung des Londoner Finanzhauses ist bislang nicht bekannt.

Wie aus einer Mitteilung vom 12. April hervorgeht, erfuhren Anleger des von Jacob Rothschild gegründeten Fonds bereits im März von dem Investment. In der Mitteilung beschreibt der Broker James Glass Kraken als eine der größten Bitcoin-Börsen mit mehr als 6 Millionen Kunden. Er stellt eine Verbindung zu den IPO-Plänen des Umschlagsplatzes aus San Francisco her:

Medienberichten zufolge erwägt Kraken einen Börsengang mittels eines direkten Listings im Jahr 2022, nachdem das Handelsvolumen und die Zahl der Neukunden durch den Anstieg des Bitcoin-Preises einen Rekord erreicht haben.

Kraken tritt in Coinbase’ Fußstapfen

Die Pläne von Kraken stehen selbstverständlich im Zusammenhang mit dem Börsengang des Konkurrenten Coinbase. Naheliegend ist folglich, dass RIT Capital sich schon einmal in Stellung bringt, um von einem möglichen Kraken-Listing zu profitieren. Die Pläne von Coinbase bezeichnete Glass dabei als eine “Blockbuster-Direktlistung.” Beobachter gingen im Vorfeld davon aus, dass Coinbase auf 100 Milliarden US-Dollar eingeschätzt werden könnte. Im Zuge des Dircet-Public-Offering-Verfahrens verkaufen die Shareholder der Krypto-Börse gerade ihre Anteile.

Aus der Mitteilung von Glass geht weiterhin hervor, dass das 10 Milliarden US-Dollar schwere Kraken den eigenen Unternehmenswert verdoppeln will. Laut dem Kraken CEO Jesse Powell seien Gespräche für die neuerliche Finanzierungsrunde für den Moment jedoch aufs Eis gelegt. Man warte die Ergebnisse des Coinbase-Börsengangs ab. Für RIT Capital zeichnet sich hier indessen eine weitere Möglichkeit ab, um aus der Beteiligung Gewinn zu schlagen.

Hooks-UpgradeXRP Ledger soll mit Smart Contracts aufgerüstet werden

13 Stunden

XRPL Labs hat das Hooks Beta-Testnet gelauncht. Besteht das Testnet dem Stresstest, könnte die Ripple-Währung bald in Smart Contracts eingebunden werden.

Nach neun Monaten Entwicklungszeit geht das Hook-Testnet in die öffentliche Betaversion über. XRPL Labs zufolge handelt es sich bei Hooks um “effiziente Codestücke, die auf einem XRPL-Konto definiert werden”. Dadurch lassen sich Transaktionen, je nach Komplexitätsgrad, zwischen zwei oder mehreren Parteien auffächern.

Quelle: XRPL Labs

Durch Hooks lässt sich somit “das Verhalten und der Ablauf von Transaktionen beeinflussen”. Dabei können sie ganz simple Befehlsstrukturen abbilden, wie etwa.: “lehne Zahlungen unter 10 XRP ab”, oder “für alle ausgehenden Zahlungen, sende 10 % auf mein Sparkonto”. Je mehr Parteien und Transaktionen, umso komplexer werden diese Vorgänge.

Das Hooks Testnet geht jetzt in die heiße Phase über. XRPL Labs plant mit einer achtmonatigen Entwicklungszeit, bis sich Hooks in das XRP Ledger integrieren lassen.

Die Hooks sind derzeit in einem öffentlichen Testnetz live. Es ist Zeit zum Testen, Codieren, Spaß haben und Dinge kaputtzumachen, sodass eine zukünftige Änderung zum Hinzufügen von Hooks zum XRP Ledger Livenet mit Zuversicht entworfen werden kann, hoffentlich Ende 2021.

Am Ende entscheiden jedoch die Validator Nodes über das Hooks-Schicksal im XRP Ledger. Für eine Integration braucht es eine 80-prozentige Zustimmung.

AdaptionWeWork: Akzeptanz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen

18 Stunden

Laut einer Ankündigung hat die Coworking-Plattform WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen und akzeptiert nun auch Kryptowährungen. Die ersten Zahlungen sollen von Coinbase fließen.

Die Akzeptanz von Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, zieht immer weitere Kreise. Nach der Meldung, wonach Time-Leser ab Juli ihr Abonnement auch in BTC zahlen können, ist ein weiteres Beispiel der absolute Gigant unter den Coworking-Plattformen WeWork. Laut einer Ankündigung hat WeWork eine Partnerschaft mit der Krypto-Börse BitPay geschlossen. Fortan ist es möglich, Zahlungen in digitaler Währung für die virtuellen Arbeitsräume zu entrichten.

Dazu zählen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), USD Coin (USDC), Paxos (PAX) und mehrere andere Kryptowährungen. WeWork wird die Währungen auch in seiner Bilanz halten und dort entsprechend ausweisen. Das Unternehmen wird seinerseits Vermieter und Drittpartner in Kryptowährungen bezahlen, wo dies möglich ist. Dafür möchte WeWork die größte US-Kryptobörse Coinbase nutzen. 

Viele Kunden von WeWork sind Fintechs

Überdies wird Coinbase das erste Mitglied sein, das Kryptowährung für die Bezahlung seiner WeWork-Mitgliedschaft verwendet. Als führendes Unternehmen im Fintech-Sektor möchte Coinbase offenbar mit gutem Beispiel vorangehen und nebenher auch in eigener Sache die Werbetrommel rühren. Für CEO Sandeep Mathrani ist die Entscheidung, Krypto-Zahlungen einzuführen, nur konsequent. Schließlich zählen viele Fintech-Startups bereits zur Klientel. 

Es ergibt nur Sinn für uns, die Möglichkeiten, die wir bieten, zu erweitern, indem wir Kryptowährung als akzeptierte Zahlungsform für unsere Mitglieder hinzufügen

, fügte Mathrani hinzu.

Rosige Zukunft?BlackRock-CEO: “Kryptowährungen können tolle Anlageklasse werden”

1 Tag

BlackRock-CEO Larry Fink glaubt, dass Kryptowährungen in Zukunft eine “tolle Asset-Klasse” sein werden. Für langfristige Großinvestoren spielten sie jedoch nur ein untergeordnetes Thema

Der Krypto-Space prosperiert. Egal ob Bitcoin, Ethereum, BNB oder auch Dogecoin, so gut wie jede Kryptowährung konnte seit Ende letzten Jahres enorme Kurszugewinne verzeichnen. Die digitalen Assets werden sowohl bei institutionellen als auch bei Privatanlegern immer beliebter. Nun erhält die aufkeimende Asset-Klasse ein großes Lob von niemand geringerem als Larry Fink, dem CEO des größten Vermögensverwalters der Welt: BlackRock.

In einer Sendung von CNBC zeigte sich der BlackRock-Gründer optimistisch gegenüber Kryptowährungen. Er sagte dem US-Sender:

Es wird wahrscheinlich eine tolle Asset-Klasse werden, ich glaube daran. […] Gleichzeitig glaube ich jedoch nicht, dass sie ein Ersatz für richtige Währungen sind. Ich denke, wir werden Kryptowährungen von Dollars und Kryptowährungen von anderen Währungen erleben. Aber ich glaube nicht, dass wir über Kryptos als Ersatz für eine Währung nachdenken sollten. Dennoch bin ich von ihr als Anlageklasse fasziniert.

BlackRock CEO Larry Fink gegenüber CNBC

Gleichzeitig mahnte der BlackRock-CEO jedoch davor, das Narrativ der institutionellen Krypto-Investoren zu überzeichnen. Es sei zwar durchaus zu beobachten, dass ein erhöhtes Interesse von professioneller Seite gegenüber Krypto-Assets bestehe, jedoch wäre aktuell für einen Großteil der langfristigen Investoren – wie beispielsweise Pensions- oder Staatsfonds – das Thema Kryptowährungen eher nebensächlich.

Bereits in der Vergangenheit war Larry Fink wiederholt mit Äußerungen gegenüber Bitcoin oder anderen Kryptowährungen aufgefallen. Das Wort des Chefs des größten Vermögensverwalters der Welt hat dabei Gewicht. Erst im Januar sorgte der BlackRock-CEO mit Aussagen über Bitcoin für mediale Aufmerksamkeit, als er der Kryptowährung das Potenzial eines digitalen Wertspeichers zusprach. Zudem ist BlackRock durch seine Beteiligung an MicroStrategy bereits indirekt in Bitcoin investiert. Ob sich jedoch das indirekte Investment in ein direktes Investment umwandeln wird, wird die Zukunft zeigen.

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