Statusbericht IOTA: Coordicide nimmt Form an

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Moritz Draht

von Moritz Draht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

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IOTA-Münze auf Tastatur

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Die IOTA Foundation legt sich allmählich die Karten für den nahenden Coordicide. An Baustellen mangelt es nicht.

Bei IOTA wird an vielen Fronten gleichzeitig gewerkelt, um das große Ziel – die Ausschaltung des Coordinators – nach langem Warten schrittweise über die Bühne zu bringen. Damit die zentrale Instanz im Tangle in den wohlverdienten Ruhestand gehen kann, müssen die Entwickler jedoch noch einige Stellschrauben anpassen. Wie weit die Vorbereitungen für IOTA 2.0 sind, hat die Foundation in einem aktuellen Statusbericht festgehalten.


IOTA bald Smart-Contract-kompatibel

Im Kern konzentrieren sich die jüngsten Fortschritte folglich auf das Gebiet “Smart Contracts”. Das Team habe durch Software-Updates eine Kompatibilität des IOTA Smart Contract Protocols (ISCP) mit Nectar, dem 2.0-Testnet hergestellt. Neben der Implementierung eines neuen Chain-Konsensmechanismus gebe es auch “gute Fortschritte bei der Integration von EVM-Unterstützung sowie bei der vollständigen Unterstützung von Solidity-Smart Contracts”. Bereits mit der nächsten Version “werden Smart Contracts auf dem IOTA 2.0 Testnet Realität”.

Auch hinsichtlich der Wallet-Weiterentwicklung vermeldet das Team einige Erfolge. So arbeiten die Entwickler derzeit an der Chrysalis-Migration für Ledger, “einschließlich Bundle Mining”. Zudem habe das Team “zusammen mit dem Libraries-Team an einigen Leistungsverbesserungen für wallet.rs gearbeitet”, darunter beschleunigte Synchronisationszeiten.

Außerdem werde die dezentrale Identitätslösung, IOTA Identity, nach dem Beta-Release nun überarbeitet. Dabei stehe insbesondere die Kompatibilität zu den Programmiersprachen C und Python auf der Tagesordnung. Indes arbeite das Bee-Team “an Korrekturen und Verbesserungen der Node-Software, sowie der Veröffentlichung einer 0.1.2-Version von Bee”.


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Bank of AmericaEl Salvador: Bitcoin-Akzeptanz bekommt Unterstützung von US-Bankenriese

2 Minuten

Die Bank of America sieht El Salvadors Bitcoin-Pläne positiv. Das überrascht, da sich die Bank erst diesen März skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat.


Bank of America – Vorteile Bitcoin als staatliches Zahlungsmittel

2021 ist es so weit – Bitcoin wird erstmalig ein gesetzliches Zahlungsmittel. El Salvador gibt dieses Jahr als erstes Land überhaupt bekannt, Bitcoin als Währung zu akzeptieren. Nun verkündet die Bank of America in einem auf Twitter veröffentlichten Dokument, dass dieser Schritt El Salvadors viele neue Möglichkeiten und positive Perspektiven für das Land bieten könnte. Diese Verkündung der Bank ist deshalb überraschend, da die Bank of America sich erst diesen März äußerst skeptisch gegenüber Bitcoin geäußert hat. Es gäbe keinen Grund Bitcoin zu halten, außer damit zu spekulieren, so die Bank, die zeitweise das größte Kreditinstitut der USA war.

Was für Vorteile könnte Bitcoin dem kleinen südamerikanischen Land bieten?

El Salvador verringert mithilfe Bitcoins die im Land sonst anfallenden Überweisungsgebühren. Bisher werden ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes für Überweisungen ausgegeben. Bitcoin könnte dabei helfen, diese immensen Kosten zu senken, so die Bank of America. Dazu kommt, dass circa 70 Prozent der Salvadorianer keinen Zugang zu einem Bankkonto haben. Bitcoin könnte diesen Einwohnern ermöglichen, Zugang zu neuen Möglichkeiten zu gewinnen. 

El Salvador bald neuer Bitcoin Mining Hotspot?

Letztlich sieht die Bank of America als weiteren Vorteil, dass die Anerkennung Bitcoins als gesetzliches Zahlungsmittel Investitionen in das kleine Land fördern könnte. Da China Bitcoin Mining in diesem Jahr weitflächig verboten hat, sind viele Mining-Unternehmen auf der Suche nach neuen Standorten. Vielleicht sehen wir El Salvador bald als neuen Standort? Präsident Bukele äußerte sich etwa in Bezug auf die Möglichkeit, Geothermie aus Vulkanen für die Schürfung der Kryptowährung zu nutzen.

Mehrheit der El Salvadorianer jedoch skeptisch …

Von der Entscheidung der Regierung, Bitcoin als Zahlungsmittel zugelassen zu haben, ist die Mehrheit der Salvadorianer noch nicht überzeugt. Um diese Skepsis zu mildern und die Krypto-Adaption weiter voranzutreiben, planen unter anderem die Brüder des Salvadorianischen Präsidenten einen Stablecoin.

Es bleibt also spannend, inwieweit die Einwohner des südamerikanischen Landes Bitcoin als Währung annehmen. Denn auch andere Länder beobachten die Geschehnisse mit Spannung und Interesse. Die jüngsten Einschätzungen der Bank of America könnten sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Diamond HandsTrotz 424,8 Millionen US-Dollar Verlust – MicroStrategy hält an Bitcoin-Strategie fest

3 Tagen

MicroStrategy will weiterhin an seiner “Digital-Asset-Strategie” festhalten – trotz einer Wertminderung in Höhe von 424,8 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2021. Was hat Michael Saylor vor?

Bei der Bekanntgabe der Unternehmensergebnisse des zweiten Quartals 2021 ließ Michael Saylor, berüchtigter CEO von MicroStrategy, verlauten, dass sein Unternehmen trotz enormer Verluste auf dem Papier weiterhin an seiner Bitcoin-Strategie festhalten würde.

Insgesamt hat MicroStrategy mit seinen Bitcoin-Investitionen seit dem Allzeithoch von Bitcoin bei 64.805 US-Dollar eine Wertminderung seiner Investitionen von insgesamt 689,6 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Derzeit besitzt MicroStrategy rund 105.085 BTC mit einem Buchwert von 2,051 Milliarden US-Dollar.

MicroStrategy mit Bitcoin-Investitionen immer noch massiv im Plus

Das ist jedoch nur ein Verlust auf dem Papier und spiegelt nicht den realisierten Verlust wider. Zählt man alle Bitcoin-Investitionen zusammen, dann ist MicroStrategy mit seinen Investitionen immer noch mit über einer Milliarde US-Dollar im Plus. Man sollte nämlich nicht vergessen, dass MicroStrategy einen Großteil seiner BTC bereits im August, September und Dezember des Jahres 2020 gekauft hat.

Insgesamt liegt der Durchschnittskurs, zu dem MicroStrategy seine Bitcoins erworben hat, bei knapp 26.000 US-Dollar. Bei einem derzeitigen Bitcoin-Kurs von 38.708 US-Dollar sind die Investitionen des Unternehmens daher nach wie vor äußerst lukrativ.

Zur Kasse, bitteDash wird jetzt in 155.000 Geschäften akzeptiert

3 Tagen

Mit der Kryptowährung Dash lässt sich künftig in 155.000 Geschäften zahlen. Möglich macht das die neue DashDirect-App.

Es ist offiziell: Dash hat die DashDirect-App gelauncht, über die die Kryptowährung an 155.000 Geschäften und 125 Online-Händlern in den USA akzeptiert wird. Darunter finden sich Einzelhandelsketten wie GameStop, Subway, Staples oder Chipotle, ebenso wie einige kleinere Eckläden. Mit einer Art Treue-Programm, das laut Dash bis zu zwölf Prozent Rabatt auf Einkäufe gewährt, soll sich der Anreiz für Nutzer erhöhen. Die Rabatte sollen sich sogar künftig noch erhöhen, sobald “die Nutzung der App insgesamt zunimmt”. Auch eine “Tip”-Funktion enthält die App, mit der Nutzer Dash-Trinkgelder in Restaurants geben können.

Die App ist das Ergebnis einer Investition der Dash Investment Foundation in das Finanztechnologie-Unternehmen CrayPay. Bereits im Januar gab Dash dahingehend Pläne einer Zahlungs-App bekannt. Für die Akzeptanz der Kryptowährung ist die App ein großer Wurf. Das sehen Investoren wohl auch so. Der Privacy Coin wider Willen hat in den letzten 24 Stunden acht Prozent an Wert zugelegt.

Mit sofortiger WirkungBreaking – Binance stellt Futures- und Derivate-Handel in Deutschland ein

3 Tagen

Mit sofortiger Wirkung stellt Binance den Futures- und Derivate-Handel in Deutschland, Italien und den Niederlanden ein. Offene Positionen müssen ab einem späteren Zeitpunkt innerhalb von 90 Tagen geschlossen werden.

Binance zieht sich aus dem Derivatehandel in Europa zurück. In Deutschland, den Niederlanden und Italien können bereits keine Konten für Derivate und Futures eröffnet werden, wie die Krypto-Börse mitteilen ließ. Weitere Länder in der EU sollen folgen. Für offene Position soll eine Übergangszeit von 90 Tagen gelten. Den Zeitpunkt will Binance in einer weiteren Mitteilung bekannt geben.

Zur Begründung heißt es, dass die Produkte wegen der weltweiten Entwicklung des Krypto-Ökosystems neu evaluiert werden müssten, “um die Bedürfnisse unserer Nutzer zu erfüllen”. Wer jedoch die jüngsten Entwicklungen im Hause Binance verfolgt hat, weiß, dass die Börse in letzter Zeit Druck von Aufsichtsbehörden bekommen hat. Den Anfang machte die BaFin im April, als sie Binance wegen fehlender Prospekte gerügt hat. Großbritannien, Japan und Kanada haben die Dienstleistungen schließlich vergangenen Monat eingeschränkt. Wichtige Partner wie die britische Großbank Barclays und Clear Junction sind ebenfalls bereits abgesprungen. Und auch die Stock Token musste die Börse wohl wegen rechtlicher Probleme aus dem Angebot entfernen.