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Gnadenstoß oder Ritterschlag? Indien will Kryptowährungen legalisieren

Indien schlägt einen neuen Krypto-Kurs ein. Statt eines Verbots versucht die Regierung den Handel mit saftigen Steuern unattraktiv zu machen. Auch eine digitale Zentralbankwährung kündigte die indische Finanzministerin an.

Moritz Draht
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman.

Beitragsbild: Picture Alliance

| Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman.
  • Indiens Finanzministerin Nirmala Sitharaman hat in einer Haushaltsrede für eine 30-prozentige Steuer auf den Handel mit Kryptowährungen argumentiert.
  • “Jedes Einkommen aus der Übertragung eines virtuellen digitalen Vermögenswertes wird mit einem Steuersatz von 30 Prozent besteuert. Bei der Berechnung dieses Einkommens sind keine Abzüge in Bezug auf Ausgaben oder Vergütungen zulässig, mit Ausnahme der Anschaffungskosten”, erklärte Sitharaman.
  • Ein generelles Verbot von Kryptowährungen, wie es im indischen Parlament diskutiert wurde, scheint somit vom Tisch – zu einem hohen Preis.
  • Auch die Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) stellte die Politikerin in Aussicht.
  • Der digitale Rupie soll bis 2023 eingeführt werden.
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