- Die Kryptobörse Gemini hat ihren Rechtsstreit mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) beigelegt, welche in den USA die Futures- und Optionsmärkte reguliert.
- Bedingung für die Beilegung des Rechtsstreits war eine Geldstrafe in Höhe von 5 Millionen US-Dollar.
- Im Gegenzug muss sich Gemini nicht zu den Vorwürfen der Bereitstellung irreführender Informationen an die Behörde äußern.
- Die Klage geht auf eine Untersuchung der CFTC über den von Gemini geplanten Bitcoin-Terminkontrakt zurück. Die Aufsichtsbehörde behauptete, dass die Aussagen von Gemini während des Zertifizierungsprozesses des Kontrakts im Wesentlichen falsch und irreführend waren.
- Die Winklevoss-Zwillinge Tyler und Cameron, die Gemini gegründet haben, haben in der Vergangenheit häufig den Regulierungsansatz der CFTC kritisiert und auch gegen die SEC gewettert.
- Tyler und Cameron Winklevoss haben sich außerdem aktiv an der Gestaltung der Kryptopolitik in den USA beteiligt. Im November 2024 spendeten sie 1 Million US-Dollar für eine erfolglose Kampagne, die darauf abzielte, Senatorin Elizabeth Warren, eine Kritikerin von Kryptowährungen, abzusetzen.
- Im Jahr 2022 beschuldigte die CFTC Gemini, Falschaussagen über Maßnahmen zur Verhinderung von Bitcoin-Kursmanipulationen aufgestellt zu haben.
- Viele im US-Krypto-Space sind der Meinung, dass die CFTC die Regulierungsaufgaben der SEC übernehmen sollte, insbesondere unter der neuen Trump-Regierung. Die Winklevoss-Zwillinge hingegen bleiben eisern bei ihrer Kritik an der CFTC und könnten diesen Reformvorstoß behindern.
- Es ist nicht der einzige Konflikt Geminis mit den US-Behörden: 2023 verklagte die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft Gemini wegen Betrugs. Gemini habe die Kunden ihres Earn-Programms angelogen und Missstände verschleiert, hieß es damals.
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