Nach Drama bei Multichain Krypto-Börse Gate.io weist Insolvenzgerüchte von sich

Im Zuge des Dramas um Multichain entstanden Gerüchte über Schwierigkeiten bei Gate.io. Diese bestreitet die Börse und warnt vor Panikmache.

Johannes Macswayed
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Gate.io Multichain

Beitragsbild: Shutterstock

| Das Multichain-Drama sorgt für Gerüchte um Gate.io. Die Krypto-Börse warnt jedoch vor Panikmache
  • Die Krypto-Börse Gate.io weist Gerüchte über die eigene Insolvenz vehement zurück und droht Personen, die diese streuen, mit Klagen.
  • Das geht aus einer Ankündigung des Unternehmens hervor, die ursprünglich auf Türkisch veröffentlicht wurde. “Rechtliche Schritte” würden demnach gegen jene Personen eingeleitet, die mit unfundiertem “Geschwätz und Gerüchten” Panik bei Anlegern erzeugten.
  • Damit reagierte die Krypto-Börse auf Spekulationen innerhalb der Community, nach welchen das Unternehmen vom Drama um Multichain betroffen sei. Wie das Bridge-Protokoll mitteilte, sei der CEO des Unternehmens unauffindbar. Zudem beschlagnahmten chinesische Behörden etwa 1,5 Milliarden US-Dollar vom Projekt.
  • Nur kurze Zeit später meldete die On-Chain-Analysefirma Arkham Intel große Zahlungsflüsse des MULTI-Tokens von und zu Gate.io. Diese sorgten bei einigen Beobachtern für Bedenken bezüglich der Liquidität der Börse.
  • Gate.io behauptet derweil, dass die Börsen-Operationen weiterhin wie gewohnt problemlos laufen.
  • Wegen der anhaltenden Schwierigkeiten um Multichain hat Binance bereits die Einzahlung von Multichain-bezogenen Token gestoppt. Die Protokoll-zugehörige Kryptowährung MULTI hat innerhalb des letzten Monats rund 50 Prozent verloren. 
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