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Schutzmaßnahme FCA verbietet den Verkauf von Krypto-Derivaten an Kleinanleger

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat den Verkauf von Krypto-Derivaten an Kleinanleger verboten. Das Verbot tritt am 6. Januar 2021 in Kraft.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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Logo der FCA auf einem Smartphone

Beitragsbild: Shutterstock

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) hat den Verkauf von Krypto-Derivaten an Kleinanleger verboten. Vor mehr als einem Jahr hatte es bereits einen solchen Vorschlag gegeben.

Die Finanzprodukte seien für Privatkunden nicht zuverlässig zu bewerten und somit ungeeignet. Es gäbe keine verlässliche Bewertungsgrundlage, ein unzureichendes Verständnis von Krypto-Assets durch private Investoren sowie keinen großen Investitionsbedarf für diese. Die Risiken für Kleinanleger seien letztlich zu hoch. Auch Cyberdiebstahl stelle eine Gefahr dar.

Sheldon Mills, Interim Executive Director für Strategie und Wettbewerb bei der FCA, äußerte sich zu dem Verbot wie folgt:

Dieses Verbot spiegelt wieder, wie ernst wir den potenziellen Schaden für Kleinanleger bei diesen Produkten nehmen. Verbraucherschutz ist hier von größter Bedeutung.

Um größere Schäden zu vermeiden hat die FCA nun Regeln erlassen. Der Verkauf und das Marketing von KryptoDerivaten für private Investoren sind künftig verboten.

Eine erhebliche Preisvolatilität in Verbindung mit den inhärenten Schwierigkeiten bei der zuverlässigen Bewertung von Krypto-Assets birgt für Privatanleger ein hohes Risiko, Verluste durch den Handel mit KryptoDerivaten zu erleiden. Wir haben Beweise dafür, dass dies in erheblichem Umfang geschieht. Das Verbot bietet ein angemessenes Schutzniveau,

erklärte Sheldon Mills indes. Der Verkauf von Derivaten und ETNs ist jetzt somit künftig untersagt. Dadurch macht sich nun jedes Unternehmen, das diese Dienste für Kleinanleger anbietet strafbar. Die Maßnahmen der FCA wirken sich nicht nur auf den Austausch von Krypto-Derivaten aus. Auch Krypto-Broker, Anlageplattformen und Finanzberater sind inbegriffen. Das Verbot tritt am 6. Januar 2021 in Kraft.

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