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90 Millionen US-Dollar Erneutes Bitcoin-Investment: Wird Meitu das Microstrategy Asiens?

Das chinesische Technologieunternehmen Meitu hat angekündigt, über seine Tochtergesellschaft Miracle Visionerneut erneut in die Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum zu investieren.

Jacob Gleiss
 |  Lesezeit: 2 Minuten
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Meitu BTC-Investment

Quelle: Shutterstock

Am 17. März 2021 veröffentlichte Meitu eine Pressemitteilung, aus der hervorgeht, dass das Unternehmen 386,08 BTC für 21,6 Millionen US-Dollar sowie 16.000 ETH für nochmals rund 28,4 Millionen US-Dollar kaufte. Das ist nicht die erste Krypto-Investition, die das Unternehmen allein in diesem Monat tätigte. Bereits am 5. März kaufte Meitu 15.000 ETH für rund 22,1 Millionen US-Dollar und etwa 379 BTC für ungefähr 17,9 Millionen US-Dollar. BTC ECHO berichtete damals. Meitus Nettoausgaben belaufen sich damit, allein für den Monat März, auf rund 90 Millionen US-Dollar.

In der Ankündigung heißt es weiter, dass ein sogenannter Investitionsplan existiere, der den Kauf von Kryptowährungen reguliere. Der Plan erlaubt es dem Unternehmen, Kryptowährungen in Höhe von bis zu 100 Millionen US-Dollar zu investieren. Somit stehen Meitu zum jetzigen Stand immer noch rund 10 Millionen US-Dollar für Krypto-Investitionen zur Verfügung.

Bleibt Meitus Krpto-Investment ein Einzellfall in China?

In Sachen Krypto-Investitionen nimmt sich Meitu ein Beispiel an MicroStrategy und Tesla. Die Unternehmen kauften in den letzten Monaten Bitcoin und andere Kryptowährungen im Wert von mehreren Milliarden US-Dollar ein. Gründe für die Investitionen seien die zunehmende gesellschaftliche Akzeptanz von Bitcoin und Co. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, in Zukunft die bestehende Finanz- und Technologiewelt maßgeblich beeinflussen könnten. Bitcoin befände sich aktuell noch in einer Entstehungsphase:

Der Verwaltungsrat ist der Ansicht, dass sich die Blockchain-Branche noch in einem frühen Stadium befindet, analog zur Branche des mobilen Internets um 2005. Vor diesem Hintergrund ist der Verwaltungsrat der Ansicht, dass Kryptowährungen ausreichend Raum für eine Wertsteigerung bieten.

Meitu ist das erste chinesische Unternehmen, dass Krypto-Investitionen in dieser Höhe abwickelt. Ob weitere in China ansässige Unternehmen dem Beispiel von Meitu folgen werden und ebenfalls Geld in diesen Ausmaßen in Kryptowährungen stecken, bleibt abzuwarten. Die Krypto-Regulatoren in China stehen auf sehr wackeligen Beinen. Zwar ist es legal, Bitcoin und Co. als virtuelle Ware zu halten, das Handeln oder Eintauschen gegen staatliche Währungen ist es jedoch nicht.

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