- Die BTC-Community ist in Aufruhr: El Salvador plant offenbar, das nationale Bitcoin-Gesetz abzuschwächen. Im September 2021 wurde der kleine südamerikanische Staat globaler Vorreiter und machte Bitcoin offiziell zum gesetzlichen Zahlungsmittel.
- Was viele Bitcoiner begrüßten, war internationalen Finanzinstitutionen schon länger ein Dorn im Auge. Bei seiner Krypto-freundlichen Politik scheint Präsident Nayib Bukele nun allerdings zu einem Kompromiss bereit.
- Laut der Financial Times soll es in den kommenden Wochen zu einem Deal mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) kommen. Damit würde der Bitcoin-Annahmezwang für Unternehmen aufgehoben und stattdessen optional gemacht.
- Die Belohnung für die Bukele-Regierung: Ein IWF-Darlehen über 1,3 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich könnte die Vereinbarung finanzielle Mittel in Höhe 2 Milliarden US-Dollar von der Weltbank und der Interamerikanischen Entwicklungsbank freisetzen.
- Als Teil der Darlehensbedingungen hat sich die Bukele-Regierung zur Durchführung umfassender Reformen verpflichtet, darunter die Reduzierung des Haushaltsdefizits, Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen.
- Unabhängig davon baut El Salvador weiterhin seine nationale Bitcoin-Reserve auf. Seit November 2022 kauft die Bukele-Regierung täglich einen BTC. Bislang ging die Buy & Hold Strategie hervorragend auf: Derzeit liegt die Fiatrendite bei 118 Prozent.
- Das kleine Land besitzt heute 5.959 Bitcoin im Wert von rund 582 Millionen US-Dollar. Die BTC werden auf einer Hardware-Wallet verwahrt, für welche Bukele die Wallet-Adresse nannte. Der durchschnittliche Kaufpreis: 44.800 US-Dollar.
- Eine Vertreterin der deutschsprachigen Bitcoin-Community lebt bereits in El Salvador. Mehr dazu lest ihr hier: “Leben in El Salvador: Warum Lina Seiche Bitcoin für Bargeld tauscht“
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