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Golden Retriever auf Liege mit verbundenem Bein

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Lateinamerika probt den monetären Aufstand. Als erstes Land der Welt hat El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Hier berichten wir von den aktuellen Ereignissen.

11.10.2021 – 10:24
Marlene MüllerMarlene Müller
El Salvador verwendet Gewinne aus Bitcoin-Trust für Tierklinik

Bukele plant, die Wirtschaft seines Landes mittels Gewinnen aus dem Bitcoin-Trust anzukurbeln. Nach eigener Aussage möchte er vier Millionen US-Dollar der Bitcoin-Erträge für den Bau einer Tierklinik in der salvadorianischen Hauptstadt verwenden. Das gab der 40-jährige zuletzt auf seinem Twitter-Account bekannt.

Mit dem Tweet veröffentlichte er auch eine Simulation, die den Aufbau der Klinik zeigt. Diese soll unter anderem mehrere Notfallaufnahmen und Behandlungszimmer für Tiere, vier Operationsräume und eine Rehabilitationsklinik enthalten. Zudem sollen über 850 Beschäftigte in Zukunft in dem modernen Krankenhaus für Tiere Arbeit finden.

Bukele möchte den Bau des Krankenhauses mit den Erträgen aus dem Bitcoin-Trust finanzieren.  Dafür “… verkaufen wir keine Bitcoin, sondern verwenden den USD-Teil des Trusts, da der Bitcoin-Teil jetzt mehr wert ist als bei dessen Gründung.”, erklärt der Präsident auf Twitter. Der im September aufgesetzte Bitcoin-Trust wurde mit 150 Millionen US-Dollar ausgestattet.

04.10.2021 – 10:56
Marlene MüllerMarlene Müller
El Salvador: breitflächige Adoption, billigeres Benzin und die ersten Satoshi

El Salvadors Staatspräsident Nayib Bukele freut sich über den Fortschritt der Bitcoin-Adoption in El Salvador. Die Bevölkerung sieht diese jedoch weiterhin kritisch.

Zum einen gab er bekannt, dass die erste Million Satoshis in El Salvador mittels der “Volcanode” gemint wurde und bestätigte damit, dass die Anlage funktioniert und betriebsbereit ist. Zum Anderen, erklärte Bukele, würden mittlerweile drei Millionen El Salvadorianer:innen das Chivo-Wallet nutzen. Das wäre fast die Hälfte der Bevölkerung.

Um die Adoption weiter zu stärken hat sich der Präsident noch etwas anderes überlegt:
Geht es nach Bukele, bekommt man seit Freitag die Gallone (= 3,79 Liter) Benzin 0,20 US-Dollar billiger, sofern man sie mit dem Regierungs-Wallet bezahlt. Angeblich würden dadurch mehrere Erhöhungen der internationalen Kraftstoffpreise aufgehoben. Auf die Twitter-Nachrichten Bukeles reagierte ein Teil der Bevölkerung jedoch skeptisch. Einige Personen kritisierten, dass die Preissenkung nur dadurch möglich wird, dass die Regierung die Differenz von Steuergeldern bezahlt. Dies steht in auffallendem Kontrast zur Kommunikation Bukeles, der angibt, die “Taschen der Salvadorianer:innen” zu entlasten. Dafür tweete er auch nochmals, dass alle, auch öffentliche Verkehrsmittel, an dem Rabatt teilhaben.

29.09.2021 – 11:45
Marlene MüllerMarlene Müller
El Salvador: Bukele nimmt erste Vulkan-Bitcoin-Mine in Betrieb

Der 40-jährige Präsident Nayib Bukele nutzt wieder einmal seinen Twitter-Account, um die Fortschritte im salvadorianischen Bitcoin-Projekt mit der Welt zu teilen. Diesmal zeigt er ein Video von einer Bitcoin-Mining Anlage im eigenen Land. Beliefert wird diese von Containern auf denen “Regierung El Salvador” geschrieben steht.

Bukele hatte im Juni 2021 angekündigt, Bitcoin-Mining im Land betreiben zu wollen. Dabei soll mittels geothermischer Kraftwerke Vulkanwärme als primäre Energiequelle genutzt werden. Jetzt postete der Präsident “Volcanode”, was allen Grund zur Annahme gibt, dass das Projekt nicht mehr nur Theorie, sondern nun auch Praxis ist. Damals erklärte er, dass nach Vorbild eines Experiments ein Bitcoin-Mining-Hub geplant würde. In diesem hätten “Arbeiter einen Brunnen gegraben, der 95 MW Energie produzieren könnte, die für eine 100 % saubere Mining Farm verwendet werden solle”.

Wie grün die aktuelle Mining-Anlage ist und ob es sich bei dem aufsteigenden ‘Rauch’ wirklich nur um Wasserdampf handelt, lässt sich aufgrund des Videos nicht sagen. Dass Bukele auf Worte Taten folgen lässt, hat er aber auch mit seinem jüngsten Projekt bewiesen.

27.09.2021 – 10:57
Marlene MüllerMarlene Müller
El Salvador: 30 Prozent der Salvadorianer nutzen Chivo Wallet

Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele präsentiert auf seinem Twitter-Account wieder “wilde” News. Er schrieb, dass die regierungseigene Chivo Wallet aktuell 2,1 Millionen aktive Nutzer:innen zählt. Damit hätte die Wallet in drei Wochen mehr Nutzer:innen gewinnen können, als jede salvadorianische Bank verwaltet.

Die Anzahl ist insofern bemerkenswert, als in dem kleinen lateinamerikanischen Land insgesamt nur knapp 6,45 Millionen Personen leben. Wenn davon 2,1 Millionen die Chivo Wallet nutzen, wären das fast 30 Prozent der Bevölkerung.

Der CEO von MicroStrategy, Michael Saylor, findet für diese hohe User-Zahl in einem Kommentar auf Bukeles Tweet eine mögliche Erklärung: In seinen Augen ist “Bitcoin … [die] Hoffnung für die Menschen in El Salvador”. Daran lassen die Ereignisse in den vergangenen Wochen jedoch ein wenig zweifeln, wie man aus den letzten Meldungen lesen kann.

Bei der Chivo Wallet handelt es sich um die Wallet, die die salvadorianische Regierung ihrer Bevölkerung zur Verfügung stellt, um kostenlos Bitcoin und US-Dollar zu versenden und zu empfangen. Auch soll darüber der Wechsel von Bitcoin in US-Dollar und umgekehrt ohne Gebühren ermöglicht werden. Angeblich gibt es in der On-Chain und Lightning-kompatiblen Wallet auch die Option auf eine Unternehmensversion. Diese lässt Auszahlungen an die Mitarbeiter:innen und Steuerzahlungen zu.

20.09.2021 – 10:28
Marlene MüllerMarlene Müller
Bukele kauft den Dip: El Salvador erhöht Bitcoin-Menge erneut

Während die asiatischen Märkte für sinkende Kurse sorgen, freut sich der salvadorianische Präsident:
Er hat die Menge an Bitcoin, die das kleine lateinamerikanische Land hält, nochmals um 150 erhöht. Wie er auf seinem Twitter-Account mitteilte, ist El Salvador nun im Besitz von 700 Bitcoin.
Diese Nachricht bekommt zumindest auf Twitter große Zustimmung: über 25.000 Menschen liken den Post und in den Kommentaren wird Bukele für seinen Kauf beglückwünscht.

Als Reaktion darauf schrieb der 40-Jährige weiter: “Sie können dich niemals schlagen, wenn du den Dip kaufst”. Wer auch immer “Sie” sein soll, jegliche in- und ausländische Aufregung scheint vergessen. Stattdessen hält der Präsident auch weiter an seinem Kurs fest, in die digitale Münze zu investieren – komme was wolle.

Dass Hodln aktuell ein weltweiter Trend zu sein scheint, haben wir in diesem Artikel für euch festgehalten.

17.09.2021 – 11:20
Marlene MüllerMarlene Müller
El Salvador: Kreditwürdigkeit sinkt nach Bitcoin-Gesetz
Die inländischen Probleme ausgeblendet, muss sich Bukele jetzt auch gegenüber ausländischen Bedenken rechtfertigen, was die Bitcoin-Einführung in El Salvador angeht. Die Ratingagentur Standard and Poor (S&P) Global hat in ihrem gestrigen Bericht klargemacht, dass die aktuelle Kreditwürdigkeit des Landes sich verschlechtern könnte. S&P begründet das unter anderem damit, dass durch Bitcoin die finanziellen Risiken steigen würden. Das läge zum einen daran, dass Banken der Herausforderung von Währungs-Unstimmigkeiten bei der Kreditvergabe gegenüberstünden. Zum Anderen würde die Wirtschaft beachtlichen finanziellen Risiken ausgesetzt.
Aber es kommt noch schlimmer: S&P sieht die finanzielle Unterstützung durch den Internationalen Währungsfonds (IWF) beziehungsweise durch die Weltbank gefährdet. Aktuell laufen Verhandlungen über einen eine Milliarde US-Dollar schweren Kredit für den kleinen lateinamerikanischen Staat. Nun beurteilt der IWF-Sprecher Gerry Rice die Situation als “düster”. Auch die Weltbank hat in einem früheren Statement bereits bekannt gegeben, dass sie die Einführung Bitcoins aufgrund von Umwelt- und Transparenzmängeln nicht unterstützen kann.
Doch vielleicht sind auch diese Entwicklungen in Präsident Bukeles Augen nicht so schlimm – denn US-Dollar wollte er ja eh nicht mehr.
16.09.2021 – 14:54
Marlene MüllerMarlene Müller
Brennende Bitcoin-Automaten in der Hauptstadt El Salvadors

Laute Parolen rufen die Menschen im Hintergrund des Videos von Luis Munos, einem Journalisten von Teleprensa. Sie sind verärgert und in Sorge darüber, ob die Regierung zukünftig Renten und ähnliches in Bitcoin und nicht in US-Dollar auszahlen wird. Besonders Rentner:innen, Veteran:innen und Arbeiter:innen gehen seit Bekanntgabe, dass Bitcoin ein gesetzliches Zahlungsmittel ist, auf die Straße. Auf ihren Plakaten stehen Forderungen wie “Sie [der Präsident wird angesprochen] werden so bezahlen, wie die Leute es von Ihnen verlangen” oder “Nein zu Bitcoin”. Interviews zufolge demonstrieren viele aus Angst davor, dass die Volatilität der digitalen Münze ihre Existenz bedroht.

Seit gestern machen die Unzufriedenen sich über die Bitcoin-Automaten der Stadt her. In einem Video wird gezeigt, wie Feuer und Rauch aus dem zerstörten Chivo-Geldautomaten kommt. Eingeschlagen und mit beleidigenden Phrasen besprüht, brennt dieser auf dem Gerardo-Barrios-Platz im historischen Stadtzentrum. 50 davon soll es bald in der Stadt geben, damit die Bürger zum einen ihr Geld abheben können. Zum Anderen sollen die Automaten Aufklärung bieten über Kryptowährungen und den Zusammenhang mit der Wallet-Infrastruktur.

Bislang scheint es keine Verletzten zu geben. Die Demonstrierenden werden aber zunehmend aggressiver.

Wir haben die Kritik an Bukeles Bitcoin-Gesetz hier für euch zusammengefasst.

 

14.09.2021 – 17:21
Marlene MüllerMarlene Müller
Keine Steuern für ausländische Investoren in El Salvador

Ob Wahrheit oder Unwahrheit, wird sich wohl erst noch zeigen müssen. Dennoch baut der Rechtsberater des Präsidenten aus El Salvador, Javier Arguerta, bereits Traumschlösser für Bitcoin-Millionäre auf. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sagte der Jurist, dass ausländische Investor:innen keine Kapitalertragssteuern für Bitcoin-Gewinne bezahlen müssen.

Diese Regulierung ist jedoch nirgends schriftlich festgehalten. Bislang sieht Artikel 5 des Bitcoin-Gesetzes nur vor, dass Krypto-Börsen keine Kapitalertagssteuer zu leisten haben. Alle anderen Gewinne, auch die, die aus dem Wertpapierhandel hervorgehen, sind indes mit einer Kapitalertragssteuer von 10 Prozent belegt. Bis dato gibt es auch dazu noch keine Änderungen für ausländische Investor:innen, Unternehmen oder Handelnde.

Dass der Präsident und sein Rechtsberater sich in ihren Aussagen nicht abstimmen und dementsprechend Widersprüche aufkommen, ist seit der großen Medienaufmerksamkeit schon mehrmals vorgekommen. Es bleibt also abzuwarten, ob es eine geplante Veränderung der Gesetzeslage oder nur das Bedürfnis Arguertas im Mittelpunkt zu stehen sind, die Grund für diese Aussage gegeben haben.

08.09.2021 – 15:11
Paol HergertPaol Hergert
El Salvador: Bitcoin Wallet mit Startschwierigkeiten

Am gestrigen 7. September ist nicht nur das Bitcoin-Gesetz in El Salvador in Kraft getreten, auch wurde die Bitcoin Wallet “Chivo” veröffentlicht. Die soll allen Salvadorianer:innen, die auf den Krypto-Zug aufspringen möchten, als digitales Portemonnaie dienen. Um die Bitcoin-Akzeptanz im Land anzukurbeln, rührt El Salvadors Präsident Nayib Bukele bereits seit geraumer Zeit die Werbetrommel für die Chivo Wallet, kündigte als besonderen Anreiz für die Installation darüber hinaus an, dass alle Nutzer:innen zum Start eine Bitcoin-Gutschrift in Höhe von 30 US-Dollar erhalten würden.

Ganz reibungslos läuft die Einführung der Wallet jedoch nicht. So beklagten die Bürger:innen des Landes, dass der App Download in den ersten Stunden nach dem Inkrafttreten des Gesetzes (und des App Launchs) nicht funktionierte. Und selbst als diese Schwierigkeiten behoben waren, waren die Server der Wallet so sehr ausgelastet, dass sich Interessierte keine Profile erstellen konnten – und somit auch die 30 USD Startguthaben nicht erhielten.

Mittlerweile scheinen die Probleme zwar weitestgehend ausgeräumt zu sein, einzelne User beklagen sich jedoch immer noch über Probleme bezüglich des Downloads, der Registrierung und der Erhaltung des Startguthabens.

07.09.2021 – 16:09
Paol HergertPaol Hergert
Bitcoin und Ethereum auch in Panama offizielles Zahlungsmittel?

Panama nutzt die Gunst der Stunde und gibt am Tag der Einführung des Bitcoin-Gesetzes im Nachbarland El Salvador bekannt, dass das Land den Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum die Weichen in Richtung Akzeptanz stellen möchte. Das gab der panamaische Kongressabgeordnete Gabriel Silva via Twitter bekannt und betonte, dass der Vorstoß das Potenzial habe, dem Land tausende neuer Jobs zu beschaffen.

Gänzlich nacheifern möchte Panama El Salvador jedoch nicht – von einer Krypto-Akzeptanz-Pflicht ist – zumindest bislang – nicht die Rede, wie auch der panamaische Fernsehsender Telemetro berichtet.

 

07.09.2021 – 11:22
Paol HergertPaol Hergert
Bitcoin Pump dank El Salvador?

Anlässlich des am heutigen 7. September in Kraft tretenden Bitcoin-Gesetzes in El Salvador hat auch die Krypto-Community ihre Unterstützung für den wichtigen Schritt angekündigt.

In einem Reddit-Thread zum Thema schreibt der Nutzer u/thadiusb, dass auch er am heutigen Tag 30 US-Dollar in Bitcoin investieren wird. 30 US-Dollar deshalb, weil ebendiese Summe jeder Salvadorianer bekommt, der sich am heutigen Tag die landeseigene Krypto-Wallet “Chivo” herunterlädt – als Startkapital.

Der Post stößt auf große Unterstützung, hat bereits über 9.100 Likes erhalten und über 2.000 Kommentare – die große Mehrheit kündigt ihre Unterstützung an.

Losgehen soll die Aktion zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des Bitcoin-Gesetzes um 15:00 Uhr salvadorianischer Zeit. Für die hiesigen Gefilde bedeutet das: 23:00 Uhr.

07.09.2021 – 09:45
Paol HergertPaol Hergert
Bitcoin-Gesetz tritt in Kraft: El Salvador kauft 200 BTC

Anlässlich des am heutigen 7. September in Kraft tretenden Bitcoin-Gesetzes in El Salvador kauft die salvadorianische Regierung 200 Bitcoin. Das gab der salvadorianische Präsident – und bekannte Bitcoin-Maximalist – Nayib Bukele via Twitter bekannt.

Demnach halte die lateinamerikanische Nation nun insgesamt 400 Bitcoin, was zum derzeitigen BTC-Kurs von rund 52.380 US-Dollar knapp 21 Millionen US-Dollar entspricht.

Alle weiteren Infos zur Einführung des Bitcoin-Gesetzes lest ihr hier.

07.09.2021 – 06:52
Paol HergertPaol Hergert
El Salvador will Unternehmen bestrafen, die keine Bitcoin akzeptieren

Javier Arguete, juristischer Berater des salvadorianischen Präsidenten Nayib Bukele, sagte in einem Interview am Montag, dem 6. September, dass Firmen, die ab dem Inkrafttreten des Bitcoin-Gesetzes Zahlungen mittels des Kryptowertes nicht annehmen würden, mit Sanktionen rechnen müssten. Das berichtet die im Land ansässige Zeitung El Mundo.

Sollte sich die Ankündigung Arguetes bewahrheiten, stünden die Drohungen im direkten Gegensatz zu jüngeren Aussagen seitens Bukeles, der in einem Twitter Thread schrieb, dass diejenigen Firmen, die weiter auf Bargeld setzen wollten, das auch weiter tun könnten – ohne Sanktionen fürchten zu müssen.

06.09.2021 – 17:38
Paol HergertPaol Hergert
El Salvador führt morgen Bitcoin-Gesetz ein

Es ist so weit: In El Salvador zählt Bitcoin ab dem 7. September als gesetzliches Zahlungsmittel.

Als erstes Land der Welt macht El Salvador Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. Der entsprechende Gesetzentwurf, den das Parlament bereits am 9. Juni verabschiedete, tritt am morgigen 7. September in Kraft. Inhalt des Gesetzestextes ist unter anderem die Annahmepflicht von Bitcoin-Zahlungen. Falls die technischen Gegebenheiten eine BTC-Verwahrung verhindern, bietet die Regierung die “instantane Konvertierung in US-Dollar an”.

Da die wenigsten Unternehmen zu Beginn über eine hinlängliche technische Infrastruktur verfügen dürften, könnte der salvadorianische Staat schon bald auf einem veritablen digitalen Goldschatz sitzen.

Mehr dazu lest ihr hier.

14.07.2021 – 09:00
David ScheiderDavid Scheider
Kein gesetzliches Zahlungsmittel: Enttäuschung über Bitcoin-Gesetz in Paraguay

Bitcoin (BTC) wird vorerst kein gesetzliches Zahlungsmittel in Paraguay. Zwar stimmt das Parlament des südamerikanischen Landes am heutigen Mittwoch, den 14. Juli, über ein Krypto-Gesetz ab. Entgegen vorher kursierender Gerüchte enthält dieses keinerlei Bestrebungen, Bitcoin zur Landeswährung zu machen. Im Gegenteil: Das Gesetz sieht strenge Regulierungen für die Krypto-Industrie in Paraguay vor. So geht aus einer geleakten Vorabversion hervor, dass Krypto-Unternehmen wie Exchanges und Mining-Farmen einer Registrierung bei den Behörden bedürfen.

12.07.2021 – 09:00
David ScheiderDavid Scheider
Paraguay wandelt auf den Spuren El Salvadors

Wird Paraguay nach El Salvador, das zweite Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel etabliert? Geht es nach den beiden Parlaments-Abgeordneten Carlitos Rejala und Fernando Silva Facetti dürfte das der Fall sein. Denn wie Rejala am Freitag, dem 9. Juli, auf Twitter angekündigt hat, wird ein entsprechender Gesetzentwurf noch in dieser Woche ins Parlament eingebracht.

Über den Inhalt des Gesetzes ist bis dato nichts bekannt. Man darf aber davon ausgehen, dass sich die Abgeordneten am salvadorianischen Vorbild orientieren und Bitcoin auf denselben gesetzlichen Status heben wollen, wie die Landeswährung Guaraní.

Unklar ist auch, ob der Entwurf auf fruchtbaren Boden fällt und eine ähnlich breite Unterstützung erhält, wie das salvadorianische Pendant.

09.07.2021 – 08:00
David ScheiderDavid Scheider
UN-Gremium rügt Bitcoin-Vorstoß von El Salvador

Die Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik, ein UN-Gremium für die Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Lateinamerika, sieht den salvadorianischen Vorstoß mit Skepsis. Generalsekretärin Alicia Bárcena warnte vor “systemischen Risiken” hinsichtlich einer Bitcoin-Adoption in dem Land.

Es sei nicht abzusehen, wie die Wirtschaft El Salvadors auf die Einführung von BTC als gesetzliches Zahlungsmittel reagiere. Darüber hinaus erfülle Bitcoin die grundlegenden Geldfunktionen nicht, unter anderem sei die Währung viel zu volatil.

25.06.2021 – 09:43
Paol HergertPaol Hergert
El Salvador verschenkt Bitcoin an seine Bürger:innen

Trotz Kritik seitens der internationalen Hochfinanz bleibt der salvadorianische Präsident Bukele bei seiner Entscheidung: Bitcoin wird zum 7. September dieses Jahres offizielle Währung El Salvadors, dann nämlich tritt das entsprechende Gesetz in Kraft.

Um die Bevölkerung für das Vorhaben zu begeistern – und ganz nebenbei den Bitcoin-Space um 6 Millionen neue Nutzer:innen zu erweitern – hat die salvadorianische Regierung nun bekannt gegeben, allen Menschen im Land Bitcoin zu schenken. Und zwar im Gegenwert von 30 US-Dollar. Insgesamt macht das über 150 Millionen US-Dollar in Bitcoin.

Eine Transaktion, die sich auch in den Kursen widerspiegeln dürfte.

22.06.2021 – 18:22
Paol HergertPaol Hergert
Politische Opposition zu El Salvadors Bitcoin-Vorstoß

El Salvadors Bitcoin-Vorstoß löst auch im eigenen Land nicht nur Begeisterungsstürme aus. Wie die salvadorianische Zeitung El Mundo berichtet, hat die oppositionelle Partei Farabundo Marti National Liberation Front (FMNL) Anklage gegen die Regierung und dessen Präsidenten Bukele erhoben, weil die Bitcoin-Adoption als offizielle nationale Währung nicht rechtens sei.

Demnach verstoße der Bitcoin-Vorstoß nicht nur gegen die Verfassung des Landes, sondern würde El Salvador darüber hinaus auch schaden. Schriftführer der Klage ist Jaime Guevara, der betonte, dass das neue Gesetz die “die Signifikanz und schädlichen Effekte, die ein solches Gesetz auf das Land haben könnte” unbeachtet ließ.

Die Klage sei nun eine erste Prüfung der neu ernannten Richter des salvadorianischen Obersten Gerichtshofes.

18.06.2021 – 15:53
Paol HergertPaol Hergert
Grupo Cinco führt Krypto-Zahlungen ein

Grupo Cinco, der selbsternannte größte Entertainment-Anbiet des lateinamerikanischen Staates Paraguay, führt zum Juli Krypto-Zahlungen ein. Das bestätigten die Unternehmenschefs Santiago Sosa und Rodrigo Nogues Bazan gegenüber dem Krypto-Portal Coindesk. Demnach werden Kund:innen künftig an 24 Standorten des Unternehmens mit Bitcoin, Ether, Shiba Inu und Chiliz bezahlen können.

Erst vor kurzer Zeit hatte der paraguayische Konkressabgeordnete Carlos Rejala getweetet, dass er ein Gesetz einführen wolle, um Mining-Unternehmen und weitere Krypto-Firmen ins Land zu locken.

17.06.2021 – 18:03
Paol HergertPaol Hergert
Weltbank nicht hilfsbereit gegenüber El Salvador

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird die in Washington D.C. ansässige Weltbank (englisch World Bank) El Salvador nicht bei dessen Implementierung der Kryptowährung Bitcoin helfen. Die UN-Sonderorganisation begründete ihre Entscheidung mit Umweltbedenken und Nachteilen bezüglich der Transparenz.

Gegenüber Reuters sagte ein Weltbank-Sprecher: “Wir haben uns verpflichtet, El Salvador in vielerlei Hinsicht zu helfen, unter anderem bei der Währungstransparenz und den Regulierungsprozessen”. Fügte dann jedoch hinzu: “Während die Regierung an uns herangetreten ist, um Unterstützung für Bitcoin zu erhalten, ist das etwas, das die Weltbank angesichts dessen Umwelt- und Transparenzmängel nicht unterstützen kann.”

15.06.2021 – 15:32
Paol HergertPaol Hergert
Christina Lagarde untermauert EZB-Position zu Bitcoin

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, äußerte sich jüngst zu El Salvadors Bitcoin-Vorstoß. Wie Bitcoin.com berichtet, habe die als Krypto-kritisch bekannte Lagarde zunächst eingeräumt, dass sie die finanzielle Situation des Landes seit ihrem IWF-Austritt nicht genau einschätzen könne.

Gleichwohl beteuerte sie jedoch, dass der Vorstoß des mittelamerikanischen Staates keinesfalls die Position der EZB bezüglich dessen Krypto-Policen ändern würde: “Das ändert sicher nicht unsere Herangehensweise bezüglich digitalen Assets und dessen Regulierung, Überwachung und angemessener Einordnung”, so Lagarde.

14.06.2021 – 12:45
Paol HergertPaol Hergert
Banken scheuen sich vor Bitcoin-Implementierung

Obwohl El Salvador seit einer knappen Woche ein neues Gesetz verabschiedet hat, das Bitcoin auf den Rang einer offiziellen Staatswährung hebt, widerstreben einige im Land ansässige Überweisungsunternehmen der BTC-Implementierung. Wie das Nachrichtenportal Reuters berichtet, würden die Unternehmen Bitcoin und weitere Kryptowährungen erst dann implementieren, wenn die Nachfrage der Kunden stiege.

Der unabhängige Finanzanalyst Kenneth Suchoski sagte gegenüber Reuters: “Für Western Union und weitere Überweisungsunternehmen muss man sich vor Augen halten, dass der Großteil des bewegten Kapitalvolumens von wirtschaftsstarken in Entwicklungsländer Familien und Freunden zugutekommt – und in Bargeld erfolgt.”

Kryptowährungen würden da lediglich einen Anteil von einem Prozent ausmachen – zu wenig für die Unternehmen.

11.06.2021 – 14:20
Paol HergertPaol Hergert
IMF reagiert auf El Salvadors Bitcoin-Pläne

Der Internationale Währungsfonds (IWF) reagiert Presseberichten zufolge auf die Vorstöße seitens El Salvadors, Bitcoin als national anerkanntes Zahlungsmittel in die Wirtschaft des mittelamerikanischen Landes mitaufzunehmen. Wie das Krypto-Portal Cointelegraph berichtet, möchte die Sonderorganisation der Vereinten Nationen sich mit Vertretern El Salvadors treffen, um den Schritt der Adaption zu besprechen.

El Salvadors Entscheidung, Bitcoin als Zahlungsmittel aufzunehmen, würde “legale und finanzielle Sorgen” bereiten, heißt es.

Bereits in der Vergangenheit hatte der Internationale Währungsfonds (englisch: International Monetary Fund, kurz IMF) Sorgen über die Krypto-Adaption einzelner Nationen geäußert. So hatte die Organisation ähnlich reagiert, als die Marshall Islands ihren eigenen Stablecoin, SOV, lancierten.

10.06.2021 – 10:20
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador: Präsident Bukele will “Vulkan-Mining”

Bitcoin-Twitter hat ein neues Meme. Was Präsident Nayib Bukele zuerst in Nic Carters Twitter Space angekündigt hat, könnte schon bald Realität werden: Das Land will mit Geothermie ins Mining Game einsteigen. Wie der Präsident am 9. Juni auf Twitter geschrieben hatte, hat er den Vorsitzenden der nationalen Elektrizitätswerke angewiesen, einen entsprechenden Plan auszuarbeiten.

Da bei der Stromerzeugung mit Geothermie keine klimaschädlichen Treibhausgase entstehen, wäre das “Vulkan-Mining” eine nachhaltige Form des BTC Minings. “Günstig, 100 Prozent sauber und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien,” schreibt Bukele auf Twitter.

Die Vulkan-Emojis in den Twitter-Handles der Bitcoin-Community zeigen den Support für Bukeles Pläne.

09.06.2021 – 08:00
David ScheiderDavid Scheider
Historische Abstimmung: El Salvador beschließt Bitcoin-Gesetz

El Salvador macht Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel. In einer historischen Abstimmung beschließt das Parlament in dem lateinamerikanischen Land mit absoluter Mehrheit, BTC rechtlich dem US-Dollar gleichzustellen. Damit besteht ab sofort Annahmezwang für Zahlungen in Bitcoin. Auch die Steuern dürfen Salvadorianer von nun an in BTC entrichten.

Damit ist El Salvador das erste Land der Welt, dass das “digitale Gold” nicht nur zulässt, sondern explizit gesetzlich fördert. Für den Ausbau der notwendigen digitalen Infrastruktur will die Regierung in San Salvador zudem einen Entwicklungsfonds bereitstellen.

Die ganze Story findest du hier.

08.06.2021 – 06:00
David ScheiderDavid Scheider
El Salvador findet erste Nachahmer in Lateinamerika

Wird Mexiko das zweite El Salvador? Geht es nach Eduardo Murat Hinojosa, dann dürfte das der Fall sein. Der Parlamentsabgeordnete kündigte auf dem Kurznachrichtendienst Twitter an, eine Gesetzesvorlage ins mexikanische Unterhaus einzubringen, die sich in dem Bitcoin-Gesetz El Salvadors orientiert.

“Ich werde für einen rechtlichen Rahmen für Kryptowährungen in Mexikos Unterhaus werben”, schrieb Hinojosa am Morgen des 8. Juni auf Twitter.

Ob das Vorhaben aber so weit geht, Bitcoin zu einem gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen, bleibt offen. Auch der Zeitrahmen ist unbekannt – dass Mexiko ein solches Gesetz ähnlich schnell wie der Kleinstaat El Salvador durchboxt, ist unwahrscheinlich.

Auf Twitter trägt Hinojosa seinen BTC-Support unterdessen mittels Laser-Augen zur Schau.

08.06.2021 – 04:27
David ScheiderDavid Scheider
Kolumbianischer Regierungsberater ist Bitcoiner

Jehudi Castro Sierra, seines Zeichens Berater der kolumbianischen Regierung in Fragen des digitalen Wandels, ist Bitcoiner. Bereits im April postete er einen Screenshot seines Umbrel Full Nodes. Ein Full Node ist ein Knotenpunkt im Bitcoin-Netzwerk, mit dem man Transaktionen verifizieren und die Einhaltung der Netzwerkregeln kontrollieren kann.

Zuletzt hatte Sierra indes BTC-Kritiker Peter Schiff aufgefordert, er möge die Spitzen gegen BTC doch bitte sein lassen und solle die Kryptowährung “einfach shorten”.

07.06.2021 – 15:33
Positive Signale aus Paraguay

Auch Paraguay bekundet Interesse an dem Krypto-freundlichen Kurs der salvadorianischen Regierung. Nationalkongress-Abgeordneter Carlitos Rejala warb für mehr Zukunftsfähigkeit in dem Land.

Wie ich schon vor einiger Zeit sagte, muss sich unser Land Hand in Hand mit der neuen Generation weiterentwickeln. Die Zeit ist gekommen, unsere Zeit. Diese Woche beginnen wir mit einem wichtigen Projekt zur Innovation Paraguays vor der Welt!

To the Moond 🚀#btc & #paypal

Es ist fast schon müßig zu erwähnen, aber auch Rejala zeigt sich mittels Laser-Augen mit den Idealen der Bitocoin-Community solidarisch .


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TiefrotHeftiger Crash: Bitcoin und Co. stürzen massiv ein

2 Stunden

Der Kryptomarkt ist gecrasht. Einige Kryptowährungen verzeichnen einen Kurseinsturz im zweistelligen Bereich. Das müsst ihr wissen.

Am heutigen 4. Dezember sieht der Kryptomarkt rot. Die Kurse erleben fast ausnahmslos einen herben Einsturz. Prophezeite Raoul Pal gestern noch, dass Bitcoin die 100k-Marke bis zum Ende des Jahres – also in weniger als vier Wochen – knacken könnte, ist der Kryptomarkt nun im “Survival Mode”.

Die Volatilität im Krypto-Space ist jedoch keine Neuheit. In 24 Stunden kann sich viel bewegen – natürlich in Richtung Norden, aber auch in Richtung Süden. Die Mutter aller Kryptowährungen muss einen Kurseinsturz von fast 16 Prozent im Tagesvergleich einbüßen. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert Bitcoin (BTC) bei rund 47,615 US-Dollar. DeFi-Spitzenreiter Ethereum (ETH) verzeichnet einen Kursverlust von 13,4 Prozent innerhalb der letzten 24 Stunden. Damit liegt der Coin aktuell bei rund 3,956 US-Dollar.

Auch bei den Smart-Contract-Protokollen Solana (SOL) und Cardano (ADA) liegen die Zahlen im tiefen Rot. Die Kryptowährungen mussten jeweils 16,6 Prozent und 17,8 Prozent in den letzten 24 Stunden einbüßen. Im Top 10 Ranking der Kryptowährungen ist jedoch Polkadot (DOT) der größte Verlierer. Mit einem Kurseinsturz von über 20 Prozent über Nacht notiert der Coin nun bei 28,46 US-Dollar.

Sehr viele Long-Positionen waren mit einem hohen Hebel riskant positioniert. Vermutlich kann man technische Faktoren für den Kurseinsturz verantwortlich machen, in dem viele Long-Positionen liquidiert wurden.

Evergrande-Gerüchte bestätigt?

Während derweil mit wilden Spekulationen um sich geworfen wird, sind die Gründe für das Krypto-Blutbad aktuell noch nicht eindeutig festzustellen. Anderen Medienberichten zufolge könnte der Einsturz am Kryptomarkt beispielsweise an der angespannten regulatorischen Situation liegen.

Nachdem jedoch die Gerüchteküche um den chinesischen Immobiliengiganten Evergrande weiterhin gebrodelt hatte, lassen neue Entwicklungen in dem Fall weitere Vermutungen zu. Einem Dokument vom gestrigen 3. Dezember zufolge könne das Immobilienunternehmen nämlich nicht mehr garantieren, dass es genügend Mittel habe, um seinen finanziellen Pflichten nachzukommen. Demnach rief das Unternehmen seine Aktionäre zu besonderer Vorsicht auf.

Ob und inwiefern dies zu dem heftigen Krypto-Crash beigetragen hat, und welche weiteren Faktoren ausschlaggebend waren, bleibt jedoch aktuell noch abzuwarten.

Unstoppable FinancePeter Großkopf befürwortet DeFi

21 Stunden

Der Co-Founder der solarisBank erklärte die Evolution von CeFi bis hin zu DeFi auf der Blockchance-Konferenz.

“Die erste Adoptions-Welle war von CeFi-Playern dominiert”, erklärt der Mitgründer und CTO von dem Berliner Start-up Unstoppable Finance, Peter Großkopf, auf der diesjährigen Blockchange – auch BTC-ECHO ist live vor Ort. Damit sind beispielsweise zentralisierte Organisationen im Krypto-Space wie Coinbase gemeint.

Dabei sagt Großkopf, dass die Erfindung der dezentralen Finanzen so groß sei wie die Erfindung des Internets. Als er noch in einer Bank arbeitete, versuchte er, den Vorstand von der Blockchain-Technologie zu überzeugen. Doch die Szene veränderte sich schnell. “Selbst wenn man in dem Space arbeitet, ist es schwer, diesem zu folgen”, erklärte er.

Dabei seien dezentrale Handelsplätze – im Gegensatz zu zentralisierten Organisationen – “super fair und offen für alle”. Der ehemalige CTO und Mitgründer der solarisBank erklärte, dass die Unterschiede zwischen CeFi und DeFi vor allem in der Art und Weise liegen, wie verschiedene Services angeboten werden. “In CeFi steht normalerweise ein Unternehmen dahinter”, sagte Großkopf. “In DeFi sind es gewöhnlich DAOs, also Decentralized Autonomous Organizations”, so Großkopf, “sie sind offen zum Mitmachen und jeder kann teilnehmen”.

Automatisierung im Finanzsektor

“Als ich in einer Bank arbeitete, hatten wir immer das Ziel, 100 Prozent STPs zu haben”, erklärte Großkopf. STP steht für Straight Through Processing, also eine Art automatisierter Prozess. “Das ist in einer Bank niemals möglich”, sagte Großkopf.

Im DeFi-Bereich könnte man jedoch mit Smart Contracts auf der Blockchain genau das erreichen. “Für mich ist DeFi eigentlich FinTech 2.0”, meinte er. “Wir sind noch ganz am Anfang, aber DeFi wächst sehr, sehr schnell”.

Dabei erklärt er zudem, dass Smart Contracts Transparenz schaffen können. Denn wenn man sein Geld an eine Bank gibt, könne das gut gehen, aber auch schlecht, erklärte Großkopf. Dabei nannte er den Wirecard-Skandal als Beispiel. “Mit Finanzservices, die mit Smart Contracts implementiert werden, haben wir immer eine Garantie”.

Blockchance NewstickerBTC-ECHO berichtet live von der Blockchance 2021

1 Tag

Als Medienpartner ist BTC-ECHO bei Blockchance, der führenden Blockchain-Messe Europas, live für euch vor Ort. Vom 2. bis zum 4. Dezember versorgen wir euch hier mit den größten Neuigkeiten frisch von der Krypto-Quelle.

03.12.2021 – 11:21
Marlen KremerMarlen Kremer
Justin Sun über die Krypto-Regulierung

TRON-Gründer und CEO Justin Sun sprach heute Morgen auf Europas führender Blockchain-Messe über die regulatorischen Probleme im Krypto-Space. Während die Situation in China angespannt ist, sei die Innovation dort trotzdem noch lebhaft, erklärte Sun. Hauptsächlich in Südostasien gäbe es jedoch viele innovative Projekte. “In Singapur, Malaysia und auf den Philippinen haben wir viel Innovation gesehen … vor allem im Krypto-Bereich”, erklärte der CEO.

Der Krypto-Space “sollte mit Regulatoren zusammenarbeiten”, meinte Sun. Insbesondere sei eine “wechselseitige Kommunikation” zwischen Krypto-Playern und den zuständigen Behörden sehr wichtig.

“Das müssen wir tun, damit sich institutionelle Investoren wohlfühlen”, erklärte der 31-Jährige. “Wenn wir das schaffen, können wir Krypto zur Massenadoption bringen”, so Sun.

Derweil habe die Krypto-Szene einen “enormen Fortschritt” bezüglich der Einhaltung von beispielsweise KYC- und AML-Regelungen machen können. “Wir werden einen mehrschichtigen, regulatorischen Rahmen haben”, sagte Sun.

 

02.12.2021 – 18:14
Marlen KremerMarlen Kremer
Blockchain-Wetten und Glücksspiel im Metaverse

Sebastian Diemer, Gründer und CEO von Wallfair, möchte mit dem üblichen Ruf der Glücksspielindustrie aufräumen. “Das Wetten und Glücksspiel ist eine der ältesten, wenn nicht sogar die älteste Industrie weltweit”, meint er. Trotzdem habe sie mit einigen Problemen zu kämpfen.

Als aktuelle Herausforderungen sieht Diemer die Überregulierung der Industrie. Zudem bemängelt er fehlende Transparenz und nicht genug Innovation. Mit Wallfair möchte Diemer die Blockchain-Technologie nutzen, um “jede Art von Wetten und Spielen” bereitstellen zu können. Die Plattform ist auf der Polygon-Blockchain verankert.

Der CEO erklärte, dass es im Metaverse “eine Menge an interessanten Dingen geben wird, auf die man Wetten abschließen könnte”.

Das Konzept wurde als “Wallfair Gambling and betting Multiverse” beschrieben, das sehr einfach zu zugänglich sein soll. “Meine Großmutter muss das machen können”, erklärte Diemer.

Wallfair plant, in rund zwei Wochen das sogenannte Aplacasino zu launchen, eine Art “Casino von Morgen”. Im März nächsten Jahres ist die Exchange-Plattform Alpaca NFT geplant. Letztlich soll es in der Alpacarena möglich sein, sich mit NFTs zu batteln.

“Die Dinge sind ein bisschen zu bullish und es sind viele lustige Sachen im Umlauf”, meint Diemer. Jedoch müsse man auch einen echten Mehrwert schaffen, um langfristig erfolgreich zu sein.

02.12.2021 – 12:50
Marlen KremerMarlen Kremer
Die Blockchain-Nation Liberland geht ins Metaverse

Noch befindet sich Liberland zwischen Kroatien und Serbien. Das könnte sich jedoch bald ändern. Dabei wird Liberland nicht verlegt, es kommt viel mehr eine Dimension hinzu. Auf der Blockchance verkündete Präsident Vit Jedlicka, den Blockchain-Staat nun auch als Metaverse zu launchen.

Dabei soll der Großteil der öffentlichen Hand auf die Blockchain setzen. Jedlicka erklärte, dass sie “ein gutes Vorbild dafür sein wollen, was gemacht werden kann – nicht nur in Sachen Freiheit, sondern auch in Bezug auf die Blockchain-Technologie”.

Das eigene Projekt soll dem Präsidenten zufolge “etwas zwischen Polkadot und ein paar anderen [Blockchains] sein”. Demnach enthält das Liberland-Metaverse Elemente wie beispielsweise einen “NFT-Bazaar”. 

“Ich hoffe, hier einige Freunde und Entwickler für Liberland zu finden”, so Jedlicka. Das Metaverse soll am 13. April nächsten Jahres – dem Liberland-Jubiläum – live gehen. Mehr als 700.000 Menschen sollen sich inzwischen für eine Staatsbürgerschaft beworben haben.

02.12.2021 – 09:31
Marlen KremerMarlen Kremer
BTC-ECHO berichtet live von der Blockchance 2021

Als Medienpartner ist BTC-ECHO bei Blockchance, der führenden Blockchain-Messe Europas, live für euch vor Ort. Vom heutigen 2. Dezember bis zum 4. Dezember werden wir euch mit den Neuigkeiten frisch von der Krypto-Quelle versorgen.

Neben dem Newsticker lohnt es sich auch, auf unseren Social Media Kanälen vorbeizuschauen, um im Geschehen live dabei zu sein!

TokenstandardsSo möchte LUKSO das Web 3.0 für alle nutzbar machen

2 Tagen

LUKSO-Gründer Fabian Vogelsteller erklärte auf der Blockchance-Messe, was der Massenadoption des Web 3.0 im Weg steht.

Am heutigen 2. Dezember stellte der ehemalige Ethereum-Entwickler Fabian Vogelsteller auf der Blockchance-Messe, von der BTC-ECHO live berichtet, einen Lösungsansatz vor, das Web 3.0 für die Masse zugänglicher zu machen.

“Benutzen Menschen die Blockchain wirklich jeden Tag?”, fragte der CEO des Blockchain-Unternehmens LUKSO am Anfang seines Vortrags. “Vielleicht für Trading”, erklärte er. Doch Vogelsteller zufolge gibt es einige Probleme, die es dem Mainstream erschweren, die Blockchain-Technologie und damit das Web 3.0 auch im Alltag zu nutzen.

“Es ist kompliziert und hochriskant”, sagt Vogelsteller, als er von der Gefahr spricht, seine Keys zu verlieren, an denen alles hängt.

Als “Ethereum-Veteran” ist Vogelsteller vor allem für die Entwicklung des ERC20 bekannt, ein Token-Standard, der den Weg zur DeFi-Welt ebnete.

Die neue Kreativwirtschaft im Web 3.0

Mit LUKSO hat der ehemalige Ethereum-Entwickler derweil eine branchenspezifische Blockchain ins Leben gerufen, die vor allem die Kreativ-Szene ansprechen soll. Dabei geht es vorrangig darum, die Blockchain-Technologie über den Finanzbereich hinaus weiterzuentwickeln.

In seinem Vortrag erklärte Vogelsteller, dass zu viele Menschen in der Blockchain-Szene lediglich mit den Mitteln arbeiten würden, die schon vorhanden seien, anstatt etwas zu verändern oder zu verbessern. Das LUKSO-Netzwerk wurde dabei erschaffen, um einem neuen, kreativen Lifestyle gerecht zu werden, der über den DeFi Use Case hinaus geht, so der CEO. Dies würde zudem gut an das Metaverse anknüpfen. “Wir nennen das alles ‘die neue Kreativwirtschaft’”, so Vogelsteller.

Dem Entwickler zufolge spielt dabei die Weiterentwicklung von Tokenstandards eine wichtige Rolle. “Wenn man einen Standard kreiert, ihn offen und unvoreingenommen macht, können tolle Dinge passieren, die wir im Blockchain-Bereich sehen”, erklärte er. “Es kann cool aussehen, obwohl es technisch ist”, so der LUKSO-Gründer.