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Chivo rules El Salvador: nach einem Monat mehr Bitcoin-Wallets als Bankkonten

Nur einen Monat, nachdem BTC in El Salvador offizielle Landeswährung geworden ist, gibt es dort mehr Chivo Wallets als traditionelle Bankkonten.

Christian Stede
 |  Lesezeit: 1 Minuten
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El Salvador

Quelle: Shutterstock

Seit ziemlich genau einem Monat schaut die Kryptowelt gebannt auf El Salvador. Dessen Staatschef Nayib Bukele läutete schließlich eine neue Ära ein, indem er Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel erhob. Der Einstand verlief zwar nicht gerade reibungslos, es wurden Tumulte sowie brennende BTC-Automaten gemeldet. Nun haben sich die Wogen aber etwas geglättet. Und siehe da: Bemerkenswerterweise gibt es jetzt nach nur einem Monat mehr Salvadorianer mit Bitcoin-Wallet als mit einem traditionellen Bankkonto.

Chivo Wallet drei Millionen mal heruntergeladen

Laut Bukele haben drei Millionen Menschen die Chivo-Bitcoin-Brieftasche heruntergeladen, was 46 Prozent der Bevölkerung entspricht. Im Gegensatz dazu hatten 2017 nur 29 Prozent der Salvadorianer ein Bankkonto. El Salvadors Präsident gibt laut Reuters an, dass seine Landsleute vor allem US-Dollar in Bitcoin zu konvertieren und die digitale Währung zu behalten scheinen. 

Seit gestern werfen die Salvadorianer mehr Bargeld in die Chivo-Wallet-Geldautomaten ein, um Bitcoin zu kaufen, als sie von dort abheben. Das ist zu so einem frühen Zeitpunkt doch schon erstaunlich

, twitterte der Präsident. 

Vor allem das Konzept der finanziellen Inklusion scheint Früchte zu tragen. Von daher ist die Chivo-Wallet bei einkommensschwachen Salvadorianern, die zwar ein Smartphone, aber kein zu Bankkonto besitzen, laut Forbes größer.

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